Wirtschaft Archive

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Auf Wiedersehen Discounter

Im Januar 2013 ist es soweit. Der letzte Discounter in unserer Stadt schliesst die Pforten. Sagen wir auf Wiedersehen zu LIDL, sagen wir auf Wiedersehen zu preiswerten Lebensmitteln, welche direkt am Kurhaus zu bekommen waren. Allerdings ist es nun wahr: Der Lidl Discounter schliesst endgültig in Bad Homburg und verlässt damit die Kurstadt. Ob das die Bürger verstehen?

Für die Weihnachtsfeiertage konnte der Discounter unseren Bürgern noch die frischen Waren liefern, und auch für den Neujahrswechsel ist gesorgt. Danach allerdings hört die, für den Frankfurter Raum zugehörige Gesellschaft, die Filiale in Bad Homburg auf zu beliefern. An der Ecke zur Dorotheenstrasse wird das enge Ladenlokal geschlossen und es wird laut Pressestelle in Neckarsulm keinen Ersatz geben.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, dass die Platzverhältnisse im Ladenlokal ein großes Problem dargestellt haben. Wer ist denn schon einmal dort drin gewesen und hat Waren eingekauft? Beängstigend klein ist diese Filiale gewesen. Diese Platzverhältnisse ist der Kunde von Lidl nicht gewohnt gewesen. Bad Homburg ist hier eindeutig eine Rarität gewesen.

Laut dem Filialleiter hat der Kunde in Bad Homburg ca. 350 qm Ladenfläche zur Verfügung. Zum Vergleich: Eine gewöhnliche Lidl-Filiale (mit Parkplatzmöglichkeiten) bietet zwischen 800 und 1200 Quadratmeter. Weitere Gespräche mit der Stadt sind auch nicht vorgesehen, so dass wir Bürger mit einer Alternativie nicht rechnen dürfen.

Besonders für die älteren Bürger in Bad Homburg ist der Lidl besonders günstig (nicht nur von den Verkaufspreisen) gewesen. Denn diese älteren Leute haben kein Auto und konnten gemütlich mit dem Bus bis zum Kurhaus fahren, um Ihre Einkäufe zu tätigen.

Die Stadt sei aber laut Quellen der Taunus-Zeitung (Samstag, den 8. Dezmeber 2012, Seite 11) bereit, Gespräche mit Lidl zu führen, wie Rathaus-Sprecher Andreas Möring bestätigt.

Lidl müsse nur auf uns zukommen.

Momentan sollten die Bürger davon ausgehen, dass es ein Bad Homburg ohne Lidl bleiben wird. Unvorstellbar, dass eine so bekannte Stadt ohne einen Discounter auskommen soll.

Ihre Meinung

  • Werden Sie den Discounter LIDL in Bad Homburg vermissen?
  • Waren Sie gerne in dem kleinen Ladenlokal einkaufen?
  • Wo gehen Sie bevorzugt in der Stadt einkaufen?

Ihre Meinung interessiert die anderen Bürger – schreiben Sie uns jetzt Ihr Statement in die untere Kommentarfunktion.

 Was machen andere Lebensmittelläden?

Der REWE bleibt auf der Louisenstrasse – das steht fest. Seit dem 19. Dezember 2012 eröffnet der REWE im Untergeschoss des damaligen Woolworth-Gebäude. Auf der damaligen schmalen Verkaufsfläche soll ein “Temma”-Bio-Supermarkt eröffnen – direkt nach Köln und Düsseldorf.


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Bad Homburg mit vier Partnern auf der Expo Real

100 Jahre BAD Homburg

Bad Homburg ist 2012 gemeinsam mit vier privaten Partnern vom 8. bis 10. Oktober auf der Expo Real in München vertreten. Bürgermeister Karl Heinz Krug präsentiert die Stadt auf der wichtigsten europäischen Messe für die Immobilienwirtschaft. Die Partner-Unternehmen am städtischen Messestand sind aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Commerz Real AG, Eberhard Horn Prime Estates GmbH sowie Rock Capital GmbH.

„Gerade die aktuellen Entwicklungen rund um den Bad Homburger Bahnhof und im Südcampus in Ober-Eschbach eröffnen vielfältige Möglichkeiten für Investoren und Projektentwickler. Dieses günstige Zeitfenster wollen wir nutzen und gemeinsam mit unseren Mitausstellern den Standort und sehr interessante Projekte präsentieren“,

so Bürgermeister Krug.

Sabine Sann, Projektleiterin bei aurelis für das Spektrum Bad Homburg:

„Nachdem wir kürzlich ein Baufeld für ein Hotel, ein Bürogebäude und eine Parkgarage verkauft haben, konzentrieren wir uns nun auf die Vermarktung der beiden angrenzenden Baufelder. Sie haben die gleiche Lagequalität, gegenüber vom Bahnhof, umgeben von gastronomischen Angeboten und sind ebenfalls für Büro und Dienstleistung geeignet. Im Rahmen unserer Kooperation mit der Stadt Homburg erwarten wir, auf der Expo Real dazu fruchtbare Gespräche mit Investoren und Entwicklern führen zu können.“

„Für uns ist es eine gute Gelegenheit, am Stand der Stadt Bad Homburg unser Projekt Marienbader Höfe präsentieren zu können“, erläutert Heike Anders, Senior Assetmanagerin bei der Commerz Real. „Bad Homburg ist der größte Bürostandort im Frankfurter Umland. Mit den Marienbader Höfen können wir dort attraktive Mietflächen direkt im Stadtzentrum mit exzellenter Verkehrsanbindung anbieten“,

so Anders.

„2012 entwickelten wir nach der Bebauung am Europakreisel unser drittes Projekt im Kerngebiet Bad Homburgs, den Natural Balance Campus, und freuen uns sehr das Projekt am Messe Stand der Stadt Bad Homburg zu präsentieren. Das NBC, mit über 20.000 Quadratmetern Mietfläche, wird 2013/14 in Partnerschaft mit der Basler Versicherung realisiert werden. Informationen zum Projekt finden Sie auch unter www.prime-estates.de“,

so Eberhard Horn, geschäftsführender Gesellschafter Prime-Estates GmbH.

Die private Vermögensverwaltung Rock Capital entwickelt das ehemalige DuPont-Areal im Südcampus Bad Homburg in Ober-Eschbach und verfolgt hier insbesondere das Leitmotiv der Standortinitiative – Leben Arbeiten Lernen -, indem zukünftig auf dem Areal eine gemischte Nutzung für Wohnen und Gewerbe entstehen soll. Hier wird man besonderen Wert darauf legen, dass eine Synthese von Wohnen, Arbeiten, Leben, Architektur, Umwelt, Geist und Kultur geschaffen, wird die das Umfeld bereichert.

Mit einem klaren Bekenntnis zur Metropolregion FrankfurtRheinMain positioniert sich die Stadt durch die Platzierung des Messestandes: In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Großstädte Frankfurt und Darmstadt. Ebenfalls im direkten Umfeld befindet sich die Metropolarena FrankfurtRheinMain – quasi ein regionaler Marktplatz, der sich in den letzten Jahren zu einem „hotspot“ für die Immobilienbranche entwickelt hat. Auch bei der traditionellen Eröffnung des Standes der Metropolregion sowie bei der Metropolparty am Abend des ersten Messetages ist Bad Homburg mit von der Partie.

Veranstaltungshinweis:
Bürgermeister Karl Heinz Krug und die Stadtpartner laden außerdem ein für Dienstag 9. Oktober, ab 11.30 Uhr, zu einem Empfang mit Welcome Drink auf dem Bad-Homburg-Stand (Halle C1, Stand 330).


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#044 Was genau ist der Energieausweis? Antworten von Energieberater Lucas Jung

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In der heutigen Audioepisode stellen wir einen interessanten Berufszweig und eine passende Person hierzu vor. In Bad Homburg haben wir viele tolle Wohnobjekte. Immer öfters sind bei uns Fragen zur Energiewirtschaft aufgekommen, obwohl wir doch nur ein interaktives Städteportal mit enorm viel Potential sind.

Aufgrund des Potentials stellen wir heute die Person Herrn Lucas Jung vor. Als Energieberater hat er stets die richtigen Antworten zum Energieausweis und Optimierung der eigenen Vier-Wände hinsichtlich Sparmassnahmen zu effektiven Energiewirtschaft.

Wir stellen ungewöhnliche Fragen: Wenn es keine Dokumente vom Vorbesitzer gibt, kann trotzdem ein Energieausweis erstellt werden? Neben den ganzen Fachfragen zum Thema Energieausweis verrät Lucas Jung auch, was ihm besonders an Bad Homburg gefällt und wo er nach Feierabend anzutreffen ist.

 


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Unser Haus spart Energie – Gewusst wie

Die Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ ist von Dienstag, 29. November, bis einschließlich Freitag, 30. Dezember, im Bad Homburger Rathaus zu sehen. Sie gibt eine Übersicht über die vielfältigen Möglichkeiten, Energieverluste einzudämmen und Wärme mit erneuerbaren Energien am und im Haus zu produzieren. Auch Kosten sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme werden detailliert vorgestellt.

Ziel der Ausstellung ist die Sensibilisierung und Mobilisierung der Öffentlichkeit für Einsparung von Energie, gesteigerte Effizienz und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Angesprochen werden insbesondere Eigentümer und Nutzer von älteren Wohngebäuden. Neben grundsätzlichen Informationen werden praktische Beispiele gezeigt.

Die Ausstellung ist auf sechs Themenhäuser aufgeteilt und als Rundgang konzipiert. Die Häuser bieten Informationstafeln, spielerische Elemente, Exponate und Hörbeiträge. „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ lässt auf diesen Weise den konkreten Klimaschutz vor Ort durch praktische Informationen und Tipps erlebbar werden.

Sparen mit den richtigen Haushaltsgeräten

Themenhaus eins bietet zunächst eine allgemeine Einführung in die Materie: Was sind die erneuerbaren Energieträger? Was bringt eine energetische Sanierung? Welchen Heizenergiekennwert hat mein Haus? Haus zwei informiert anhand verschiedener Exponate rund um das Thema Dämmen und Lüften. Die Häuser drei und vier erläutern die Nutzung von Sonnenergie beziehungsweise von Biomasse. Es gibt Antworten auf Fragen zur Eignung eines Gebäudes für eine Solarthermieanlage. Haus fünf stellt das System der Wärmepumpe vor und verschweigt auch nicht die vielfältigen Probleme, die im Altbau damit auftreten können. Haus 6 hat die Fördermöglichkeiten zum Thema und gibt erste einfache Energiespartipps. Ergänzend gibt es Informationen zum städtischen Solarkataster und dem Förderprogramm.

Zur Ausstellung finden kostenlose Führungen von den Experten der städtischen Energieberatung jeweils dienstags und donnerstags statt. Zusätzlich können Interessierte aus den Vorträgen mit anschließender Diskussion, die an vier Terminen von der Energieberatung angebotenen werden, vertiefende Informationen auch zu Fördermöglichkeiten erhalten.

Daten zum Termin

Die Ausstellung ist im Rathaus, Rathausplatz 1, ist geöffnet Montag bis Donnerstag 10 – 18 Uhr, Freitag 10 – 15 Uhr, Samstag, 3. Dezember, 10 – 14 Uhr. An den anderen Samstagen sowie Sonn- und Feiertags bleibt die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Für alle Fragen rund um die Energie- und Wassereinsparung stehen die Berater der städtischen Energieberatungsstelle im Rathaus zur Verfügung. Sie sind erreichbar unter Telefon 06172/100-6143 und per Mail unter energieberatung@bad-homburg.de.

Diese bundesweite Wanderausstellung hat das Länderkoordinationsbüro Tag der Regionen gemeinsam mit dem Bundesverband der Regionalbewegung konzipiert und mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit erstellt. Die Präsentation in Bad Homburg v.d.Höhe ist Teil einer von der Stadt veranstalteten Ausstellungsreihe zum Thema Energiesparen an Wohngebäuden, sie findet im Rahmen städtischen Klimaschutzaktivitäten statt. Weitere Ausstellungen für das Jahr 2012 sind geplant.

Die Stadt unterstützt seit mehr als zehn Jahren private Bauherren bei der energetischen Sanierung. Seit 2011 gibt es auch einen Zuschuss für den Neubau in Passivhausbauweise – bis zu 7.000 Euro für Einfamilienhäuser und bis zu 12.000 Euro für Häuser mit bis zu acht Wohneinheiten. Darüber hinaus nimmt die Stadt als Bauherr ihre Vorbildfunktion auf dem Gebiet des energieeffizienten Bauens wahr. Beispiele sind das Funktionsgebäude am Sportplatz Wiesenborn mit Passivhauselementen, die Kinderkrippe in der Dietigheimer Straße, das erste städtische Passivhaus, sowie die im Bau befindliche Kindertagesstätte in der Brandenburger Straße.


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Euro-Crash! Junge Europäische Föderalisten laden zur Diskussion

Europa: Loch an Loch und hält – noch? Gemeinsam mit Ihnen sowie den Vertretern der anderen politischen Jugendorganisationen wollen die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Hessen über die Frage diskutieren, ob die EU den Herausforderungen unserer Zeit noch gewachsen ist oder ob es den Zusammenschluss einer kleinen Zahl von EU-Mitgliedsländern zu einem europäischen Bundesstaat bedarf.

Die JEF Hessen laden zum Diskussionsabend am kommenden Montag, dem 25. Juli, um 19:00 Uhr im Kurhaus Bad Homburg (Louisenstraße 58-60). Sollten Sie die JEF noch nicht kennen, finden Sie HIER ausführliche und aktuelle Informationen.

Rückblick

Die Bad Homburger Infoshow hatte die Podiumsdiskussion an der Humboldtschule begleitet und mit einem Podcast dokumentiert. Es diskutierten der hessische Ministerpräsident Herr Bouffier, Herr Neske vom Vorstand der Deutschen Bank und Herr Professor Hengsbach, Professor für christliche Gesellschaftsethik, über die Neuordnung unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.

Kürzlich öffentlich geworden

Dem Vertragsentwurf zur Transferunion, dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), sollen wir ermächtigen, über unser Einkommen und Vermögen zu verfügen. Faktisch wird unsere Haushaltssouveränität abgeschafft – ein Frontalangriff auf die Demokratie, die Bürgerrechte und den Rechtsstaat. Gegen den ESM läuft bereits eine Petition, die Sie HIER mitzeichnen können.

Die Debatte beim Diskussionsabend der JEF Hessen

Die Regulation der Finanzmärkte, Migrationsfragen, die Eindämmung und Bewältigung des Klimawandels, die sozialen Auswirkungen der Globalisierung oder eine effektive Außenpolitik in Zeiten der Herausbildung neuer globaler Mächte wie Indien und China – egal welches politische Thema man betrachtet, viele Herausforderungen lassen sich nicht mehr sinnvoll auf nationaler, sondern nur noch gemeinsam, auf europäischer Ebene bewältigen. Gleichzeitig fehlt es der EU in vielen Politikbereichen an den notwendigen Kompetenzen, um Antworten auf diese Herausforderungen geben zu können. Dass sich die EU mit all ihren 27 Mitgliedern in absehbarer Zeit zu einem europäischen Bundesstaat wandeln wird, der über diese Kompetenzen verfügt, ist unwahrscheinlich. Brauchen wir also zunächst kleine Gruppe von Staaten, die sich in einem föderalen Kerneuropa zusammenfindet und eine Avantgarde bildet, die diesen Schritt wagt?

Andererseits: Ist ein solcher Schritt wirklich notwendig und zielführend? Wäre ein Kerneuropa, das zu Beginn notwendigerweise nur aus einigen wenigen Staaten bestehen könnte, überhaupt in der Lage, europaweite oder gar globale Probleme zu lösen? Und birgt die Schaffung eines Kerneuropas nicht die Gefahr der Spaltung Europas, die zum Scheitern des gesamten europäischen Projektes führen könnte?

Video: Interview von MMnews “Welche Lösung gibt es für die Rettung des Euros?”


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Verein Digital Hub Frankfurt RheinMain in Frankfurt gegründet

Für die Zukunft von Frankfurt als digitale Metropole

Nicht weit von Bad Homburg hat die Stadt Frankfurt, vertreten durch die Wirtschaftsförderung Frankfurt, und Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft haben am Dienstag den „Digital Hub FrankfurtRheinMain e. V.“ gegründet. Ziel des neuen Vereins ist es, die Bedeutung der Metropolregion FrankfurtRheinMain als digitaler Knoten aufzuzeigen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Zukunftsfähigkeit dieses Standorts im nationalen und internationalen Wettbewerb zu sichern.

Als digitaler Knotenpunkt genießt Frankfurt im digitalen Datenverkehr eine ebenso große Bedeutung wie im internationalen Luftverkehr der Flughafen Frankfurt“, führte Wirtschaftsdezernent Markus Frank bei der Gründungsversammlung in Frankfurt aus. „Der neu gegründete Verein wird diese einzigartigen Standortqualitäten sichtbar machen und zukunftsfähig weiterentwickeln. Unsere digitale Infrastruktur stellt für viele unserer Kernbranchen – von der Biotechnologie über Finanzen und Kreativwirtschaft bis hin zur Industrie – eine Schlüsselkompetenz dar, die über wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich mitentscheidet.

Frankfurt hält bei der digitalen Infrastruktur bereits heute außerordentliche Trümpfe in der Hand, die die Region als Wirtschaftsstandort besonders attraktiv machen: die zweitgrößte Anzahl an Rechenzentren in Europa, eine überdurchschnittlich hohe Sicherheit in der Stromversorgung oder der größte internationale Internet-Knotenpunkt der Welt DE-CIX, der heute schon zu Spitzenzeiten einen Datendurchsatz von mehr als 1,5 Terabit pro Sekunde bewältigt.

Gründungsmitglieder des „Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V.“ sind ancotel GmbH, DE-CIX Management GmbH, FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Interxion Deutschland GmbH, NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH, Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, die Goethe-Universität und INM – Institut für Neue Medien.

Das Thema soll aus Sicht der Wirtschaft, Institutionen der öffentlichen Hand und Wissenschaft und Forschung betrachtet werden. Zukünftige Anforderungen sollen bereits heute festgestellt und die Förderung und Stärkung des digitalen Knoten FrankfurtRheinMain zu unterstützt werden.

Die Gründungsmitglieder sind relevante Akteure, die der Verein branchenübergreifend und interdisziplinär vernetzt: Anbieter und Nutzer digitaler Infrastrukturleistungen, Energieversorger, die Wirtschaftsförderung und wissenschaftliche Institutionen. Dabei agiert „Digital Hub FrankfurtRheinMain e. V.“ „aus der Wirtschaft für die Wirtschaft“ und verfolgt klare wirtschaftsfördernde Ziele und die Förderung von Wissenschaft und Forschung.

Der Internet-Traffic verdoppelt sich nach wie vor jedes Jahr. Schon bis Ende 2015 wird ein 20-fach höheres Datenaufkommen als heute erwartet. Das erfordert eine gezielte, langfristige Entwicklung des digitalen Knotens hier am Standort. Eine zentrale Herausforderung ist daher die Erarbeitung nachhaltiger Lösungen in diesem Prozess“, erklärte Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH und Vorsitzender im Vorstand des Vereins Digital Hub Frankfurt RheinMain e.V.

Ein zentrales Projekt für 2011 im Arbeitsprogramm des Vereins ist daher die Initiative „Digital Hub 2020 – Fit for the Future”, die sich unter anderem mit den Themen Energieversorgung, Human Resources und zukünftigen technischen Herausforderungen beschäftigt, damit die digitale Metropole Frankfurt auch in Zukunft so leistungsfähig ist wie heute.

Der Vorstand des Vereins Digital Hub Frankfurt RheinMain e.V. besteht neben dem Vorsitzenden Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH, aus seinem Stellvertreter Peter Kania, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, sowie Frank Orlowski, Director Business Development und Marketing der DE-CIX Management GmbH.

„Im Verein Digital Hub Frankfurt RheinMain e.V. treffen Standortexpertise und Themenkompetenz zusammen, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die Metropolregion FrankfurtRheinMain garantieren“, stellte Stadtrat Markus Frank fest, der sich aktiv für die Gewinnung weiterer Mitglieder einsetzen wird.

Bildquelle Wirtschaftsförderung Frankfurt – von links nach rechts: Peter Kania, Peter Knapp, Markus Frank, Frank Orlowski


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#032 Saturn eröffnet in Bad Homburg

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In unserem Podcast #32 erklärt Geschäftsführer Jochen Lippok nach der Philosohphie „Der Mensch  im Mittelpunkt“, wie mit dem Saturn-Markt im Louisen-Center Bad Homburgs der schönste und innovativste Markt eröffnet.

Saturn Team

Ulrich Hauck (l./ Kaufmännische Geschäftsleitung), Jochen Lippok (Geschäftsführender Gesellschafter), Franz Fritz (r./ Regiomanager, Foto: Seebach)

Die Bad Homburger Innenstadt ist morgen um eine Attraktion reicher. Kurz vor 6.00 Uhr am 2. Dezember 2010 es werden sich die Türen des neuen Saturn-Marktes zum ersten Mal öffnen.

„Wir sind sehr zuver­sichtlich, dass uns bereits am ersten Tag zahlreiche Kunden besuchen werden“

, so Jochen Lippok. „Schließlich fiebern die Bad Homburgerinnen und Bad Homburger schon lange der Neueröffnung entgegen.

Auf einer Verkaufsfläche von rund 3.000 Quadratmetern bietet der Elektrofachmarkt im Louisen-Center, dem neuen Einkaufscenter in der Innenstadt, eine riesige Auswahl an Markenprodukten zu dauerhaft günstigen Preisen. Qualifizierte Fachkräfte sorgen für kompetenten Service. 60 neue Arbeitsplätze hat Saturn damit in der Stadt geschaffen.

Einen Tag vor der großen Neueröffnung sind die Regale im Saturn-Markt fertig eingeräumt, die Vorführgeräte sind angeschlossen, nur noch kleinere Arbeiten stehen aus.

„Es macht Freude, nun endlich das Ergebnis monatelanger Arbeit mit eigenen Augen sehen zu können“

, sagt Jochen Lippok stolz.

„Ohne den außerordentlichen Einsatz, den das gesamte Saturn-Team in den vergangenen Wochen gezeigt hat, wäre das nicht möglich gewesen.“

Mit der Eröffnung des Markes in Bad Homburg soll eine nächste Stufe in der Evolution des Saturns beschritten werden. Die Bad Homburger Infoshow stellt in diesem Bericht die ganz besonderen Faktoren vor.

Ein besonderes Einkaufserlebnis

Saturn ist schon in vielen Einkaufszentren in Deutschland zum Publikumsmagneten geworden – ähnlich wird es auch im Louisen-Center und der Bad Homburger Innenstadt werden. Hier können sich Kunden stets über die neuesten Entwicklungen der Hersteller informieren. Neben der großen Sortimentsvielfalt spielt das Einkaufserlebnis bei Saturn eine besondere Rolle.

“Die Kunden sollen bei uns die Technik im wahrsten Sinne des Wortes erleben können“

, erklärt der Geschäftsführer das Konzept. Daher sind alle Geräte vorführbereit angeschlossen und können wie auf einer Messe ausführlich getestet und verglichen werden.

Ein besonderes Sortiment

Mit seinem auf die Bad Homburgerinnen und Bad Homburger abgestimmten Sortiment und dem topmodernen Ladendesign setzt der Markt Akzente und bietet echte Erlebniswelten. Ein Beispiel dafür ist die TV-Abteilung, in der die Topmarken Philips und Samsung die neuesten Produkte sogar jeweils in separaten verglasten Studios präsentieren. Dort kommen die Kunden ganz ungestört in den Genuss des perfekten Heimkino-Erlebnisses.

„Besonders faszinierend werden vor allem die brandneuen 3D-Fernseher für unsere Kunden sein“

, ist sich Jochen Lippok sicher.

Lippock 3D

Jochen Lippok schaut in Bad Homburg bereits in 3D (Geschäftsführender Gesellschafter), Foto: Seebach

Ein weiteres Highlight für Technikfans sind die beiden Apple-Präsentationen, wo der Kult-Hersteller jeweils auf einer separaten Fläche mit Notebooks und Tablet-PCs sowie mit Mobiltelefonen und MP3-Playern der neuesten Generation aufwartet. Etwas ganz Besonderes für Kaffeeliebhaber ist die Kaffeewelt mit über 50 unterschiedlichen Modellen der Hersteller Jura, DeLonghi, Saeco, WMF und vielen mehr. Selbstverständlich kann auch hier der Kaffee aus den Vollautomaten gleich einem persönlichen Geschmackstest unterzogen werden.

In der Abteilung für Weiße Ware – wie Spülmaschinen, Kühlschränke und Co. in der Branche genannt werden – legt Saturn besonders viel Wert auf die Präsentation energieeffizienter Produkte. Ein echtes Novum im Konzept von Saturn ist zudem die Haushaltswarenabteilung. Vom hochwertigen Topfset bis zur Spaghettizange findet man hier alles, was in der modernen Küche schön und nützlich ist.

Ein besonderer Service

Viel Wert legt Geschäftsführer Jochen Lippok vor allem auf freundlichen Service und kompetente Beratung. Saturn bietet eine lückenlose Palette von Dienstleistungen rund um das Produkt an. Das beginnt bei der Finanzierung des Kaufs und schließt Lieferung, Montage sowie Installation ein. Apropos Lieferung: Bei Kauf eines Gerätes bis 17.00 Uhr liefert Saturn die bestellte Ware noch am gleichen Abend. Dies gilt nicht nur für Haushaltsgroßgeräte, sondern auch für Kaffeevollautomaten. Wer besonders intensiv beraten werden möchte, kann im Saturn in Bad Homburg sogar einen Termin mit einem persönlichen Einkaufsberater vereinbaren. Der Personal Shopper steht dem Kunden dann exklusiv Rede und Antwort.

Ein besonderes Team

Auch für die Stadt Bad Homburg selbst ist Saturn ein willkommener Partner: Jeder Markt ist eine eigenständige GmbH und be­zahlt seine gewerblichen Steuern und Abgaben direkt vor Ort. Darüber hinaus schafft Saturn beständig qualifizierte und sichere Arbeits­plätze. In Bad Homburg allein sind es zum Start 60. Die Mitarbeiter, ihre Kreativität und Initiative spielen in der Unternehmensphilosophie eine wesentliche Rolle, sie werden daher konti­nuierlich und individuell gefördert. Denn nur kompetente und motivierte Mitarbeiter sorgen für zufriedene Kunden. Um auch für die Zukunft qualifiziertes Personal zu haben, bildet Saturn gleich von Beginn an selbst aus. Zwei Auszubildende sind deshalb im neuen Saturn mit an Bord.

Das motivierte Team bei der Eröffnung am 02.12.2010 (Quelle: Saturn)

Das motivierte Team bei der Eröffnung am 02.12.2010 (Quelle: Saturn)

Daten und Fakten zum Saturn Bad Homburg

Firmierung
Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bad Homburg

Anschrift
Louisenstraße 90
D-61348 Bad Homburg

Tel.: +49 (6172) 6826-0
Fax: +49 (6172) 6826-101

Eröffnung

2.12.2010

Geschäftsführer

  • Jochen Lippok (geschäftsführender Gesellschafter)
  • Ulrich Hauck (kaufmännischer Geschäftsführer)
  • Geschäftstätigkeit: Elektrofachmarkt

Sortiment

  • Elektrohaushaltsgeräte,
  • Unterhaltungselektronik,
  • CDs, DVDs und Blu-ray-Discs,
  • Neue Medien
  • (Bürokommunikation,Telekommunikation,Computerhardware,
  • Software),
  • Foto und Zubehör

Verkaufsfläche und Etagen

3.000 Quadratmeter auf 2 Etagen

Anzahl der Mitarbeiter

60

Öffnungszeiten

Eröffnungstag, 2.12.2010: 06:00-21:30 Uhr

Freitag, 3.12.2010: 10:00-21:30 Uhr

Samstage im Advent: 10:00-21:30 Uhr

Anschl. Montag bis Samstag: 10:00-20:00 Uhr

Anzahl Märkte Saturn-Gruppe

Europa 263, davon in Deutschland 145

Systemzentrale

Saturn Management GmbH
Wankelstraße 5
D-85046 Ingolstadt

Tel.: (0841) 634-0
Fax: (0841) 634-1447


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#028 Interview mit dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft

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Die Stadt Bad Homburg gehört zum Einzugsgebiet der Bankenmetropole Frankfurt. Hier wohnen eine ganze Reihe Bänker, die tagtäglich in diese Metropole pendeln. Folgende Neuigkeiten werden sicherlich den ein oder anderen Bänker hier in Bad Homburg auch persönlich betreffen:

Nach den umstrittenen Bonuszahlungen an Bänker in mit Staatsgeldern geretteten Instituten hat die schwarz-gelbe Koalition in Berlin Konsequenzen gezogen. Vom nächsten Jahr an sollen Gehälter aller Manager in staatlich gestützten Banken gedeckelt werden. Zudem wird eine Bankenabgabe beschlossen. Über sie soll ein milliardenschwerer Krisenfonds aufgebaut werden. Damit soll Vorsorge für künftige Krisen getroffen werden. Das Parlament soll die entsprechenden Gesetzentwürfe an diesem Donnerstag endgültig beschließen. Zustimmen muss auch noch der Bundesrat.


Hinweis: In Kooperation mit n.tv

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Entwurf für den Bad Homburger Haushalt 2011

Schwerpunkte bei der Zukunft der Kinder

Die Einnahmen der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe werden 2011 sinken. Davon geht Oberbürgermeister Michael Korwisi bei der Vorlage des Entwurfs für den Haushalt des kommenden Jahres aus. Den Erträgen des Ergebnishaushalts in Höhe von 141 Millionen Euro stehen Aufwendungen in Höhe von 159,9 Millionen Euro gegenüber. Der Fehlbedarf in Höhe von 18.9 Millionen Euro wird durch Überschüsse aus den Vorjahren gedeckt.

„Unter dem Strich werden wir mit 14,6 Millionen Euro weniger haushalten müssen als 2010. Es wird also schwerer werden, die Standards zu halten, die unsere Bürgerinnen und Bürger kennen“

, so Korwisi, der auch Kämmerer ist.

Auf Grund des Defizits könne der Regierungspräsident ein Konzept zur Sicherung des Haushalts fordern. Deshalb beginnt für den OB mit der Vorlage des Entwurfs für 2011 bereits die Diskussion über 2012. Korwisi:

„Wir werden die freiwilligen Leistungen auf den Prüfstand stellen müssen. Die Stadtverordneten kennen sie, und wir sollten das kommende Jahr dazu nutzen, um uns darüber zu verständigen, wo wir sparen könnten, falls es bei der schlechten Ertragslage bliebe. Wenn Einschnitte nötig werden, dann müssen wir sie gerecht verteilen.“

Obwohl die Rückgänge bei den Erträgen auf geringere Einnahmen bei der Steuer zurückzuführen sind, will Korwisi die Hebesätze bei Gewerbesteuer und Grundsteuer B – den Steuerarten, deren Höhe eine Kommune selbst bestimmt – in 2011 unverändert niedrig lassen. Die Gewerbesteuer wird laut Entwurf auch 2011 bei 350 Prozent liegen (Hessen: rund 395 im Jahr 2008), die Grundsteuer B bei 240 Prozent (Hessen: rund 330 im Jahr 2008).

Die Einnahmen sinken allerdings deutlich. Die Kämmerei rechnet für das kommende Jahr mit 60 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer. Korwisi hat damit den Ansatz gegenüber 2010 deutlich nach unten korrigiert.

„Wir erwarten heute nicht mehr, dass wir die 78 Millionen Euro im laufenden Jahr 2010 tatsächlich erreichen. Die jüngste Euphorie der Bundes- und der Landesregierung teile ich nicht“

, äußert sich Korwisi skeptisch zur Entwicklung der Gewerbesteuer. Diese Ertragsart sei grundsätzlich schwer zu kalkulieren, bestimme aber in Bad Homburg den Rahmen für die Investitionen.

Niedriger ist auch der Ansatz beim Anteil der Einkommenssteuer. Der Hessische Städtetag stellte im Oktober fest, die Ergebnisse des Einkommenssteueraufkommens in Hessen seien „katastrophal“. Bad Homburg erwartet für 2011 einen Anteil von rund 27 Millionen Euro gegenüber einem Ergebnis von 31 Millionen im Jahr 2009 und gar von 33 Millionen gegenüber 2008 dank des sogenannten Konjunkturbeschleunigungsgesetzes. Auch aus Einnahmen der Spielbank wird laut Entwurf im kommenden Jahr weniger Geld in die städtischen Kassen fließen (Ansatz 3,7 Millionen statt 4,8).

Bei den Personalausgaben schlägt die Kinderbetreuung besonders zu Buche. Über 9,2 Millionen Euro wird die Stadt 2011 für rund 206 Stellen zur Betreuung von 1307 Kindern in städtischen Kindertagesstätten aufwenden (Stand August/September 2010; 704 Kinder zwischen drei und sechs Jahren, 185 unter drei Jahren und 418 über sechs Jahren, ohne Plätze freier Träger).

„Das Land gibt einen hohen Personalschlüssel vor. Das ist zwar gut für die Kinder und deshalb grundsätzlich zu begrüßen. Die entstehenden Kosten aber trägt in unserem Fall die Stadt alleine“

, erinnert der Oberbürgermeister an das gebrochene Versprechen des ehemaligen Sozialministers Banzer und an das laufende Verfahren um die Höhe der Landesmittel für Betreuung.

„Hier fehlen ‚dank’ Banzer 1,2 Millionen im Haushalt“

, so Korwisi. Dennoch bleibt Kinderbetreuung einer der Schwerpunkte der Ausgaben in Bad Homburg.

„Einschließlich Personal und der Zuschüsse an freie Träger wird die Kinderbetreuung im kommenden Jahr rund 17 Millionen Euro kosten“

, rechnet er zusammen.

Korwisi weiter:

„Die Zukunft unserer Kinder liegt uns am Herzen. Das ist einer unserer Schwerpunkte. Die Kindergartenbetreuung bleibt für die Eltern weiterhin beitragsfrei. Zur besseren Betreuung unserer Kinder werden wir im kommenden Jahr zwei Einrichtungen neu eröffnen, und zwar in der Dietigheimer Straße einen Hort und in direkter Nachbarschaft eine Kinderkrippe. Zudem wird in der Brandenburger Straße mit der Wiedereröffnung eine zusätzliche Betreuungsgruppe geschaffen. Hierfür müssen wir 21 Erzieherinnen und Erzieher neu einstellen.“

Die Aufwendungen für Personal und Versorgung – rund ein Viertel aller Ausgaben – steigen daher sowie wegen der Tarifsteigerungen von insgesamt 36,9 Millionen im Jahr 2010 auf 39,2 Millionen im Jahr 2011. Auf der Ausgabenseite fließen zudem große Summen an den Hochtaunuskreis: 22,6 Millionen Euro als Umlage zur Finanzierung von dessen Aufgaben. Für die Schulen des Hochtaunuskreises zahlt die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe zudem weitere 12 Millionen Euro. Neu ist die Kompensationsumlage in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die nach Änderungen im kommunalen Finanzausgleich zu zahlen sein wird. Auch hier bittet die Landesregierung die Stadt zur Kasse.

Die Kindertagesstätten stehen mit weiteren 7,3 Millionen Euro als bedeutender Posten auch unter den Investitionen. Unter anderem sind folgende Vorhaben im Haushalt 2011 aufgeführt (alle Angaben in Euro):

  • Kita Brandenburger Straße, Abriss und Neubau (2 Millionen; Gesamtbedarf 5,3 Millionen).
  • Kita Dornholzhausen, Sanierung und Anbau (1,3 Millionen).
  • Krippe Dietigheimer Straße, Neubau (1 Million für 2011, Gesamtbedarf 3,1 Millionen).
  • Kita Ober-Erlenbach, Anbau (490.000, Gesamtbedarf eine halbe Million).
  • Zuschüsse für den Bau von Betreuungszentren an Grundschulen (980.000, Gesamtbedarf 3,7 Millionen).
  • Ein Zuschuss an die Evangelische Gedächtniskirchengemeinde für den Neubau eines Kindergartens am Gluckensteinweg. Die Stadt unterstützt das Projekt mit insgesamt drei Millionen Euro, von denen eine Million im Haushalt 2011 bereitgestellt wird. Zwei Millionen sollen für 2012 fest zugesagt werden.

Nennenswerte Investitionen enthält der Haushaltsentwurf von OB Korwisi auch bei der Feuerwehr:

  • Leichtbauhallen erweitern die Gerätehäuser in Kirdorf (115.000 Euro), Ober-Erlenbach (115.000 Euro) sowie in Dornholzhausen (150.000 Euro).
  • Im Haushalsentwurf steht mit einer halben Million Euro die erste Rate für das Feuerwehrgerätehaus in Ober-Eschbach. Die Baukosten werden auf insgesamt 2,3 Millionen Euro geschätzt.
  • Für die Aufrüstung des Feuerwehr-Funks unter anderem mit Digitalfunk sind 441.000 Euro vorgesehen.
  • Neu ist die Anschaffung eines Containers für ABC-Unfälle im Entwurf zu finden. Der Ansatz liegt bei 384.000 Euro. Für die Beschaffung von Feuerwehr-Fahrzeugen vorgesehene Mittel, die 2010 noch nicht abgerufen worden sind, werden nach 2011 übertragen.

Die Stadt Bad Homburg führt 2011 ihr erfolgreiches Zuschuss-Programm für die energetische Sanierung älterer Gebäude weiter. 450.000 Euro sind zur Unterstützung von Hauseigentümern im kommenden Jahr vorgesehen. Bereitgestellt sind auch Mittel in Höhe von rund 115.000 Euro für die künftige Energieberatung, die im kommenden Jahr für Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger durch die Stadt in der Beratungsstelle Power angeboten wird. Der Betrieb von Power wird zunächst durch ein beauftragtes Unternehmen erfolgen.

Weitere 350.000 Euro stehen zur Verfügung, um Flächen ökologisch aufzuwerten, zum Beispiel Laubwald dort aufzuforsten, wo bisher Nadelbäume gestanden haben. Diese Projekte können auf dem Ökokonto verrechnet werden. Die Streuobstbestände in den Stadtteilen fördert Bad Homburg auch im kommenden Jahr mit 40.000 Euro.

Der Straßenbau steht mit rund 6,3 Millionen Euro im Haushaltsentwurf. Darin sind unter anderem enthalten die weitere Erschließung im Bereich Bahnhof Süd, der städtische Anteil an den Arbeiten zur Erschließung des künftigen Krankenhausgeländes, die Arbeiten im Mariannenweg, in der Dorotheenstraße, in der Hofheimer Straße, Haingasse und Höhestraße sowie das vierte Ohr Südring/Pappelallee.

Nach dem Startschuss für die Bauarbeiten zum Umbau des Bad Homburger Bahnhofs steht die Kapitaleinlage für die Bahnhof GmbH mit 11,6 Millionen für 2011 im Haushaltsentwurf. Insgesamt schießt die Stadt ihrer jüngsten Tochtergesellschaft 18 Millionen Euro zu. Weitere Investitionen im Hochbau sind

  • der Umbau und die Sanierung der Bundeswertpapierverwaltung zum Technischen Rathaus und Stadtarchiv.
  • der Bau der Zusatzhalle in Ober-Eschbach.
  • die Sanierung des Funktionsgebäudes Sandelmühle.
  • Der Um- oder Neubau des Vereinshauses Dornholzhausen.
  • Sanierungs-Arbeiten am Rathaus.
  • Das Darlehen zur Sanierung der Friedrich-Ebert-Schule an den Hochtaunuskreis.

„Trotz der schwieriger werdenden Finanzlage schafft die Stadt es, fast 60 Millionen Euro zu investieren. Das ist eine stolze Summe, mit der wir die Infrastruktur für unserer Bürgerinnen und Bürger im kommenden Jahr verbessern werden“

, so Korwisi abschließend. Er wird den Haushaltsentwurf am 4. November in die Stadtverordnetenversammlung einbringen.

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Kommunikations-Fachleute im Kurhaus

„Der Telekommunikationsmarkt in der Rhein-Main-Region ist der größte in ganz Europa, und die Stadt Bad Homburg steuert als Sitz von über 250 Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche einen beträchtlichen Teil zur Zentrumsfunktion der Region bei.“  Das sagte Oberbürgermeister Michael Korwisi im Rahmen der diesjährigen Herbsttagung des Bundesverbandes Telekommunikation (VAF) und der GFT Gemeinschaft Fernmeldetechnik eG, einem Unternehmensverbund von über 200 mittelständischen Systemhäusern der Telekommunikationsbranche. Korwisi begrüßte zu der Tagung Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet im KongressCenter Bad Homburg.

Die in Bad Homburg ansässigen Unternehmen der Zukunftsbranche Kommunikation – vom Global Player über klein- und mittelständische Unternehmen bis hin zum einzelkämpfenden Selbstständigen – sind aktuell dabei, unter Leitung der städtischen Wirtschaftsförderung ein Netzwerk untereinander aufzubauen. Im Sinne des Satzes „Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile“ bieten solche Netzwerke die Chance, mit kooperierenden Unternehmen und Handelspartnern direkt ins Gespräch zu kommen. Dadurch entsteht eine Zusammenarbeit, mit der die städtische Wirtschaftsförderung in anderen Branchen bereits gute Erfahrungen gemacht hat. Die einzelnen Unternehmen werden gestärkt, die Branche wird in der Stadt verankert. Die Fachtagung, so OB Korwisi in seiner Rede, sei mit Ihrer bundesweiten Strahlkraft sicherlich auch ein Katalysator für die Bad Homburger Aktivitäten in diesem Bereich.

Die Möglichkeiten der virtuellen Telefonanlage, die Konzentration von Siemens Enterprise Communications auf den Fachhandel als Kunden und die gute Entwicklung ihrer Genossenschaft – das waren die drei wichtigsten Themen der Herbsttagung der GFT. Die mittelständischen Mitglieder des Unternehmensverbundes Telekommunikation informierten sich umfassend über Entwicklungen auf dem Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK).

GFT-Vorstandssprecher Rudolf Saken hatte zu Beginn den Mitgliedern der Genossenschaft von positiven Zahlen berichtet. So setzte das in Hilden ansässige Unternehmen in der ersten Hälfte dieses Jahres 15 Prozent mehr um. Verantwortlich dafür ist vor allem der Geschäftsbereich Informationstechnik/Telekommunikation, der mittlerweile fast 60 Prozent des Gesamtumsatzes von deutlich über 40 Millionen Euro ausmacht. Das Feld der Passiven Netzwerktechnik wuchs nach einem Minus im Vorjahr um über 22 Prozent. Die Nachfrage nach Sicherheits- und Medientechnik sowie Sprech- und Lichtrufanlagen ging zurück. Insgesamt erwirtschaftete die GFT im ersten Halbjahr 2010 einen Mitgliederbonus von 749.000 Euro.

Aus dem umfangreichen Programm fand insbesondere der Vortrag von Dr. Christoph Hardtke interessierte Zuhörer. Der Lehrbeauftragte der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gab im Auftrag von Böcker Ziemen Management Consultants Antworten auf die Frage: „Verdrängt das Bandbreitenwachstum die TK-Anlage?“ Hardtke beleuchtete dabei die Entwicklung öffentlicher Infrastrukturen und Dienstleistungen. Seine These: Die virtuelle Telefonanlage gibt Unternehmen die Möglichkeit zum weitgehend vollständigen Outsourcing von TK-Leistungen, denn sie ist nur noch eine softwarebasierte Lösung auf Servern eines Service Providers und steht nicht mehr im eigenen Bürogebäude.

Mittelständler, die sich in diesem Segment engagieren, finden derzeit einen kaum verteilten Markt vor, so Hardtke. Die Zahlen dazu: 5,5 Milliarden Euro werden jährlich für Telefonanlagen-Dienste und -Infrastruktur ausgegeben. Nur ein Prozent der 6,8 Millionen Telefonarbeitsplätze wird derzeit über virtuelle Telefonanlagen organisiert. Umfragen zeigen, dass 61 Prozent der Entscheider Begriffe rund um die virtuelle Telefonanlage nicht kennen. Informiert über die Fakten der neuen Technik schließen nur 18 Prozent der Befragten aus, diese einzusetzen.

Wer dieser Anwendung positiv gegenübersteht, fordert geringeren Aufwand, mehr Flexibilität und insbesondere weniger Kosten. Fachleute schätzen das Einsparpotential für Unternehmen, die die virtuelle und nicht die klassische Telefonanlage nutzen, auf rund 25 Prozent. Auch deshalb sehen Marktexperten eine Verzehnfachung der Umsätze rund um die virtuelle Telefonanlage bis 2015.

Stefan Herrlich, Geschäftsführer Siemens Enterprise Communications Deutschland (SEN), berichtete, dass sein Unternehmen das inländische Vertriebsmodell ändere. Dominierte bisher ein starker Direktvertrieb, werden jetzt vermehrt Umsätze über Vertriebspartner generiert. „Erst der hervorragende und breite Marktzugang unserer Channelpartner ermöglicht uns, im indirekten Bereich weiter zu wachsen“, so Herrlich.

Bild in unserem BHIS! Kopfbereich(von links nach rechts):

Rudolf H. Saken (Sprecher des Vorstands GFT Gemeinschaft Fernmelde-Technik eG), Uwe Platz (geschäftsführender Gesellschafter Horst Platz GmbH ), Hans A. Becker (1. Vorsitzender VAF Bundesverband Telekommunikation / Geschäftsführer euromicron solutions GmbH), Horst Platz geschäftsführender Gesellschafter Horst Platz GmbH), Oberbürgermeister Michael Korwisi, Peter Schwabe (Aufsichtsratsvorsitzender GFT / Vorstandsvorsitzender Telba AG), Martin Bürstenbinder (Geschäftsführer VAF Bundesverband Telekommunikation e.V.)

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#022 Fresenius zu den aktuellen Geschäftszahlen

Hier direkt abspielen:

 

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat Umsatz und Gewinn dank guter Geschäfte in den USA im ersten Halbjahr deutlich ausgebaut.

Neben dem stabilen Krankenhaus- und Dialysegeschäft sorgte besonders das Geschäft mit Nachahmermedikamenten für klingelnde Kassen bei dem Unternehmen.

Die BHIS Bad Homburger Infoshow sprach bereits am 24. Februar 2010 mit Vorstandschef Schneider in Episode #011 und möchte auch im August 2010 einen Ausblick über das interessanteste Unternehmen in Bad Homburg geben.

Die Statements von Herrn U. Schneider:

“Unser Geschäft ist ja weniger konjunkturabhängig. Insofern sind diese Zuwächse übrigens auch keine Erholung nach Einbrüchen, die wir vielleicht im letzten oder vorletzen Jahr zu verzeichnen gehabt hätten wie andere Unternehmen. Wir haben auch im letzten und vorletzten Jahr deutliche Zuwächse, zum Teil zweistellig, erreicht, setzen jetzt diesen Wachstumskurs fort. Nichtsdestoweniger beobachten wir natürlich die Konjunktur sehr aufmerksam und wir gehen nach wie vor von einer sehr, sehr langsamen und zähen Erholung aus, nicht nur in den USA, sondern ich glaube, auch in Europa.”

“Wir werden weltweit weiter investieren. Amerika und Europa sind sicherlich die beiden größten Stammmärkte. Darüber hinaus zeichnet sich Fresenius aber auch aus durch ein sehr frühes Investieren in Schwellenmärkten, zum Beispiel im wichtigen chinesischen Markt oder in Brasilien.”

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