Erste Ideen für das Move-&-Groove-Center am Bahnhof

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Erste Ideen für das Move-&-Groove-Center am Bahnhof

Wie es das Titelbild zeigt – so könnte das neue Move-&-Groove-Center aussehen. Skaten, ein Besuch in der Disco oder im Konzert und zwischendurch mal eben einen Kaffee trinken – das alles wird nach den ersten Ideen des Fachbereichs Jugend und Soziales im Move-&-Groove-Center am Bad Homburger Bahnhof möglich sein.

Berücksichtigt sind in dem Entwurf die Erfahrungen des Jugendkulturtreffs E-Werk, des Musiklokals Gambrinus und der Skatlounge in Gießen sowie die Inhalte des Konzepts FREI-Treffpunkte. Stadtrat Dieter Kraft stellte dieses erste Ergebnis jetzt in einer Pressekonferenz vor. Er ist davon angetan:

„Wir haben ein Ziel, auf das wir hinarbeiten: Leben ins südliche Umfeld des Bahnhofs zu bringen, Angebote für junge Leute möglich zu machen und Räume für Veranstaltungen zu schaffen. Ein Move-&-Groove-Center nach diesem Entwurf würde solchen hohen Ansprüchen gerecht. Auf diesen Ideen bauen wir für weitere Planungen auf.“

Im Erdgeschoss des Gebäudes ist eine Diskothek mit einer rund 600 Quadratmeter großen Veranstaltungsfläche vorgesehen. Damit wäre – entsprechende Betreiber vorausgesetzt – zum Beispiel von Donnerstag bis Samstag ein Disco-Betrieb möglich, an den restlichen Tagen könnten Konzerte mit einem Publikum von bis zu 600 Personen stattfinden. Denkbar sind in solchen Räumen Veranstaltungen, wie sie in dieser Größenordnung bisher in Bad Homburg nicht machbar sind. In der Größe ist der Raum vergleichbar mit dem Sinkkasten in Frankfurt am Main oder der Centralstation in Darmstadt.

Liebhaber von Trendsportarten wie Skaten, Parkour und eventuell X-Biken gehen ihrem Hobby laut Konzept in einer benachbarten Halle nach. 400 bis 600 Quadratmeter werden dafür ausgewiesen.

Natürlich wird es nach Auskunft von Stadtrat Kraft auch Partyräume für private Feiern und Übungsräume für Bands geben. Auf der Dachterrasse ist ein Café geplant. Außerdem werden die Büros für alle Bereiche des Move-&-Groove-Centers dort untergebracht.

„Beim Betrieb des Hauses wird die Stadt mit Fachleuten zusammenarbeiten. Andere Kommunen haben gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Vereinen beim Betrieb eines Trendsporthauses gemacht. Erste Kontakte haben wir mit potentiellen Betreibern der Disco und mit Anbietern von Veranstaltungen geknüpft. Ähnlich wie beim Gambrinus wird die Stadt sich dabei natürlich ein Mitspracherecht sichern“

, sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi.

Wir wollen für die jungen Leute natürlich auch erschwingliche Preise anbieten“

, so Stadtrat Kraft.

Gespräche mit einem möglichen Betreiber gibt es auch für das Kino, das in unmittelbarer Nachbarschaft geplant ist. Es wird direkt neben dem Move-&-Groove-Center entstehen und wird zur Attraktivität des Bahnhofsumfelds ebenfalls viel beitragen.

„Hier entsteht ein rundes Angebot für die Jugend, das auf Grund seiner idealen Lage vielen jungen Homburgern als Freizeittreffpunkt dienen wird“

, so Korwisi abschließend.

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By |2018-10-27T15:49:01+00:0018.05.2011|Stadtplanung|2 Comments

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2 Comments

  1. JungerBadHomburger 19. Mai 2011 at 13:42

    Eine sehr gute Idee! Ich freu mich, dass sich in Bad Homburg was bewegt aber dass das Gambrinus nicht einfach abgeschafft wird und mit neuen Leuten dort was gemacht wird versteh ich nicht. Das Gambrinus braucht kein Mensch und ich schreibe sowas nicht aus Groll. Dort gibt es nur Probleme, die ich nicht vertiefen muss, die man einfach weiß, wenn man den laden kennt. Die Bad Homburger Jugend hat was besseres als das alte Gambrinus Team verdient. Was bringt ein teurer, neuer Porsche mit einem alten, kaputten Motor!?

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  2. Sommer2011 21. Mai 2011 at 08:40

    „Wir wollen für die jungen Leute natürlich auch erschwingliche Preise anbieten“

    Das ist beim Gambi mit Teilweise 6€ Eintritt bzw. 6€ für’n Wodka-Redbull wohl eher nicht
    der Fall gewesen!

    6€ um mir die absolute Unterschicht Bad Homburg’s anzusehen- das bekomm ich
    günstiger! 🙂

    Lasst den laden von angagierten, jungen Leuten, wie z.b. der „jungen Union“ und den „jungen Grünen“ leiten.
    Da geht man wenigsten auf Nummer sicher, das der Eigengewinn bei der Planung der Preise keine große Rolle spielt!

    Lg C.

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