100 Jahre BAD Homburg

Die Mittel für ein Public Viewing anlässlich der Fußball-Europameisterschaft der Männer sind keineswegs „still und heimlich gestrichen“ worden, wie die Junge Union laut Taunus-Zeitung vom 10. April behauptet. Der Bad Homburger Oberbürgermeister Michael Korwisi erinnert daran, dass die Stadt von den früher praktizierten Übertragungen aus Kostengründen bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 Abstand genommen hat. Es gab daher keine Position im Haushalt des Jahres 2011, die bei den Planungen für 2012 hätte gestrichen werden können.

Den „Neulingen in der Stadtverordnetenversammlung“, wie Tim Hordorff und Oliver Jedynak sich laut Taunus-Zeitung selbst bezeichnen, gibt Korwisi mit auf den Weg, den Haushalt künftig aufmerksamer zu lesen. So sind neue oder einmalige Projekte dieser finanziellen Größenordnung – das Public Viewing wäre ein einmaliges Vorhaben gewesen – in den Anmerkungen zu den einzelnen Haushaltsstellen ausgewiesen. „Die von der Jungen Union angeführten Haushaltsstellen aus dem Kulturbereich haben mit einem Public Viewing nun rein gar nichts zu tun“, so Korwisi weiter. Sowohl die Zuschüsse als auch das Programm des Kulturzentrums Englische Kirche sind zudem Haushaltsstellen für Kulturarbeit und nicht für allgemeine Veranstaltungen, so Kulturdezernentin Beate Fleige. „Und was die Stadt mit diesem Geld macht, steht in jedem Programmheft für die Englische Kirche – auch dessen Lektüre lege ich der Jungen Union ans Herz, schon alleine wegen des mit der Zielgruppe junge Leute“, sagt Fleige.


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Korwisi: Junge Union soll Haushalt genau lesen, 10.0 out of 10 based on 5 ratings