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WHO’S BAD?! 100 Jahre BAD Homburg

100 Jahre BAD Homburg

Am 22. November ist genau ein Jahrhundert vergangen, seit der Regierungspräsident in Wiesbaden auf Beschluss der preußischen Staatsregierung den Zusatz „Bad“ angeordnet hat. Das Jubiläumsjahr ist ein Anlass für Feierlichkeiten, Feste und für besondere Aktionen, die Bad Homburg auf eine Zeitreise vom beginnenden 20. Jahrhundert bis ins Jahr 2012 schicken.

„Die Verleihung des Titels Bad krönt die bislang rund 200 Jahre währende Geschichte des Kurbetriebs in unserer Stadt“

, bewertet Oberbürgermeister Michael Korwisi rückblickend das Ereignis.

Die damalige Anordnung aus Wiesbaden verstehe er keineswegs als einen Einschnitt in der Entwicklung der Stadt. Sie sei vielmehr als Konsequenz zu verstehen. Die Stadt war über Jahrzehnte zum angesehenen Kurort gewachsen. Bürgerinnen und Bürgern der Stadt hatten bereits Mitte des 19. Jahrhunderts den Wunsch geäußert, diese Entwicklung auch symbolisch anzuerkennen und offiziell im Namen zum Ausdruck zu bringen. Das geschah dann 1912.

„Der Titel Bad bleibt für mich nur das Sahnehäubchen, ein sichtbares Zeichen, denn diese drei Buchstaben stehen für einen tief greifenden Wandel unserer Stadt durch die Nutzung der Kurangebote und das dadurch entstandene Umfeld“

, so Korwisi.

Bis zum heutigen Tage trage diese Geschichte ganz wesentlich zum Wohlstand des Wirtschaftsstandortes Bad Homburg v.d.Höhe bei.

„In den Kliniken, aber auch im Tourismus und in der Gastronomie hängen viele Arbeitsplätze davon ab, dass der Kurbetrieb in unserer Stadt funktioniert“

, so Korwisi.

Auch Kurdirektor Ralf Wolter sieht den Titel „Bad“ als Auszeichnung und Verpflichtung:

„Bad Homburg v.d.Höhe ist heute ein Kurort der höchsten Prädikatsstufe und zeichnet sich durch ein hervorragendes kurmedizinisches Angebot sowie die entsprechende medizinische, touristische und kulturelle Infrastruktur aus.“

Fünf Kurkliniken, ein Kurmittelhaus und einer der schönsten Kurparke Deutschlands, aber auch moderne Medical Wellness-Einrichtungen wie das Kur-Royal Day Spa oder die Taunus-Therme weisen Bad Homburg als traditionsreichen, aber auch zeitgemäßen Kurort aus. „Tradition hat Zukunft“, weiß Ralf Wolter und verweist darauf, dass gerade die derzeit beliebten Angebote zur Krankheitsprävention durchaus den Kurformen des 19. Jahrhunderts entsprächen.

Prominenter Gratulant

100 Jahre BAD Homburg – erster Gratulant zum Jubiläum ist am morgigen Samstag, 10. März, das heutige Oberhaupt des Hauses Hohenzollern, Prinz Georg Friedrich von Preußen, der gemeinsam mit seiner Frau Prinzessin Sophie zu einem Kurzbesuch in die Kurstadt kommt. Das Paar wird von Oberbürgermeister Korwisi und Kurdirektor Wolter empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.

Die auf anderthalb Stunden angesetzte kleine Zeremonie beginnt um 14.45 Uhr im Kaiser-Wilhelms-Bad. Zu Besuch in der Stadt ist auch Prinz Franz Friedrich von Preußen. Aus diesem Anlass findet am Abend ein Zusammentreffen mit Vertretern von Bad Homburger Unternehmen und des Landes Hessen statt.

Der Reigen der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2012 hat übrigens schon begonnen. Das Museum im Gotischen Haus und das Stadtarchiv haben die Vorreiterrolle übernommen. Das Museum zeigt in der Ausstellung „Homburg wird BAD!“ bis 24. Juni Geschichte und Geschichten rund um das Bäderwesen.

Im Archiv begann die Reihe der Veranstaltungen aus Anlass des Jubiläums mit einem Vortrag von Professor Barbara Dölemeyer über das Fürstenbad Homburg und den Kurort in der Kaiserzeit. Die Veranstaltung war so gut besucht, dass sie am 21. März wiederholt wird. Das ganze Jahr über begleiten Museum und Archiv das Jubiläum mit Veranstaltungen (siehe eigene Pressemitteilung).

Kurhaus verhüllt

Mit zwei besonderen Aktionen weckt Bad Homburg die Erinnerungen an diese Zeit. Geplant ist die Verhüllung des Kurhauses mit einer rund 60 Meter breiten und sieben Meter hohen Plane. Das beherrschende Gebäude in der Stadtmitte soll voraussichtlich ab Anfang Mai für mehrere Monate fast wieder so aussehen, wie es sich im Jahr 1912 darstellte.

Kurhaus verhüllt

So soll das Kurhaus verhüllt aussehen: Die Plane zeigt die Fassade, wie sie vor 100 Jahren zu sehen war. Entstanden war der Bau in den 1860er-Jahren nach Plänen des belgischen Architekten Cluysenaar, zerstört wurde das Gebäude Ende des zweiten Weltkriegs

Historische Fotos mitten in der Stadt

Mit großformatigen Abbildungen auf mehreren Kuben erinnert Bad Homburg zudem an das Stadtbild von vor 100 Jahren. Die rund 3,50 Meter breiten und zwei Meter hohen historischen Fotos zeigen an den Plätzen das damalige Erscheinungsbild der Stadt. Denkbare Motive sind zum Beispiel der Wandelhalle im Kurpark, das Hotel Viktoria, das in der Louisenstraße auf dem Gelände des heutigen Kaufhauses Karstadt stand und in dem unter anderem Dostojewski und viele Engländer zu Gast waren, die historischen Fassaden an der Ecke Ferdinandstraße/Louisenstraße auf Seite der Fußgängerzone und der alte Bahnhof, einst gegenüber auf der Seite des Rathauses gelegen, oder auch der Blick in die Brunnenallee mit Casino und Kaiserbrunnen.

Jugendbands und Rodgau Monotones

Ein großes Festwochenende im August ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Es beginnt am Freitag, 10. August. An diesem Tag findet ein Konzert mit Jugendbands statt. Abends treten als Höhepunkt die Rodgau Monotones in Bad Homburg auf.

Im August zwei Tage Fest in der Brunnenallee

Samstag und Sonntag (11. und 12. August) feiert Bad Homburg in der Brunnenallee. Zwischen dem dann nach historischen Plänen des Baumeisters Louis Jacobi neu entstandenen Musikpavillons und dem Kaiser-Wilhelms-Bad wird Handwerk wie vor 100 Jahren gezeigt. Es gibt Musik, zu sehen und auszuprobieren ist Spielzeug für Kinder, wie es zu Beginn des 20. Jahrhunderts genutzt wurde. Bad Homburger Vereine zeigen Vorführungen in der Brunnenallee. Schauspieler in Kostümen flanieren als historische Persönlichkeiten über die Festmeile.

Zwei Bühnen stehen zur Verfügung: Eine vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad und der neue Musikpavillon. Zwei Leckerbissen gibt es jeweils abends: Am Samstag, 11. August, 19.30 Uhr, die Blue Note Big Band mit Lars Keitel am Klavier. Das niederländische Vokalensemble Rock4 begeistert am Sonntag, 12. August, 19.30 Uhr mit bekannten Pop-Songs – vorgetragen a capella.

Verbunden ist das Festwochenende mit einem großen Partnerschaftstreffen. Die Bad Homburger Partnerstädte erhalten die Gelegenheit, sich kulinarisch und touristisch zu präsentieren. Es gibt ein außerdem ein Tennis- und ein Golfturnier. Die Post verkauft einen Sonderstempel. Die Planungen für das Festwochenende haben begonnen, das Programm wächst von Tag zu Tag.

Konzerte und Vorträge

Das ganze Jahr über gibt es Veranstaltungen, die aus Anlass des Jubiläums stattfinden oder die 2012 im Zeichen des Jubiläums gestaltet werden, darunter Auftritte von Pink Martini (21. Mai, 20 Uhr, Kurhaus), den Puppini Sisters (28. Juli, 19.30 Uhr, Kurpark, Bühne vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad), einer Veranstaltung des Rheingau-Musik-Festival in Bad Homburg mit dem Eliane Elias Quartett (1. August, 19.30 Uhr, Kurpark, Bühne vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad), den hr4-Sommerabend im Park mit Marc Marshall und Band (2. August, 19 Uhr, Kurpark, Bühne vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad) sowie „A Night at the Opera” mit Anna Maria Kaufmann, Sopran, und Cristian Lanza, Tenor (28. November, 20 Uhr, Kurtheater).

Ein Festakt

Der offizielle Festakt zum Jubiläum findet am 22. November statt – an genau dem Tag, an dem der Regierungspräsident in Wiesbaden die Nutzung des Zusatzes „Bad“ im Namen des Städtchens Homburg vor der Höhe angeordnet hat.


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Jugendzentrum Ober-Eschbach öffnet seine Pforten

Junge Leute im Bad Homburger Stadtteil Ober-Eschbach haben ihr eigenes Domizil: das Jugendzentrum im Massenheimer Weg 6. Garanten für ein gutes Programm sind die Jugendlichen selbst, denn sie können mitbestimmen.

„Was lange währt, wird endlich gut: Wir sind sehr froh, eine zentrale Anlaufstelle zu haben, die für die über 350 Jugendlichen aus Ober-Eschbach offen sein wird“

, freut sich Sozialdezernent Dieter Kraft.

Die Jugendlichen können mitbestimmen – und haben dies im Vorfeld der Eröffnung bereits ausführlich getan. Sie formulierten und zeichneten ihre Wünsche. Die Stadt hat die Ideen aufgegriffen und das Jugendzentrum nach diesen Anregungen gestaltet.

„Jetzt sind die jungen Leute auch bei der inhaltlichen Arbeit gefragt“

, so Kraft.

„Wer das Jugendzentrum besucht, kann mitbestimmen, das Programm gestalten und eigene Ideen einbringen – oder aber einfach nur einmal entspannen.“

, bekräftigt Teamleiterin Conny Veit

Bad Homburg bietet mit dem Zentrum ein Jugendcafé, das von Dienstag bis Samstag geöffnet sein wird. Es wird Projekte geben, deren Themen die Jugendlichen selbst bestimmen. Es gibt Veranstaltungen und natürlich das Ferienangebot, das gemeinsam mit dem Jugendzentrum Ober-Erlenbach organisiert wird. Zu den Angeboten gehören schließlich auch Beratung und Hilfe bei individuellen Problemen zum Beispiel in der Schule, bei der Ausbildungsplatzsuche oder einfach beim Erwachsenwerden. Gegebenenfalls leitet das Team Jugendliche an andere Beratungsstellen weiter.

Das Jugendzentrum Ober-Eschbach arbeitet eng mit dem Jugendzentrum in Ober-Erlenbach zusammen. Das sechsköpfige Team betreut beide Einrichtungen. Es gibt gemeinsame Informations-Veranstaltungen und Freizeiten.

Die Zahl der Jugendlichen in Ober-Eschbach hatte die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe zuletzt 2009 ermitteln lassen. Damals waren 376 Personen im Alter von 14 bis 20 Jahren gezählt worden. Das entspricht fast der Zielgruppe des Jugendzentrums, das sich mit seiner Arbeit vor allem 13- bis 18.Jährige wendet.

Die Öffnungszeiten

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 16-20 Uhr

Freitag und Samstag 17-22 Uhr.

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Stadt sichert Erholungsflächen am Platzenberg

Die Stadt Bad Homburg will am Platzenberg Natur und Landschaft weiter entwickeln. Die insgesamt rund 50 Hektar im Südwesten der Kurstadt sollen vor Bebauung geschützt und als Erholungsflächen langfristig gesichert werden.

„Damit erfülle ich ein Versprechen aus dem Oberbürgermeisterwahlkampf“

, so Oberbürgermeister Michael Korwisi.

Vor diesem Hintergrund hat der Magistrat ein Handlungskonzept für den Platzenberg erarbeitet. Das Gremium stimmte außerdem dafür, das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich Grüner Weg, Weidebornweg, Kolberger Weg, Bommersheimer Weg einzustellen. Das weitere Vorgehen zur Entwicklung des Platzenbergs wird während einer Bürgerinformation am 19. Januar, 19 Uhr, im Kongresscenter im Kurhaus, Louisenstraße 58, erläutert.

Die Flächen am Platzenberg weisen eine erstaunliche Vielfalt der Nutzungen aus. Wiesen, Streuobstwiesen, Hecken, Feldgehölze und Äcker mischen sich mit Freizeitgärten und ehemaligen Mühlen.

„Die Vielfalt macht das Gebiet für den Naturschutz wertvoll. In dem Bereich lebt eine dichte Population von geschützten Steinkäuzen, und das Gelände ist an den Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel“

, sagt Korwisi.

„Wir wollen die bereits 1998 befürwortete, doch bis heute nicht umgesetzte Idee einer langfristigen Entwicklung mit Leben füllen.“

Rechtlich gesehen seien die Flächen zwar vor Bebauung geschützt, sobald das auf Grund damals verfolgter Pläne für den Bau einer Schule am Bommersheimer Weg eingeleitete Bebauungsplanverfahren aufgehoben sei. Doch die Stadt steckt ihre Ziele mit Blick auf die Zukunft der landschaftlich reizvollen Flächen weiter.

„Wir beobachten am Platzenberg leider ungünstige Entwicklungen“

, nennt Korwisi einen Grund für die Stadt zu handeln. Der natürliche Alterungsprozess der Obstbäume führt zu einem allmählichen Zusammenbruch der Streuobstbestände. Der Strukturreichtum und der Lebensraum für den Steinkauz gehen zunehmend verloren. Grundstücke werden von den Nutzern nicht mehr gepflegt und fallen brach. Das Wegenetz ist unvollständig. Eine Vielzahl von Trampelpfaden führt durch das sensible Gebiet.

„Dem wirkt das Konzept entgegen, und ich werbe bei den Eigentümern und Nutzern, diese einmalige Landschaft zu erhalten“

, so Korwisi.

Die Ziele des Handlungskonzeptes „Naturerlebnis Platzenberg“ sind

• der langfristige Schutz des Platzenbergs vor Bebauung.

• der Schutz und die langfristige Entwicklung von Natur und Landschaft.

• der langfristige Schutz von Erholungsflächen.

Das Konzept sieht deshalb unter anderem die Rettung der größten Streuobstbestände vor. Der Lebensraum für den Steinkauz soll erhalten bleiben. Spaziergänger sollen durch ein sinnvoll entwickeltes Wegekonzept gelenkt werden. Dog-Stations mit kostenlosen Tüten für Hundekot sollen in dem Bereich verstärkt aufgestellt werden.

Auf städtischen Grundstücken sollen ein Treffpunkt sowie eine „Naschwiese“ mit Obstbäumen entstehen. Die Stadt unterstützt die Nutzer durch die kostenlose Abfuhr von Schnittgut, die Veranstaltung von Baumschnittkursen, Schaukästen für Imker, Schäfer und Geflügelhalter, die der Information und der Vermarktung dienen, sowie durch einen Platzenberger Frühjahrsputz.

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Bad Homburg schreibt das Radverkehrskonzept fort

Radfahren soll in der Kurstadt Bad Homburg v.d.Höhe noch deutlich attraktiver werden. Dafür legte Oberbürgermeister Michael Korwisi jetzt ein Konzept vor, das kurz- und langfristig umzusetzende Vorschläge enthält. „Wir wollen auf diese Weise eine sichere und funktionale Radverkehrsinfrastruktur in unserer Stadt erreichen“, sagt Korwisi. Eine Umsetzung der Vorschläge der Verkehrsplaner werde voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Der Magistrat hat am Montag dem fortgeschriebenen Radverkehrskonzept zugestimmt. „Die Vorschläge werden jetzt in allen Ortsbeiräten sowie im Verkehrs- und im Bauausschuss beraten, den Stadtverordneten wird das Konzept dann im Januar vorliegen“, erläutert Korwisi das weitere Vorgehen.

Das Konzept regt eine Entflechtung mit dem Fußgängerverkehr an. Dies bedeutet, dass die Beschilderung „Fußweg – Radfahrer frei“ reduziert werden soll und der Radverkehr stattdessen auf der Fahrbahn geführt wird. Darüber hinaus soll dem Radverkehr eine eigene Fläche zugeteilt werden. Eine solche Fahrradstraße ist eine abgetrennte Fläche, die in beiden Richtungen von Fahrradfahrern genutzt werden kann. Der Vorschlag aus dem Konzept zielt vor allem auf eine Sicherung des Schulweges zum Kaiserin-Friedrich-Gymnasium.

Radcomputer

Die Verkehrsplanung empfiehlt weiter, zwei Routen mit hoher Bedeutung für den Alltagsverkehr und Anbindung der Stadtteile an die Innenstadt einzurichten. Vorgeschlagen werden die beiden Achsen Ober-Erlenbach – Gonzenheim – Kaiserin-Friedrich-Gymnasium – Kurpark – Kirdorf sowie Ober-Eschbach – Gonzenheim – Rathausplatz/Bahnhof – Schloss. Diese Routen werden auch von dem noch im Aufbau befindlichen Internetdienst aus Bad Homburg namens KissMyDrive erfasst und per Video für alle diejenigen, die die Schönheit der Tour nicht mit erleben können, auf Video festgehalten. Mögliche Videoclubs zur anschliessenden Videobearbeitung oder Roadcaptains für das Abfahren der Touren (mit Helmkamera) werden für diese Unternehmung auch noch gesucht, so dass ein Kontakt durch die BHIS! Bad Homburger Infoshow Redaktion möglich ist. Die Touren in Bad Homburg selber können dann mit einem iOS- oder Android-Smartphone aufgezeichnet werden. Hier empfiehlt sich die von MagicMaps entwickelte App namens Scout – Fahrradnavigation und Wandern mit topographischer Karte, die in einem Artikel des iPadBlog mit dem Titel “Gute Karten und Touren im Urlaub: Freizeit-Navigation für iPhone Smartphones” momentan zur Verlosung ansteht. Aber auch für PC-Nutzer hat das Unternehmen aus Pliezhausen die Software Tour Explorer 25 Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in der Version 5.0 bereit stehen.

Zu den kurzfristigen Maßnamen gehört weiter das Öffnen von netzrelevanten Einbahnstraßen. Insbesondere bei Einbahnstraßen, die zu Schulen oder Freizeiteinrichtungen führen oder die Radverkehr aus einer stark belasteten Hauptverkehrsstraße aufnehmen könnten, sollte die Straßenverkehrsbehörde prüfen, ob dem Radverkehr ein Befahren der Einbahnstraße in Gegenrichtung ermöglicht werden kann.

Zu den langfristig umzusetzenden Projekten gehören einmal Vorhaben, die einen aufwändigen baulichen Eingriff erfordern. Ein Beispiel ist die Kaiser-Friedrich-Promenade. Eine Verbesserung der Situation für Radfahrer kann hier insbesondere durch eine Neuordnung der Verkehrsflächen und somit durch eine bauliche Änderung des Straßenquerschnitts erreicht werden. Die Frage der Radwegeführung in diesem Bereich soll Im Rahmen eines Verkehrskonzepts für den Kurpark angegangen werden.

Langfristig soll auch die Zahl der Fahrradabstellanlagen erhöht werden. Insgesamt befinden sich derzeit rund 2.000 Abstellplätze im öffentlichen Raum. Fahrradständer gibt es zum Beispiel an allen Zugängen zur Innenstadt. Deren Zahl soll noch weiter aufgestockt werden. Auch an Umsteigepunkten zum Nahverkehr wie der U-Bahn-Station Gonzenheim gibt es Abstellplätze. Empfohlen wird, gerade die Pendlerplätze zu überdachen. Zusätzlich wird die Aufstellung beziehungsweise der Ersatz bestehender Vorderradklemmen durch weitere rund 900 Anlehnbügel empfohlen. Qualitativ minderwertige Abstellanlagen sollen gegen Anlehnbügel getauscht werden. Die Kapazitäten werden aufgestockt. Der Schwerpunkt liegt zunächst an den stark frequentierten Zielen des Radverkehrs: im Bereich von Einkaufszonen wie der Louisenstraße, an weiterführenden Schulen und an Freizeiteinrichtungen wie dem Seedammbad. Am Bahnhof wird ein Fahrradparkhaus mit rund 160 Stellplätzen gebaut.

Die Aktion Mängelcoupon Fahrradwege hat sehr gute Ergebnisse für unsere Arbeit gebracht. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger auf diese Weise regelmäßig beteiligen“, kündigt Korwisi weiter an. Auch der interne Arbeitskreis Radverkehr soll weiter geführt werden. Im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzepts wird es darüber hinaus erforderlich die flächendeckende Radwegweisung zu überarbeiten. Zudem sollte eine grundlegende Überarbeitung des Fahrradstadtplans erfolgen.


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Fleige regt Umzug der Bibliothek in den Oberhof an

Die Bad Homburger StadtBibliothek könnte mit ihrer Zweigstelle in Ober-Erlenbach mittelfristig in den Oberhof ziehen. Das regt Kulturdezernentin Beate Fleige an.

„Die Zweigstelle in Ober-Erlenbach ist mir sehr wichtig. Die Zahl von 27.000 ausgeliehenen Medien, darunter überwiegend von Kindern genutzte Medien, belegt das große Interesse an der dezentralen Kulturarbeit der Stadt. Wir werden uns in jedem Fall bemühen, das Angebot aufrecht zu erhalten“

, so Fleige.

Die Zweigstelle in Ober-Erlenbach stehe jetzt auf Grund eines Personalwechsels vor einer Zäsur. Das sei ein Punkt in ihren Überlegungen, in welcher Form die herausragende Arbeit, die in Ober-Erlenbach bisher geleistet worden sei, fortgeführt werden könne, denn das Engagement der Mitarbeiterin sei weit überdurchschnittlich. Deshalb müsse das Konzept von Grund auf überdacht werden.

Der geplante Umbau des Oberhofs spielt ebenfalls eine Rolle.

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, die Zweigstelle Ober-Erlenbach nach dem Ausbau des Oberhofs mit anderen Kulturangeboten wie der Musik- und Volkshochschule an diesem Ort zusammenzubringen.“

Dabei könnten Synergieeffekte entstehen, die auch die knappe Personaldecke entlasten.

Sie kann sich deshalb eine Übergangslösung vorstellen, an der die Stadtbibliothek in den bisherigen Räumen weiterarbeitet und die auch ehrenamtliche Mitarbeit einschließt.

„Mit welcher Personaldecke wir die Zweigstelle dann im Oberhof ausstatten können, können wir erst dann diskutieren, wenn die Pläne für den Ausbau konkret werden“

, so Fleige abschließend.

Die Stadtbibliothek

Telefon: (0 61 72) 92136-0
Telefax: (0 61 72) 92136-99

E-Mail: stadtbibliothek@bad-homburg.de

Montag geschlossen
Dienstag  11.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch 11.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag 11.00 – 19.00 Uhr
Freitag 11.00 – 18.00 Uhr
Samstag 11.00 – 14.00 Uhr
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Erster Spatenstich für das Horex-Museum

Motorradfreunde aufgepasst: „Ich freue mich sehr, dass es nun endlich losgehen kann“, sagte Oberbürgermeister Michael Korwisi anlässlich des ersten Spatenstichs für das Horex-Museum, das auf der Südseite des Bahnhofs entstehen wird. „Mein Dank gilt in erster Linie der Firma Lautenschläger Güterbahnhof GbR und dem Horex-Club“, so Korwisi weiter, „Mit dem Museum kommt ein Stück Geschichte in unsere Stadt zurück und das ganze Gebiet wird erheblich aufgewertet.“ Das Gebäude ist dem Zylinder eines Horex-Motors nachempfunden. Im Obergeschoss wird das Museum untergebracht, im Erdgeschoss ergänzt ein Gastronomiebetrieb das Angebot. Die Stadt wird mit dem Bauherrn einen langfristigen Mietvertrag abschließen. Das Gebäude soll nächstes Jahr im Mai oder Juni fertig gestellt sein. Die Gesamtkosten werden ca. 1,5 Millionen Euro betragen.

Erster Spatenstich

Neben dem Bauherrn dankte Korwisi auch den anderen bisher am Projekt „Horex-Museum“ Beteiligten: „Hier seien in erster Linie erwähnt die Mitglieder des Horexclubs sowie Eric Leonhardt, dessen Großvater die Firma Rex gegründet hat.“ Korwisi dankte auch den Familien Meintgens und Köhler aus der Familie „Sattel Denfeld“, die alle Horexmaschinen jahrzehntelang ausstattete. „Alle drei wollen dem Museum umfangreiche Leihgaben aus dem Familienbesitz zur Verfügung stellen.“ Der Oberbürgermeister weist zudem auf die Leiterin des städtischen Museums, Dr. Ursula Grzechca-Mohr hin, die bereits bei der Planung eng mit dem Architektenteam des Bauherrn zusammengearbeitet und die räumlichen Grundlagen für die Einrichtung des Museum entwickelt hat.

Der Name Horex ist mit der Stadt Bad Homburg eng verbunden. Im Jahr 1923 gründete Kommerzienrat Friedrich Kleemann, Geschäftspartner von Jean Emil Leonhardt, dem Firmengründer der „Rex Conservenglas Gesellschaft“ die „Horex-Fahrzeugbau AG“ in Bad Homburg. Zunächst ließ Kleemann Hilfsmotoren für Fahrräder bauen, doch noch im Jahr der Gründung stellte Horex das erste Motorrad her. In den 50er Jahren verkaufte Horex die legendäre „Regina“, mit Ein-Zylinder-Motor und 19,5 PS. Die Firma Horex stellte 1960 die Produktion von Motorrädern ein.


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Korwisi fährt zur Probe im Hybrid-Bus

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe plant die Zukunft des Stadtbusverkehrs: Oberbürgermeister Michael Korwisi fuhr jetzt zur Probe in einem Hybrid-Bus. Das tonnenschwere Fahrzeug setzt sich mit Hilfe eines Elektromotors in Bewegung. Gespeist wird der Antrieb von einer Lithium-Ionen-Batterie auf dem Dach, deren Energiegehalt ungefähr 0,2 Litern Diesel entspricht. Erst bei Tempo 15 springt der 210 PS starke Diesel-Motor an.

Der erste Vorteil ist sofort hörbar: Der Bus macht nur die Rollgeräusche der Reifen, wenn er an einer Haltestelle abfährt“, äußert sich der Oberbürgermeister begeistert nach der Testfahrt quer durchs Stadtgebiet, bei der auch der ehemalige Nahverkehrs-Dezernent Peter Sothmann und Vertreter von regionalen Verkehrsunternehmen dabei waren.

Ein weiterer Punkt wirkt langfristig: Der Hybrid-Bus verbraucht rund 10.000 Liter Treibstoff pro Jahr weniger als sein nur Dieselmotor ausgerüsteter Verwandter. Hersteller Volvo spricht von rund 35 Prozent weniger Verbrauch. „Die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs macht sich bei den Treibstoffpreisen langfristig bemerkbar. Der Bus spart Geld“, so Korwisi.

Für die Fahrgäste ergibt sich kein Unterschied: Im Inneren bietet der Bus den gleichen Platz wie herkömmlich angetriebene Fahrzeuge. Je nach Bauart haben sogar fünf Fahrgäste mehr Platz.

Frankfurt hat zurzeit fünf Busse mit Hybridantrieb im Einsatz. In europäischen Städten sind weitere unterwegs: So rollen in London sechs Doppeldecker mit zusätzlichem Batterie-Antrieb, in Göteborg sind zwei Wagen unterwegs.

Auch in Bad Homburg könnten die Wagen in absehbarer Zeit fahren. „Wir prüfen derzeit den Einsatz von Hybrid-Bussen auf der Linie 6 durch unseren Kurpark. Dort müssen wir dringend etwas zur Reinhaltung der Luft tun. Natürlich werfen wir auch einen genauen Blick auf die Anschaffungskosten. Wenn die Prüfung positiv ausfällt, dann könnten die ersten Wagen im Jahr 2013 durch Bad Homburg rollen“, so Korwisi abschließend.

Oben haben wir ein Foto nach der ersten Testfahrt eingestellt. Foto (von links):
Frank Denfeld, Leiter Bereich ÖPNV bei der Stadt Bad Homburg, Oberbürgermeister Michael Korwisi, Andreas Vetter, Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Mittelhessen, der ehemalige Nahverkehrsdezernent Peter Sothmann und Jürgen Baum, Betriebsleiter Alpina Frankfurt.


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Erste Ideen für das Move-&-Groove-Center am Bahnhof

Wie es das Titelbild zeigt – so könnte das neue Move-&-Groove-Center aussehen. Skaten, ein Besuch in der Disco oder im Konzert und zwischendurch mal eben einen Kaffee trinken – das alles wird nach den ersten Ideen des Fachbereichs Jugend und Soziales im Move-&-Groove-Center am Bad Homburger Bahnhof möglich sein.

Berücksichtigt sind in dem Entwurf die Erfahrungen des Jugendkulturtreffs E-Werk, des Musiklokals Gambrinus und der Skatlounge in Gießen sowie die Inhalte des Konzepts FREI-Treffpunkte. Stadtrat Dieter Kraft stellte dieses erste Ergebnis jetzt in einer Pressekonferenz vor. Er ist davon angetan:

„Wir haben ein Ziel, auf das wir hinarbeiten: Leben ins südliche Umfeld des Bahnhofs zu bringen, Angebote für junge Leute möglich zu machen und Räume für Veranstaltungen zu schaffen. Ein Move-&-Groove-Center nach diesem Entwurf würde solchen hohen Ansprüchen gerecht. Auf diesen Ideen bauen wir für weitere Planungen auf.“

Im Erdgeschoss des Gebäudes ist eine Diskothek mit einer rund 600 Quadratmeter großen Veranstaltungsfläche vorgesehen. Damit wäre – entsprechende Betreiber vorausgesetzt – zum Beispiel von Donnerstag bis Samstag ein Disco-Betrieb möglich, an den restlichen Tagen könnten Konzerte mit einem Publikum von bis zu 600 Personen stattfinden. Denkbar sind in solchen Räumen Veranstaltungen, wie sie in dieser Größenordnung bisher in Bad Homburg nicht machbar sind. In der Größe ist der Raum vergleichbar mit dem Sinkkasten in Frankfurt am Main oder der Centralstation in Darmstadt.

Liebhaber von Trendsportarten wie Skaten, Parkour und eventuell X-Biken gehen ihrem Hobby laut Konzept in einer benachbarten Halle nach. 400 bis 600 Quadratmeter werden dafür ausgewiesen.

Natürlich wird es nach Auskunft von Stadtrat Kraft auch Partyräume für private Feiern und Übungsräume für Bands geben. Auf der Dachterrasse ist ein Café geplant. Außerdem werden die Büros für alle Bereiche des Move-&-Groove-Centers dort untergebracht.

„Beim Betrieb des Hauses wird die Stadt mit Fachleuten zusammenarbeiten. Andere Kommunen haben gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Vereinen beim Betrieb eines Trendsporthauses gemacht. Erste Kontakte haben wir mit potentiellen Betreibern der Disco und mit Anbietern von Veranstaltungen geknüpft. Ähnlich wie beim Gambrinus wird die Stadt sich dabei natürlich ein Mitspracherecht sichern“

, sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi.

Wir wollen für die jungen Leute natürlich auch erschwingliche Preise anbieten“

, so Stadtrat Kraft.

Gespräche mit einem möglichen Betreiber gibt es auch für das Kino, das in unmittelbarer Nachbarschaft geplant ist. Es wird direkt neben dem Move-&-Groove-Center entstehen und wird zur Attraktivität des Bahnhofsumfelds ebenfalls viel beitragen.

„Hier entsteht ein rundes Angebot für die Jugend, das auf Grund seiner idealen Lage vielen jungen Homburgern als Freizeittreffpunkt dienen wird“

, so Korwisi abschließend.

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Neue Bänke für den Kurpark

Für den Kurpark wird zurzeit ein Parkpflegewerk erarbeitet. Auf der Grundlage einer historischen Analyse und einer aktuellen Bestandserfassung wird ein Konzept für die langfristige Entwicklung der bald 180 Jahre alten, denkmalgeschützten Parkanlage erstellt.

Der Kurpark in seiner heutigen Gestalt ist das Ergebnis verschiedener Entwicklungsphasen, jeweils geprägt durch namhafte Gartenkünstler. Der Kern der landschaftlichen Anlagen entstand ab 1854 nach Plänen des Preußischen Gartendirektors Peter Joseph Lenné.

Weitere bedeutende Gartenkünstler im Kurpark waren Heinrich und Philipp Siesmayer aus Frankfurt am Main, die den Park zwischen 1881 und 1930 pflegten und partiell gestalterisch formten.

Um 1912 erhielt der ab 1842 entstandene Kurhausgarten seine bis heute im Wesentlichen erhaltende Struktur und 1913/14 wurde der Kaiser Wilhelm II.- Jubiläumspark als Erweiterung des Kurparks angelegt; beides nach Entwürfen von Philipp Siesmayer.

Zur charakteristischen Gestaltung eines historischen Parks gehört auch die Ausstattung mit Bänken, deren Formen den jeweiligen Entwicklungsphasen entsprechen.

Die heute im Kurpark vorhandenen Bänke haben jedoch keinen historischen Bezug. Ziel des Parkpflegewerks ist es daher unter anderem auch, festzulegen, welche Bänke zukünftig in der Parkanlage stehen sollen.

In den nächsten Tagen werden in der Brunnenallee im Kurpark drei verschiedene Bankmodelle aufgestellt, die in ihrer Art den verschiedenen Entwicklungsphasen des Kurparks entsprechen und in verschiedenen Bereichen stehen sollen. Es handelt sich hierbei um das Modell Astholzbank, das Mitte / Ende des 19. Jahrhunderts verwendet wurde, das Modell Klassische Parkbank, welches um 1900-1910 in weiß und natur im Kurpark stand und das Modell Promenadenbank aus der Zeit um 1920-1930 in weiß. Die Arbeitsgruppe Parkpflegewerk möchte sich die Wirkung der Bänke in ihrem späteren Umfeld ansehen und natürlich auch einmal probesitzen.


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Mögliches Aussehen der Fassade Parkhaus Schöne Aussicht

In diesem kurzen Artikel möchten wir den Bad Homburgern Bürgern einen möglichen Ausblick in die Zukunft geben und öffnen die geheimen Schubladen der Stadtentwürfe. Die Stadt zeigt erstmals einen Entwurf für ein mögliches Aussehen des Parkhauses an der Schönen Aussicht. Der Bebauungsplan, an dem die Stadt Bad Homburg arbeitet, ist in diesen Tagen Thema einer Bürger-Info-Veranstaltung im Kulturzentrum Englische Kirche.

Beachten Sie bitte weiter, dass es sich nicht um einen Entwurf eines Investors handelt. Die Visualisierung nimmt lediglich die Aussagen des Bebauungsplanentwurfs auf und deutet damit an, wie das Parkhaus unter Berücksichtigung dieser Vorgaben aussehen könnte.

Download Zeichnung "Mögliches Aussehen der Fassade Parkhaus Schöne Aussicht"Download der Zeichnung (als pdf-Dokument)

Copyright der Zeichnung: KISSLER + EFFGEN, Architekten BDA

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Magistrat für Kino und Move&Groove-Center auf dem heutigen Postgelände

Move&Groove-Center Die Stadt entwicklet sich – sicherlich in eine positive Richtung: Die Pläne für eine künftige Nutzung des heutigen Postgeländes mit einem Schwerpunkt auf Angeboten für Jugendliche werden konkreter. „Der Magistrat hat sich dafür ausgesprochen, dort in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs ein Kino und das Move&Groove-Center einzurichten. Ich gehe davon aus, dass auch die Stadtverordneten im Februar zustimmen werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um dieses Projekt voranzutreiben, da es einen Investor gibt, der Interesse am Bau des Kinos hat“, teilt Oberbürgermeister Michael Korwisi mit.

Die städtebauliche Rahmenplanung für das Bahnhofsumfeld, die den Magistrat bereits passiert hat, schlägt vor, dort Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene einzurichten. Sie sollen diejenigen im künftigen Kulturbahnhof ergänzen. Der Magistrat konkretisiert die Vorhaben jetzt weiter. So sollen sowohl das Kino als auch das Move&Groove-Center – so der Arbeitstitel der Verwaltung für eine Jugend- und Freizeiteinrichtung – direkt vom Bahnhofsvorplatz aus erschlossen werden.

Auf dem heutigen Postgelände soll außerdem das Postfinanzcenter angesiedelt werden. Als vierte Nutzung ist eine Tiefgarage vorgesehen. Deren Ausmaße müssen noch festgelegt werden. „Sollte der Grundsatzbeschluss im Februar von den Stadtverordneten gefasst werden, dann werden wir tiefer gehend planen und möglichst schnell konkrete Ideen vorlegen“, so Korwisi.

Der Magistrat hat sich außerdem dafür ausgesprochen, den Busbahnhof gestalterisch und hinsichtlich der Funktions-Abläufe zu verbessern und dann in dem Bereich unterzubringen, der bereits heute dafür genutzt wird. Auf dem heutigen Parkplatz vor der Post sollen künftig die Taxen stehen. Außerdem werden dort die so genannte „Kiss-&.-Ride“-Zone und eine Fläche für Kurzparker eingerichtet. Die Fläche vor dem Haupteingang des Bahnhofs bleibt frei von jeglicher verkehrlichen Nutzung und soll ansprechen gestaltet werden. Der Oberbürgermeister: „Reisende erhalten dort ihren ersten Eindruck von unserer Stadt. Sie soll einladend sein.“

Mit diesen Beschlüssen füllen wir den Rahmenplan mit Leben. Wir setzen bewusst einen Schwerpunkt für Angebote an Jugendliche. Das macht das Bahnhofsumfeld attraktiver, ist aber auch ein Pluspunkt für unsere ganze Stadt“, so Korwisi abschließend.

Freuen wir uns auf den neuen Bahnhof – Ihre Kommentare sind nun gefragt.

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Bad Homburg plant acht Stadtteil- und Familienzentren

Der Bad Homburger Magistrat hat ein Konzept für die Planung von acht Stadtteil- und Familienzentren vorgelegt. Jeweils ein Zentrum soll einen der Bereiche Gartenfeld, Dornholzhausen, Gonzenheim, Kirdorf/Eichenstahl, Ober-Eschbach, Berliner Siedlung, Ober-Erlenbach sowie Alt- und Innenstadt abdecken. Der Jugend- und Sozialausschuss hat dem Vorschlag einmütig zugestimmt. Die Stadtverordneten beraten und entscheiden am 24. Februar über das Thema.

Jedes Familienzentrum soll eine wohnortnahe Anlaufstelle für alle Altersgruppen sein.

Der Alltag der Bürgerinnen und Bürger spielt sich in den Stadtteilen ab. Dort besteht also auch der größte Bedarf für soziale Dienstleistungen von der Kinderbetreuung über die Beratung bis hin zur Seniorenarbeit. In den Familienzentren können Bürgerinnen und Bürger sich begegnen und bei vielen sozialen Anliegen erste Kontakte knüpfen

, erläutert Stadtrat Dieter Kraft.

In den Bad Homburger Stadtteilen gibt es gute soziale Angebote: Kindertagesstätten, Schulen, Kirchen, Vereine, Wohlfahrtsverbände, Senioreneinrichtungen und Beratungsstellen sind dort aktiv. Sie bearbeiten nur teilweise die gleichen Stadtteile, und andersherum kennt nicht jeder Anwohner alle Dienste in seiner direkten Nachbarschaft. Die Familienzentren koordinieren diese Angebote, stellen Kontakte her und bieten Raum für Veranstaltungen und Begegnung.

Wir verstehen sie einmal als Lotsen zu den sozialen Dienstleistungen, die es für Bürgerinnen und Bürger in einem Stadtteil gibt

, so Kraft. Darüber hinaus können mit den entsprechenden Räumen im Stadtteil auch Angebote in den Bereichen Begegnung, Betreuung, Kultur, Beratung und mehr gemacht werden. Kraft:

Das jeweilige Familienzentrum wird auf den Stadtteil und dessen Bedarf zugeschnitten sein. Wir erwarten, dass die sozialen Angebote in Bad Homburg dadurch weiter verbessert werden. Für die Bürgerinnen und Bürger wird es einfacher, im direkten Umfeld einen Zugang dazu zu erhalten. Wir erhoffen darüber hinaus eine höhere Motivation für ehrenamtliches Engagement vor Ort.

Ein erstes Stadtteil- und Familienzentrum wird im Frühsommer an der Dietigheimer Straße im ehemaligen accadis-Gebäude eingerichtet werden. Die Leitung des dort entstehenden Horts wird auch die Koordination für das Zentrum übernehmen. In der neuen Kita Brandenburger Straße wird diese Funktion für den Bereich Berliner Siedlung übernommen. Positive Erfahrungen hat die Stadt bereits hat mit einem Pilotprojekt im Gartenfeld, wo ein Mehrgenerationentreff eingerichtet worden ist.

Dort hat sich eine sehr engagierte Gruppe gebildet, die bei allen Altersgruppen für diesen Ort der Begegnung wirbt und sogar eine Stadtteil-Zeitung in Angriff nimmt

, berichtet Kraft. Ein Stadtteilfest war sehr erfolgreich und soll wiederholt werden. Weitere Beratungsangebote werden in Kürze im Gartenfeld hinzukommen.

Die weitere Umsetzung des Konzepts soll Schritt für Schritt erfolgen. Im Haushalt für das Jahr 2011 sind für die Arbeit der Gruppen insgesamt 30.000 Euro im bereitgestellt.

Damit und mit einem Ausgaberest aus dem vergangenen Jahr ist eine Anschubfinanzierung möglich, ein entsprechender Beschluss der Stadtverordneten zu dem Konzept wäre ein Startschuss für ein Projekt, das langfristig verwirklicht werden soll“

, so Kraft.

Vorausgegangen war eine Konzeptphase, in der von März bis November 2010 rund 60 Teilnehmer – größtenteils Vertreterinnen und Vertreter sozialer Einrichtungen – die vorhandenen Angebote und die Bedarfe in den jeweiligen Stadtteilen untersucht haben. Ergebnis ist die vom Magistrat vorgelegte Planung von Familienzentren für die acht Stadtteile. Folgende erste Schritte sind in dieser Planung festgehalten:

Im Bereich Kirdorf/Eichenstahl wird ab März an jedem ersten Samstag im Monat ein „Café in den Gärten“ durch den Jugendclub eröffnet. Die Gedächtniskirchengemeinde wird das Angebot durch Aktionen ergänzen. Geplant sind außerdem eine Nachbarschafts- und Tauschbörse und ein Café im Zelt.

Im Bereich Altstadt, Innenstadt und Hardtwald soll die bislang sehr gute Kooperation vertieft werden. Die Treffen zwischen Vorschuleinrichtungen und Grundschulen im Rahmen des Hessischen Bildungsplanes sollen mit dem Stadtteilteam vernetzt werden. Als erstes gemeinsames Projekt soll im Rahmen des Schulfestes der Landgraf-Ludwig-Schule im September eine gemeinsame Veranstaltung der Mitglieder des Stadtteilteams stattfinden. Das Sommerfest der Kita der Erlöserkirche soll darin eingebunden werden.

Die Eröffnung des Neubaus der städtischen Kita Brandenburger Straße soll für den Bereich der Berliner Siedlung als Auftaktveranstaltung für Angebote eines Familienzentrums genutzt werden. Geplant ist, über einen Fragebogen Bedarfe von Anwohnern zu ermitteln und gewünschte Angebote zu entwickeln. Auf Grundlage der Abfrage sind Workshops und Kurse für Familien und Senioren vorstellbar. Stadtteilkonferenzen und ein Stadtteilfest werden vorbereitet. Die Räume, die seitens der Stadt in der Dietigheimer Straße für Kinderbetreuung entstehen, sollen mitgenutzt werden.

In Gonzenheim sollen in einem ersten Schritt die Räume des städtischen Seniorentreffs Gotenstraße für zusätzliche Bedarfe genutzt werden. Dort können vormittags Deutschkurse für Mütter mit geringen Deutschkenntnissen angeboten werden, am Nachmittag wäre Betreuung von Schulkindern in einer zusätzlichen Hortgruppe denkbar. Beratungs- und Förderangebote können nach dem Umbau der Spiel- und Lernstube Feldstraße entstehen. Längerfristig soll in den Räumen Gotenstraße eine Kontakt- und Begegnungsbörse für neu zugezogene Familien entstehen.

Das alte Rathaus in Ober-Eschbach bietet aufgrund der Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt schon heute eine Möglichkeit der Begegnung verschiedener Generationen. Dieses Angebot soll erweitert werden. Wünschenswert ist die Nutzung der Räume des alten Feuerwehrhauses, sobald dieses frei wird. Hier sollen Beratungsangebote vorgehalten werden. Kurzfristig sind jetzt Kooperationen mit der städtischen Erziehungsberatungsstelle und dem Baby-Begrüßungsdienst geplant.

Im Gartenfeld besteht der Mehrgenerationentreff. Er soll ausgebaut werden mit Beratungs-, Bildungs-, Kultur- und Kunstangeboten für alle Generationen. In der Kita Gartenfeld kann ein Müttercafé eingerichtet werden. Das Stadtteilfest soll aufgrund seines Erfolges wiederholt werden. Nachbarschaftliche Hilfen kann ausgebaut werden, zur Öffentlichkeits¬arbeit ist eine gemeinsame Stadtteilzeitung geplant. Darüber hinaus sollen im Internet und per Flyer über Aktivitäten informiert werden.

Informations- und Anlaufstellen für die Ober-Erlenbacher können in der städtischen Kita, der Schule, der Bücherei und auch im Oberhof, sobald dieser nutzbar ist, entstehen. Ein Mittagessen für ältere Menschen, aber auch Familien ist in der Mensa der Schule denkbar. Das Jugendzentrum möchte sich verstärkt um die Betreuung von Kindern im Alter von elf bis 13 Jahren kümmern. In Planung befinden sich Bildungs- und Kulturangebote, aber auch Feste. Als Orte hierfür stehen die Schule, die städtische Kita, das Jugendzentrum und die Kirchengemeinden zur Verfügung.

In Dornholzhausen ist als ein erster Schritt die Öffnung der Bertha-von-Suttner-Seniorenwohnanlage für die vorübergehende Betreuung weiterer Hortkinder der städtischen Einrichtung vorgesehen. Die Räume bieten sich im nächsten Schritt für Angebote wie Themenreferate, Elterncafé, Mittagessen für Bewohner des Stadtteils, Informationsver¬anstaltungen von Beratungsstellen und mehr an.

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