Verkehr Archive

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Drei neue Fahrzeuge für die Bad Homburger Feuerwehr

Sirenen sind laut, doch unsere Feuerwehr ist wichtig. Die Bad Homburger Feuerwehr verbessert ihre Möglichkeiten der Gefahrenabwehr und der Brandbekämpfung mit gleich drei neuen Fahrzeugen ganz erheblich. Die Feuerwehr stellte die drei baugleichen Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeuge (HLF) jetzt in der Wache Dietigheimer Straße vor. Die Wagen können jetzt in Dienst gestellt werden.

„Das ist eine deutliche Stärkung unserer Wehr. Für Bad Homburg ist das ein besonderes Ereignis, drei neue Fahrzeuge in Empfang nehmen zu können. Darüber hinaus weisen die Wagen technische Neuerungen auf, die entscheidende Fortschritte sowohl für die Sicherheit der Wehrleute als auch für die Schlagkraft im Ernstfall bedeuten“,

sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi. Er lobte besonders die vorausschauende Ausstattung der neuen Fahrzeuge durch die Feuerwehr.

„Mit der Investition von 1,5 Millionen Euro sind wir mindestens für die kommenden zehn Jahre auf dem neusten Stand der Technik“,

schätzt Korwisi. Er erinnert daran, dass es die per Gesetz vorgegebene Aufgabe der Städte und Gemeinden sei, ihre Feuerwehr möglichst optimal auszurüsten.

Das kommt im Ernstfall jedem Bad Homburger zu Gute“,

so der Oberbürgermeister.

Die drei neuen HLF werden bei der Stadtwehr sowie bei den Feuerwehren in Gonzenheim und Ober-Eschbach stationiert. Sie ersetzen dort alte Fahrzeuge. Die Feuerwehr wird sie sowohl für technische Hilfeleistungen als auch bei der Brandbekämpfung und bei Einsätzen mit Gefahrstoffen nutzen können. Entlang der Ost-West-Achse durch die Stadt, also auch bei möglichen Einsätzen auf der A 5 und der A 661, stehen den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren damit Fahrzeuge gleicher Bauart zur Verfügung.

„Bisher war die Zusammenarbeit wegen unterschiedlich ausgerüsteter Fahrzeuge nur bedingt möglich. Jetzt sind die Standards und die Verfahren vereinheitlicht, so dass die Kooperation im Notfall einfacher wird. Wir stärken auf diese Weise die Freiwilligen Feuerwehren“,

erläutert Feuerwehrdezernent Sepp Peklar das dahinter stehende Konzept, das vom Leiter der Feuerwehr, Brandoberrat Daniel Guischard, in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren ausgearbeitet worden ist.

„Besonderen Wert haben wir darauf gelegt, bereits mit der ersten Einheit, die vor Ort eintrifft, ein möglichst großes Einsatzspektrum abzudecken“,

erklärt Guischard. Außerdem habe der Arbeitssicherheit und der Ergonomie Bedeutung beigemessen. Bewusst hat die Feuerwehr bei der Beschaffung die Innovationszyklen im Fahrzeug- und Gerätebau berücksichtigt. Alle veröffentlichten und im Entwurf befindlichen technischen Regelwerke sind vorausschauend in die Planung eingeflossen.

Das Fahrgestell ist ein Mercedes Benz Atego 1529F. Die Aufbauten stammen von der Firma Schlingmann, die ihr neues Fahrzeugkonzept mit der Übergabe an die Bad Homburger Feuerwehr erstmals der Fachwelt und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Hersteller hat die Kabine breiter und haltbarer gestaltet. Der Löschwassertank enthält 2.000 Liter, ein separater Schaumtank fasst weitere 200 Liter. Die Anordnung der Geräte und Bedienelemente macht die Arbeit der Feuerwehrleute einfacher. Viele Handgriffe können sicherer ausgeführt werden. Ein Beispiel: Die Pumpe sitzt nicht mehr wie üblich in der Mitte, sondern rechts am Heck. Damit kann sie von der dem Verkehr abgewandten Seite aus bedient werden. Ausgestattet sind die drei Fahrzeuge mit allen erforderlichen Geräten für schnelle Hilfeleistung.

Oberbürgermeister Korwisi kündigte an, dass im Frühjahr 2013 drei weitere Fahrzeuge geliefert werden. Diese werden dann in Dornholzhausen, Kirdorf und Ober-Erlenbach stationiert sein und sind in der Ausrüstung auf den dortigen Bedarf zugeschnitten.

„Damit“,

so Korwisi,

„erfüllen wir kein Wunschkonzert, sondern wir setzen den von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossenen Feuerwehr-Bedarfsplan um. Das hohe Niveau in Sachen Sicherheit wird damit in Bad Homburg erhalten und in einigen Punkten auch noch verbessert.“

Die offizielle Übergabe der jetzt gelieferten Fahrzeuge erfolgte im Rahmen eines Festaktes in Anwesenheit der Freiwilligen Feuerwehren am 16. November. Beginn war um 18 Uhr in der Wache Dietigheimer Straße gewesen.


Bildquellen: Copyright Stadt Bad Homburg v.d.Höhe

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Friesenstraße voll gesperrt

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe sperrt die Friesenstraße vom 2. bis voraussichtlich 30. Juli 2012 vollständig. Grund sind Arbeiten an den Gasleitungen. Die Rohre werden vom ehemaligen Gebäude der Stadtwerke abgetrennt.

Die Stadt richtet eine Umleitung ein. In Richtung Seedammweg fahren die Autos über den Europakreisel, die Louisenstraße, die Weilhelm-Meister-Straße und die Kaiser-Friedrich-Promenade. In Gegenrichtung führt die Stadt den Verkehr über die Kaiser-Friedrich-Promenade, die Frankenstraße und die Frankfurter Landstraße zum Europakreisel.

Die Einbahnregelung in der Wilhelm-Meister-Straße wird aufgehoben. In der Frankenstraße wird eine Einbahnstraße in Richtung Frankfurter Landstraße einrichtet. An der Kreuzung Frankenstraße / Frankfurter Landstraße wird eine Baustellenampel aufgestellt.

Die Stadt bittet um Verständnis für mögliche Behinderungen während der Bauarbeiten.


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Schlafende Ampeln regeln Verkehr in Ober-Eschbach

Smarte Lösungen braucht unsere Stadt, um sich weiter zu entwickeln. Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe hat in Ober-Eschbach vier so genannte „schlafende Ampeln“ eingerichtet. Die Anlagen bleiben ausgeschaltet, bis ein Fußgänger per Knopfdruck grünes Licht zum Überqueren der Straße anfordert. Dann erst schalten sich die Ampeln ein und zeigen Rot für die Autofahrer.

Die „schlafenden Ampeln“ sind an folgenden Übergängen installiert: Massenheimer Weg in Höhe der Sporthalle, in der Forsthausstraße an der Ecke zur Ober-Eschbacher Straße, in der Ober-Eschbacher Straße an der Ecke zum Peterhofer Weg und an der Ober Eschbacher Straße Ecke Kalbacher Straße. Wenn die Ampel „schläft“, wird der Verkehr durch die Verkehrsschilder geregelt. Erst bei Anforderung hat die Ampel Vorrang. Das erfordert eine höhere Aufmerksamkeit beim Autofahrer. Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe hat bereits mit mehreren Anlagen im Stadtgebiet gute Erfahrungen gesammelt, unter anderem in der Lindenallee in der Dornholzhausen, im Paul-Ehrlich-Weg und in Ober-Erlenbach in der Wetterauer Straße zwei Anlagen.

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Bad Homburg schreibt das Radverkehrskonzept fort

Radfahren soll in der Kurstadt Bad Homburg v.d.Höhe noch deutlich attraktiver werden. Dafür legte Oberbürgermeister Michael Korwisi jetzt ein Konzept vor, das kurz- und langfristig umzusetzende Vorschläge enthält. „Wir wollen auf diese Weise eine sichere und funktionale Radverkehrsinfrastruktur in unserer Stadt erreichen“, sagt Korwisi. Eine Umsetzung der Vorschläge der Verkehrsplaner werde voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Der Magistrat hat am Montag dem fortgeschriebenen Radverkehrskonzept zugestimmt. „Die Vorschläge werden jetzt in allen Ortsbeiräten sowie im Verkehrs- und im Bauausschuss beraten, den Stadtverordneten wird das Konzept dann im Januar vorliegen“, erläutert Korwisi das weitere Vorgehen.

Das Konzept regt eine Entflechtung mit dem Fußgängerverkehr an. Dies bedeutet, dass die Beschilderung „Fußweg – Radfahrer frei“ reduziert werden soll und der Radverkehr stattdessen auf der Fahrbahn geführt wird. Darüber hinaus soll dem Radverkehr eine eigene Fläche zugeteilt werden. Eine solche Fahrradstraße ist eine abgetrennte Fläche, die in beiden Richtungen von Fahrradfahrern genutzt werden kann. Der Vorschlag aus dem Konzept zielt vor allem auf eine Sicherung des Schulweges zum Kaiserin-Friedrich-Gymnasium.

Radcomputer

Die Verkehrsplanung empfiehlt weiter, zwei Routen mit hoher Bedeutung für den Alltagsverkehr und Anbindung der Stadtteile an die Innenstadt einzurichten. Vorgeschlagen werden die beiden Achsen Ober-Erlenbach – Gonzenheim – Kaiserin-Friedrich-Gymnasium – Kurpark – Kirdorf sowie Ober-Eschbach – Gonzenheim – Rathausplatz/Bahnhof – Schloss. Diese Routen werden auch von dem noch im Aufbau befindlichen Internetdienst aus Bad Homburg namens KissMyDrive erfasst und per Video für alle diejenigen, die die Schönheit der Tour nicht mit erleben können, auf Video festgehalten. Mögliche Videoclubs zur anschliessenden Videobearbeitung oder Roadcaptains für das Abfahren der Touren (mit Helmkamera) werden für diese Unternehmung auch noch gesucht, so dass ein Kontakt durch die BHIS! Bad Homburger Infoshow Redaktion möglich ist. Die Touren in Bad Homburg selber können dann mit einem iOS- oder Android-Smartphone aufgezeichnet werden. Hier empfiehlt sich die von MagicMaps entwickelte App namens Scout – Fahrradnavigation und Wandern mit topographischer Karte, die in einem Artikel des iPadBlog mit dem Titel “Gute Karten und Touren im Urlaub: Freizeit-Navigation für iPhone Smartphones” momentan zur Verlosung ansteht. Aber auch für PC-Nutzer hat das Unternehmen aus Pliezhausen die Software Tour Explorer 25 Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in der Version 5.0 bereit stehen.

Zu den kurzfristigen Maßnamen gehört weiter das Öffnen von netzrelevanten Einbahnstraßen. Insbesondere bei Einbahnstraßen, die zu Schulen oder Freizeiteinrichtungen führen oder die Radverkehr aus einer stark belasteten Hauptverkehrsstraße aufnehmen könnten, sollte die Straßenverkehrsbehörde prüfen, ob dem Radverkehr ein Befahren der Einbahnstraße in Gegenrichtung ermöglicht werden kann.

Zu den langfristig umzusetzenden Projekten gehören einmal Vorhaben, die einen aufwändigen baulichen Eingriff erfordern. Ein Beispiel ist die Kaiser-Friedrich-Promenade. Eine Verbesserung der Situation für Radfahrer kann hier insbesondere durch eine Neuordnung der Verkehrsflächen und somit durch eine bauliche Änderung des Straßenquerschnitts erreicht werden. Die Frage der Radwegeführung in diesem Bereich soll Im Rahmen eines Verkehrskonzepts für den Kurpark angegangen werden.

Langfristig soll auch die Zahl der Fahrradabstellanlagen erhöht werden. Insgesamt befinden sich derzeit rund 2.000 Abstellplätze im öffentlichen Raum. Fahrradständer gibt es zum Beispiel an allen Zugängen zur Innenstadt. Deren Zahl soll noch weiter aufgestockt werden. Auch an Umsteigepunkten zum Nahverkehr wie der U-Bahn-Station Gonzenheim gibt es Abstellplätze. Empfohlen wird, gerade die Pendlerplätze zu überdachen. Zusätzlich wird die Aufstellung beziehungsweise der Ersatz bestehender Vorderradklemmen durch weitere rund 900 Anlehnbügel empfohlen. Qualitativ minderwertige Abstellanlagen sollen gegen Anlehnbügel getauscht werden. Die Kapazitäten werden aufgestockt. Der Schwerpunkt liegt zunächst an den stark frequentierten Zielen des Radverkehrs: im Bereich von Einkaufszonen wie der Louisenstraße, an weiterführenden Schulen und an Freizeiteinrichtungen wie dem Seedammbad. Am Bahnhof wird ein Fahrradparkhaus mit rund 160 Stellplätzen gebaut.

Die Aktion Mängelcoupon Fahrradwege hat sehr gute Ergebnisse für unsere Arbeit gebracht. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger auf diese Weise regelmäßig beteiligen“, kündigt Korwisi weiter an. Auch der interne Arbeitskreis Radverkehr soll weiter geführt werden. Im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzepts wird es darüber hinaus erforderlich die flächendeckende Radwegweisung zu überarbeiten. Zudem sollte eine grundlegende Überarbeitung des Fahrradstadtplans erfolgen.


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Champagnerluft und Tradit… Vision

Im leisen, kraftstoffsparenden und schadstoffarmen Hybrid-Antrieb sieht die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe die Zukunft des Stadtbusverkehrs. Jetzt testet die Stadt zwei Wochen lang einen Bus mit Hybrid-Antrieb im Linienverkehr.

Den Test hat Oberbürgermeister Michael Korwisi angeregt.

„Das Hybrid-Fahrzeug verspricht Vorteile: leises Anfahren an den Haltestellen, geringeren Spritverbrauch und damit finanzielle Entlastung sowie einen deutlich niedrigeren CO2-Ausstoß, also letztlich ein Beitrag für eine bessere Luftqualität etwa im Kurbezirk“

, erläutert er. Der Test soll zeigen, ob das Fahrzeug beim täglichen Betrieb auf der Strecke auch halte, was es verspreche.

Das Fahrzeug der Marke Volvo verkehrt auf verschiedenen Linien. Derzeit lässt die Stadt den Wagen auf Linie 6 fahren: vom Sportzentrum Nordwest über Bahnhof und Rathaus durch den Kurpark bis zum Amtsgericht.

Korwisi kündigte an, dem ersten würden weitere Tests folgen. Fahrzeuge mit alternativem Antrieb gibt es auch von den Herstellern MAN und Solaris. Die Wagen sollen jeweils zwei Wochen im Echtbetrieb durch Bad Homburg fahren. Die Stadt achtet unter anderem auf Spritverbrauch, Fahrplantreue, Bedienung der Haltestellen, Rückmeldungen der Fahrgäste, Erfahrungen der Busfahrer, Ansprüche an die Werkstatt, Wartungsaufwand und die Anfälligkeit für Störungen.

Der tonnenschwere Volvo setzt sich mit Hilfe eines Elektromotors in Bewegung. Gespeist wird der Antrieb von einer Lithium-Ionen-Batterie auf dem Dach, deren Energiegehalt ungefähr 0,2 Litern Diesel entspricht. Erst bei Tempo 15 springt der 210 PS starke Diesel-Motor an. Der Hersteller spricht von einem um rund 35 Prozent geringeren Verbrauch. Sollten die Zahlen sich bestätigen, würde der Hybrid-Bus rund 10.000 Liter Treibstoff pro Jahr weniger verbrauchen als sein mit einem Dieselmotor ausgerüsteter Verwandter und damit auch erheblich geringere Mengen an CO2 und Feinstaub ausstoßen.

Die Stadt Bad Homburg setzt bereits bei kleineren Fahrzeugen auf Elektro-Motoren. So werden die Dezernenten schon länger in einem Wagen mit Hybrid-Antrieb gefahren. Der Betriebshof setzt im Kurpark kleine Fahrzeuge mit Elektromotoren ein. Zum Fuhrpark der Stadt gehören Elektro-Roller und Pedelecs. Der künftige Wagen der Poststelle wird ein reines Elektrofahrzeug sein.

Bei einem positiven Test stehen die Chancen gut, dass in Kürze auch Busse mit alternativem Antrieb durch die Kurstadt fahren. Korwisi weist auf den Haushaltsentwurf hin:

„Der Magistrat hat darin einen Zuschuss von 850.000 Euro für die Anschaffung von Bussen mit alternativem Antrieb im Haushaltsjahr 2013 gebilligt.“

Und welche Wagen dann einmal durch den Kurpark rollen werden, das hängt von den jetzt beginnenden Tests ab.


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