Jochen Near Homburg 61 – Schritte zurück ins normale Leben

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Jochen Near Homburg 61 – Schritte zurück ins normale Leben

Liebe Freunde und Bad Homburger,

erst fiel die Ausgangssperre in der Wetterau und im Hochtaunus, und dann durfte am Montag letzter Woche die Außengastronomie öffnen. Beides bot mir zunächst eher theoretisch neue Freiheiten: Nächtliche Ausflüge in beiden Landkreisen wären möglich gewesen, aber die Rückkehr ins heimatliche Frankfurter Stadtgebiet erst ab 5 Uhr morgens. Am Montag, als die Außengastronomie öffnete, waren viele Gaststätten geschlossen. Und als ich dann nach Feierabend erst noch einen Test machte und dann noch eine Fahrradtour nach Bad Homburg unternahm, war dort schon alles geschlossen. Immerhin reichte es noch für ein paar schöne Fotos von den Abendwolken über Rapsfeldern an der Nidda.

Den nächsten Anlauf unternahm ich dann am Donnerstag Abend. Ein 24 Stunden gültiger negativer Test am späteren Abend hat den Vorteil, dass er auch noch am nächsten Abend genutzt werden kann. Dieses Mal suchte ich mir ein Testzentrum in Bad Homburg, das gleich noch an vertrauter Route nahe der Ziegen am Platzenberg liegt. Das reichte dann noch für meine diesjährige Premiere in der „Außengastronomie“ der Taverne Kavala in der Altstadt. Wegen des in diesem Jahr typischen feucht-kühlen Wetters war ich der einzige Gast, konnte aber ein leckeres Essen und Bier am Tisch genießen.

Freitag dann die nächste Premiere: Meine erste Bahnreise des Jahres, um meinen Bruder und seine Familie im Gau südlich von Stuttgart zu besuchen. Dort war die Gastronomie sogar drinnen auf, und mein Test vom Vorabend reichte noch für den Einlass. Am Samstag Ausflug mit meinem Bruder und seiner Frau zu einem Spaziergang im Schönbuch, einem ausgedehnten und hügeligen Waldgebiet mit guter Fernsicht. Da konnte ich dann noch meinen Großneffen Niklas kennenlernen, den etwa ein halbes Jahr alten Sohn eines meiner Neffen. Am Abend zurück nach Frankfurt – weil ich am Sonntag einen Impftermin hatte. Auch wenn die Reise planmäßig nur gut zwei Stunden dauert. Ich habe auch schon einmal wegen zwei aufeinanderfolgender Störungen für eine ähnlich lange Strecke 11 Stunden gebraucht.

Sonntag Nachmittag war dann die große Stunde. Allerdings musste ich noch einmal nach Hause, weil ich meine Terminbestätigung nicht ausgedruckt hatte. Daran hatte ich nicht gedacht, weil die nicht – wie sonst bei Tickets – in Form eines .pdf-Dokuments vorlag und ich mir dann mit einem Screenshot behalf. Der Termin passte gut: Nicht nur Pfingsten, sondern auch Tag des deutschen Grundgesetzes. Das Impfzentrum bot dann schon einen Vorgeschmack auf künftige Reiseerlebnisse. Wie an einem Flug- oder Fährhafen wurden wir von Station zu Station geschleust. Und auf diese Weise konnte ich auch die architektonisch interessante Festhalle, in der das Frankfurter Impfzentrum ist, von innen entdecken. Höhepunkt war dann der berühmte Pieks von der Hand einer ausnehmend hübschen Ärztin. Zusammen mit der 2. Impfung, die am 4. Juli – dem amerikanischen Unabhängigkeitstag – vorgesehen ist, habe ich dann vorerst sehr weitgehenden Schutz vor einer Ansteckung. Und weil auch die Geimpften nur in sehr geringem Maße eine möglicherweise trotzdem noch erfolgende Infektion weitergeben, werden für sie großenteils die bestehenden Einschränkungen zurückgenommen. Deshalb sind die entsprechenden Einträge im Impfausweis auch sehr wichtig, die dann an der letzten Station des Durchganges erfolgen. Anders als am Flughafen verließ ich dann das Impfzentrum durch die gleiche Tür, zu der ich hineingegangen war.

Manchen sind diese zurückgewonnenen Freiheiten wichtiger als der durch die Impfung erreichte Schutz. Deshalb zahlen dann manche auf dem Schwarzmarkt ein- oder zweihundert Euro für einen falschen Impfpass – und behalten dabei weiterhin das Risiko einer schweren Infektion. Über die Impfungen, die Impfstoffe und auch Nebenwirkungen kursieren vor allem im Internet viele Geschichten. Ich bin durchaus froh, dass mein Impfstoff BionTech ist. Der soll auch gut gegen die Varianten schützen. Und vor allem ist der zweite Teil bereits nach 6 Wochen und nicht erst nach 3 Monaten fällig. Ein bisschen merkte ich gestern meinen Arm, heute kaum noch.

Seit gestern ist auch in Frankfurt die Außengastronomie offen. Ich traf mich mit einer Spielefreundin zu einem leicht verregneten Cafe´bummel durch Bockenheim. Und für Samstag haben wir das erste Treffen unserer Spielerunde geplant, bei angesagtem Sonnenwetter: Die Wetterau hat schon Stufe 2 erreicht. Dort dürfen sich dann bis zu 10 Menschen unabhängig von der Anzahl der Haushalte treffen, und in der „Außengastro“ ist auch kein Test mehr verpflichtend.  Deshalb wollen wir uns jetzt in Bad Vilbel unsere Brett- und Kartenspiele machen.

Auch die Bad Homburger kommen, wie der ganze Hochtaunus, seit gestern in den Genuss der erweiterten Freiheit. Da aber die „Inzidenz“ nur knapp unter 50 liegt, sollten sie aufpassen, dass sie weiterhin unter diesem Wert bleiben. Und auch der Main-Taunus-Kreis könnte es zum Wochenende – passend zum dann vorhergesagten wärmeren und sonnigen Wetter – in die Stufe 2 schaffen.

Bleibt gesund!

Herzliche Grüße,
Jochen

 

—– English Version ——

61  Tuesday, May 25th, 2021 –  Steps back to normal life again

Dear friends and Bad Homburg readers!

First releases in Wetterau and Hochtaunus districts: No more nightly curfew, and outside areas of pubs and restaurants could open again from Monday last week. It was more theoretically for me, as many restaurants tare closed on Monday. And until I had my after-work and after-test 20 km bicycle ride to Bad Homburg, the few open restaurants already closed. Just good to take some pictures of evening sky over yellow rapeseed fields.

Next try on Thursday evening with more restaurants open and getting my test at Bad Homburg, just on my familiar route to Platzenberg goaties. As the test is valid for 24 hours, I could use it also for next day´s dinner. This years pub premier was at „Taverne Kavala“ at Bad Homburg old city, enjoying delicious food and beer. But as it was some chilly evening, I was the only guest.

Friday another premier event to me: First journey by train to visit my brother in Gäu region South of Stuttgart. There we even could have dinner inside, and my negative test still valid. Saturday long walk together in Schönbuch forest with steep hills – as in Taunus. And also good long distance view over surrounding countryside. I also could meet my half-year old grand nephew Niklas.

Back to Frankfurt on Saturday evening – as I had my vaccination date on Sunday. Train journey usually just takes some more than 2 hours. But I already had the experience of taking 11 hours for a similar distance caused by two consecutive service disturbances. And I did not want to miss my vaccination.

Getting some feeling of coming long-distance journeys, as vaccination center somehow is organized as an airport or a ferry port, passing several stations. I also could discover interesting interior architecture of Frankfurt Festival hall, where our vaccination center is situated. The final climax was the little prick done by a very beautiful female doctor, that will will bring me forward to nearly full protection from virus. My first date was on the Day of German Constitution, beside also my longterm American friend´s birthday. Second date will be on July 4th – American Independence Day. I will gain full protection about 2 or 3 weeks later around July 20th.

As vaccinated people are not only nearly fully protected themselves, but also the risk of their spreading the virus is supposed to be very low, they win back most of the regular freedoms of normal life. So also the little mark in my international vaccination passport is important, which I got at the last station.

Some people even pay some 100 or 200 Euros to buy fake vaccination passes, but still bear the risk of getting a hard infection.

So many stories about vaccines, vaccination and side effects. Okay, I am happy to get BionTech, which is said to have high efficiency also against variants. And still important: Second date already is after 6 weeks instead of 3 months to gain (nearly) full protection. Side effects: Okay, I felt some little my vaccination arm yesterday, getting less today.

As Frankfurt also could open its beer gardens and outside cafe´s, I met with a board game friend, after we both had our negative tests to enjoy some local cafe´s. And we are planning our board game re-opening meeting, as neighboring Wetterau already reached step 2: Up to 10 people can meet, no matter of households, and even no obligatory negative test. So we will meet on Saturday afternoon with forecast of sun and mild weather at Bad Vilbel.

People can enjoy „stage 2“ freedoms also at Bad Homburg and whole Hochtaunus district, but have to take care – as local „incidence“ is only slightly below the „50“ limit. Nearby Main-Taunus district also looking forward to get into „stage 2“ next weekend to enjoy sun and mild weather together.

Please, stay healthy.

Nice greetings,
Jochen

Fotoshow

 

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By |2021-05-31T12:30:38+02:0026.05.2021|Bad Homburg Live, Jochen Near Homburg|0 Comments

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Unsere Autorin für Internationalisierung in Bad Homburg.

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