Allgemein Archiv

0

Korwisi: Junge Union soll Haushalt genau lesen

100 Jahre BAD Homburg

Die Mittel für ein Public Viewing anlässlich der Fußball-Europameisterschaft der Männer sind keineswegs „still und heimlich gestrichen“ worden, wie die Junge Union laut Taunus-Zeitung vom 10. April behauptet. Der Bad Homburger Oberbürgermeister Michael Korwisi erinnert daran, dass die Stadt von den früher praktizierten Übertragungen aus Kostengründen bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 Abstand genommen hat. Es gab daher keine Position im Haushalt des Jahres 2011, die bei den Planungen für 2012 hätte gestrichen werden können.

Den „Neulingen in der Stadtverordnetenversammlung“, wie Tim Hordorff und Oliver Jedynak sich laut Taunus-Zeitung selbst bezeichnen, gibt Korwisi mit auf den Weg, den Haushalt künftig aufmerksamer zu lesen. So sind neue oder einmalige Projekte dieser finanziellen Größenordnung – das Public Viewing wäre ein einmaliges Vorhaben gewesen – in den Anmerkungen zu den einzelnen Haushaltsstellen ausgewiesen. „Die von der Jungen Union angeführten Haushaltsstellen aus dem Kulturbereich haben mit einem Public Viewing nun rein gar nichts zu tun“, so Korwisi weiter. Sowohl die Zuschüsse als auch das Programm des Kulturzentrums Englische Kirche sind zudem Haushaltsstellen für Kulturarbeit und nicht für allgemeine Veranstaltungen, so Kulturdezernentin Beate Fleige. „Und was die Stadt mit diesem Geld macht, steht in jedem Programmheft für die Englische Kirche – auch dessen Lektüre lege ich der Jungen Union ans Herz, schon alleine wegen des mit der Zielgruppe junge Leute“, sagt Fleige.


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +2 (from 2 votes)
0

WHO’S BAD?! 100 Jahre BAD Homburg

100 Jahre BAD Homburg

Am 22. November ist genau ein Jahrhundert vergangen, seit der Regierungspräsident in Wiesbaden auf Beschluss der preußischen Staatsregierung den Zusatz „Bad“ angeordnet hat. Das Jubiläumsjahr ist ein Anlass für Feierlichkeiten, Feste und für besondere Aktionen, die Bad Homburg auf eine Zeitreise vom beginnenden 20. Jahrhundert bis ins Jahr 2012 schicken.

„Die Verleihung des Titels Bad krönt die bislang rund 200 Jahre währende Geschichte des Kurbetriebs in unserer Stadt“

, bewertet Oberbürgermeister Michael Korwisi rückblickend das Ereignis.

Die damalige Anordnung aus Wiesbaden verstehe er keineswegs als einen Einschnitt in der Entwicklung der Stadt. Sie sei vielmehr als Konsequenz zu verstehen. Die Stadt war über Jahrzehnte zum angesehenen Kurort gewachsen. Bürgerinnen und Bürgern der Stadt hatten bereits Mitte des 19. Jahrhunderts den Wunsch geäußert, diese Entwicklung auch symbolisch anzuerkennen und offiziell im Namen zum Ausdruck zu bringen. Das geschah dann 1912.

„Der Titel Bad bleibt für mich nur das Sahnehäubchen, ein sichtbares Zeichen, denn diese drei Buchstaben stehen für einen tief greifenden Wandel unserer Stadt durch die Nutzung der Kurangebote und das dadurch entstandene Umfeld“

, so Korwisi.

Bis zum heutigen Tage trage diese Geschichte ganz wesentlich zum Wohlstand des Wirtschaftsstandortes Bad Homburg v.d.Höhe bei.

„In den Kliniken, aber auch im Tourismus und in der Gastronomie hängen viele Arbeitsplätze davon ab, dass der Kurbetrieb in unserer Stadt funktioniert“

, so Korwisi.

Auch Kurdirektor Ralf Wolter sieht den Titel „Bad“ als Auszeichnung und Verpflichtung:

„Bad Homburg v.d.Höhe ist heute ein Kurort der höchsten Prädikatsstufe und zeichnet sich durch ein hervorragendes kurmedizinisches Angebot sowie die entsprechende medizinische, touristische und kulturelle Infrastruktur aus.“

Fünf Kurkliniken, ein Kurmittelhaus und einer der schönsten Kurparke Deutschlands, aber auch moderne Medical Wellness-Einrichtungen wie das Kur-Royal Day Spa oder die Taunus-Therme weisen Bad Homburg als traditionsreichen, aber auch zeitgemäßen Kurort aus. „Tradition hat Zukunft“, weiß Ralf Wolter und verweist darauf, dass gerade die derzeit beliebten Angebote zur Krankheitsprävention durchaus den Kurformen des 19. Jahrhunderts entsprächen.

Prominenter Gratulant

100 Jahre BAD Homburg – erster Gratulant zum Jubiläum ist am morgigen Samstag, 10. März, das heutige Oberhaupt des Hauses Hohenzollern, Prinz Georg Friedrich von Preußen, der gemeinsam mit seiner Frau Prinzessin Sophie zu einem Kurzbesuch in die Kurstadt kommt. Das Paar wird von Oberbürgermeister Korwisi und Kurdirektor Wolter empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.

Die auf anderthalb Stunden angesetzte kleine Zeremonie beginnt um 14.45 Uhr im Kaiser-Wilhelms-Bad. Zu Besuch in der Stadt ist auch Prinz Franz Friedrich von Preußen. Aus diesem Anlass findet am Abend ein Zusammentreffen mit Vertretern von Bad Homburger Unternehmen und des Landes Hessen statt.

Der Reigen der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2012 hat übrigens schon begonnen. Das Museum im Gotischen Haus und das Stadtarchiv haben die Vorreiterrolle übernommen. Das Museum zeigt in der Ausstellung „Homburg wird BAD!“ bis 24. Juni Geschichte und Geschichten rund um das Bäderwesen.

Im Archiv begann die Reihe der Veranstaltungen aus Anlass des Jubiläums mit einem Vortrag von Professor Barbara Dölemeyer über das Fürstenbad Homburg und den Kurort in der Kaiserzeit. Die Veranstaltung war so gut besucht, dass sie am 21. März wiederholt wird. Das ganze Jahr über begleiten Museum und Archiv das Jubiläum mit Veranstaltungen (siehe eigene Pressemitteilung).

Kurhaus verhüllt

Mit zwei besonderen Aktionen weckt Bad Homburg die Erinnerungen an diese Zeit. Geplant ist die Verhüllung des Kurhauses mit einer rund 60 Meter breiten und sieben Meter hohen Plane. Das beherrschende Gebäude in der Stadtmitte soll voraussichtlich ab Anfang Mai für mehrere Monate fast wieder so aussehen, wie es sich im Jahr 1912 darstellte.

Kurhaus verhüllt

So soll das Kurhaus verhüllt aussehen: Die Plane zeigt die Fassade, wie sie vor 100 Jahren zu sehen war. Entstanden war der Bau in den 1860er-Jahren nach Plänen des belgischen Architekten Cluysenaar, zerstört wurde das Gebäude Ende des zweiten Weltkriegs

Historische Fotos mitten in der Stadt

Mit großformatigen Abbildungen auf mehreren Kuben erinnert Bad Homburg zudem an das Stadtbild von vor 100 Jahren. Die rund 3,50 Meter breiten und zwei Meter hohen historischen Fotos zeigen an den Plätzen das damalige Erscheinungsbild der Stadt. Denkbare Motive sind zum Beispiel der Wandelhalle im Kurpark, das Hotel Viktoria, das in der Louisenstraße auf dem Gelände des heutigen Kaufhauses Karstadt stand und in dem unter anderem Dostojewski und viele Engländer zu Gast waren, die historischen Fassaden an der Ecke Ferdinandstraße/Louisenstraße auf Seite der Fußgängerzone und der alte Bahnhof, einst gegenüber auf der Seite des Rathauses gelegen, oder auch der Blick in die Brunnenallee mit Casino und Kaiserbrunnen.

Jugendbands und Rodgau Monotones

Ein großes Festwochenende im August ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Es beginnt am Freitag, 10. August. An diesem Tag findet ein Konzert mit Jugendbands statt. Abends treten als Höhepunkt die Rodgau Monotones in Bad Homburg auf.

Im August zwei Tage Fest in der Brunnenallee

Samstag und Sonntag (11. und 12. August) feiert Bad Homburg in der Brunnenallee. Zwischen dem dann nach historischen Plänen des Baumeisters Louis Jacobi neu entstandenen Musikpavillons und dem Kaiser-Wilhelms-Bad wird Handwerk wie vor 100 Jahren gezeigt. Es gibt Musik, zu sehen und auszuprobieren ist Spielzeug für Kinder, wie es zu Beginn des 20. Jahrhunderts genutzt wurde. Bad Homburger Vereine zeigen Vorführungen in der Brunnenallee. Schauspieler in Kostümen flanieren als historische Persönlichkeiten über die Festmeile.

Zwei Bühnen stehen zur Verfügung: Eine vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad und der neue Musikpavillon. Zwei Leckerbissen gibt es jeweils abends: Am Samstag, 11. August, 19.30 Uhr, die Blue Note Big Band mit Lars Keitel am Klavier. Das niederländische Vokalensemble Rock4 begeistert am Sonntag, 12. August, 19.30 Uhr mit bekannten Pop-Songs – vorgetragen a capella.

Verbunden ist das Festwochenende mit einem großen Partnerschaftstreffen. Die Bad Homburger Partnerstädte erhalten die Gelegenheit, sich kulinarisch und touristisch zu präsentieren. Es gibt ein außerdem ein Tennis- und ein Golfturnier. Die Post verkauft einen Sonderstempel. Die Planungen für das Festwochenende haben begonnen, das Programm wächst von Tag zu Tag.

Konzerte und Vorträge

Das ganze Jahr über gibt es Veranstaltungen, die aus Anlass des Jubiläums stattfinden oder die 2012 im Zeichen des Jubiläums gestaltet werden, darunter Auftritte von Pink Martini (21. Mai, 20 Uhr, Kurhaus), den Puppini Sisters (28. Juli, 19.30 Uhr, Kurpark, Bühne vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad), einer Veranstaltung des Rheingau-Musik-Festival in Bad Homburg mit dem Eliane Elias Quartett (1. August, 19.30 Uhr, Kurpark, Bühne vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad), den hr4-Sommerabend im Park mit Marc Marshall und Band (2. August, 19 Uhr, Kurpark, Bühne vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad) sowie „A Night at the Opera” mit Anna Maria Kaufmann, Sopran, und Cristian Lanza, Tenor (28. November, 20 Uhr, Kurtheater).

Ein Festakt

Der offizielle Festakt zum Jubiläum findet am 22. November statt – an genau dem Tag, an dem der Regierungspräsident in Wiesbaden die Nutzung des Zusatzes „Bad“ im Namen des Städtchens Homburg vor der Höhe angeordnet hat.


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (4 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +4 (from 4 votes)
3

#V028 Medienkonvergenz: Welche Vorteile bringt ein QR-Code auf der Zeitung?

Es ist Freitag Abend und ich schaue durch die Zeitung, die ich am späten Abend aus dem Redaktionsbriefkasten geholt habe. Mich persönlich interessieren immer die Anzeigen in der rechten Spalte. Eine Anzeige ist anders als die anderen. Das liegt daran, dass lediglich ein QR-Code abgebildet ist. In diesem Artikel und Video beschreibe ich die Vorteile eines QR-Codes, gebe eine Definition dieses Begriffes und zeige anschaulich wie geschickt der Anzeigengeber das Printmedium mit dem Digitalmedium kombiniert.

Marc von Harten ist Fachanwalt für Strafrecht in Bad Homburg und hat sich für einen QR-Code als Anzeige in der Bad Homburger Woche ausgesucht.

Was ist ein QR-Code

Die Abkürzung “QR” steht für die englische Aussage “Quick Response” (= schnelle Antwort) und ist ein zweidimensionaler Code, der ursprünglich für die Logistik im Jahre 1994 entwickelt wurde.

Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt. Dadurch wird der Verlust von bis zu 30 % des Codes toleriert, d. h. er kann noch dekodiert werden.

Quelle: Wikipedia

In der Zeitung ist folgender QR-Code aufgetaucht. Als technik-affiner Mensch bin ich recht neugierig und frage mich, welche Informationen hinter dem QR-Code verborgen sind.

Wie werden QR-Codes dekodiert?

In Zeiten von steigenden Zahlen bei Smartphones ist diese Frage recht einfach beantwortet. Jeder Nutzer mit einem Smartphone mit integrierter Kamera kann Informationen von QR-Codes abrufen. Wer zum Beispiel ein iPhone besitzt, benötigt eine App (RL Classic), um den QR-Code zu scannen und so die Informationen abzurufen.

Diese Grafik zeigt anschaulich, dass der Code in drei Phasen gelesen werden kann. Im ersten Schritt benötigen Sie einen QR-Code, wie jenen, den ich in der Zeitung gefunden habe. Ich nehme nun mein Smartphone, starte eine App, die QR-Codes lesen kann und erhalte direkt meine Informationen. In dem aktuellen beschriebenen Fall, haben wir vonder Anzeige in der Bad Homburger Woche folgende Informationen erhalten:

Vorteile zusammengefasst

Ein QR-Code sieht deutlich schicker aus, als diese ganzen Textblöcke. Der QR-Code lässt sich auf einem analogen Träger, wie zum Beisiel Printmedien drucken und durch ein Smartphone und einem QR-Leser in digitale Informatioenn umwandeln. Von hier aus kann direkt der Ort auf der virtuellen Karte eingesehen, die Kontaktperson angerufen, die Website aufgerufen oder eine Email geschrieben werden. Das Einsatzgebiet ist ein wenig größer, denn auch Kalendereinträge können mit einem QR-Code unmittelbar gescannt werden und in den eigenen Kalender abgespeichert werden. Genauso ganze Kontaktdatensätze, die gemütlich ins Telefonbuch abgespeichert werden können.

Das Video zum QR-Code in Bad Homburg


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (7 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +7 (from 7 votes)
2

#V027 Schlittschuhlaufen auf dem Schwanenteich bleibt in diesem Winter untersagt

Letzte Einträge

17. April 2012 - Burnout: Modeerscheinung oder Erkrankung Was mit totaler Begeisterung und gr ... +++ 10. April 2012 - Korwisi: Junge Union soll Haushalt genau lesen Die Mittel für ein Public Viewing ... +++ 26. März 2012 - Korwisi: Höheren Parkgebühren stehen deutlich höhere Ausgaben gegenüber Der Bad Homburger Oberbürgermeiste ... +++ 14. März 2012 - #044 Was genau ist der Energieausweis? Antworten von Energieberater Lucas Jung   In der heutigen Audioepisode ... +++ 13. März 2012 - WHO’S BAD?! 100 Jahre BAD Homburg Das Jubiläumsjahr ist ein Anlass f ... +++ 18. Februar 2012 - #V028 Medienkonvergenz: Welche Vorteile bringt ein QR-Code auf der Zeitung? Es ist Freitag Abend und ich schaue ... +++ 16. Februar 2012 - „Danke, dass es euch gibt!“ Am 10. März findet der erste Bad H ... +++ 11. Februar 2012 - #V027 Schlittschuhlaufen auf dem Schwanenteich bleibt in diesem Winter untersagt Dass es in den letzten Tagen sehr k ... +++ 10. Februar 2012 - Dezernate im Bad Homburger Rathaus neu verteilt Oberbürgermeister Michael Korwisi ... +++ 9. Februar 2012 - #V026 Familientreff – Menschen Über Bad Homburg Aus der beliebten Serie “Mens ... +++ webdesign

Dass es in den letzten Tagen sehr kalt gewesen ist, spürte der Bürger auf der eigenen Haut nur zu gut. Die Wetterstationen haben die Kälte auch bestätigt. Viele Menschen zieht es aber trotzdem in die Natur und in Bad Homburg in die wunderschönen Parkanlagen, die auch Teiche beherbergen. Da will man doch mal schnell auf das Eis, um ein wenig zu schlidern und Spaß zu haben. Doch der Spaß birgt auch Gefahren, die unvorhergesehen sind.

Der Schwanenteich im Bad Homburger Kurpark bleibt in diesem Winter für Eisläufer geschlossen. Grund dafür sind die gerade erst abgeschlossenen Sanierungsarbeiten am Teichufer und deren Neubepflanzung. „Für die Behebung von Schäden im Rahmen der Gewährleistung könnte die Stadt die ausführende Firma nicht mehr haftbar machen, wenn die Flächen jetzt anders genutzt würden“, heißt es bei der Stadt. Das könnte erhebliche finanzielle Folgen haben. Die Stadt bedauert, dass der Schritt erforderlich ist, und bittet um Verständnis.

Alternativen?

Die Sperrung des Teichs ist auf diesen Winter begrenzt. Oberbürgermeister Michael Korwisi sagt zu, den Teich bei gleicher Witterung in kommenden Jahren wieder zugänglich zu machen. Er bittet Schlittschuhläufer, in diesem Winter auf die künstlich angelegten Eisflächen am Niederstedter Weg auf dem HTG-Tennisplatz und auf die Rollschuhbahn am Massenheimer Weg auszuweichen.

Video: So sieht es am Schwanenteich aus

Bevor die Meldung am 8. Februar 2012 an die Bürger ging, waren wir noch am 4. Februar 2012 am Schwanenteich und haben ein paar schöne Aufnahmen für die Bürger aufgenommen.

Ihre Meinung

Wie schätzen Sie die Situation ein? Werden Sie trotzdem auf das Eis gehen, um einen schönen Nachmittag zu verbringen? Akzeptieren Sie diese Entscheidung?

Schlittschuhlaufen auf dem Schwanenteich bleibt in diesem Winter untersagt - was werden Sie tun?

View Results

Loading ... Loading ...

Eis auch im Schlosspark


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (3 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +3 (from 3 votes)
0

Besucherzahl im Seedammbad steigt 2011 auf 444.849

Mit 444.849 Besuchern im Jahre 2011 gehört das Seedammbad zu einer der besucherstärksten Einrichtungen im Hochtaunuskreis. „Das Bad Homburger Bad hat damit erneut deutlich seine große Bedeutung für die Stadt und die Region unterstrichen“, sagt der für die Stadtwerke verantwortliche Dezernent, Stadtrat Peter Vollrath-Kühne. Mehr Gäste kamen nur im Jahr 2009, mit 451.890 Besucherinnen und Besuchern.

Insgesamt hatte das Seedammbad im vergangenen Jahr an 361 Tagen geöffnet. Die Freibadsaison begann am 30. April, endete am 18. September 2011 und dauerte 142 Tage. Verglichen mit dem Jahr 2010 wurden in den Monaten Mai bis September rund 25.000 Besucher mehr gezählt. Die höchste Besucherzahl verzeichnete das Bad am 28. Juni mit 4.435 Gästen.

Am stärksten frequentiert war das Seedammbad im Monat August mit 55.241 Besuchern, gefolgt vom Juli mit 47.160 Gästen.

In der Sauna waren zu Beginn der kalten Jahreszeit ein Zuwachs an Gästen und eine zunehmende Nachfrage der veränderten Öffnungszeiten für gemischte Damen- und Herrennutzung zu verzeichnen.

Die Nutzer im Innenraum haben nun die Möglichkeit sich im Freien zu schwimmen.

Die Nutzer im Innenraum haben nun die Möglichkeit sich im Freien zu schwimmen.

„Dieses positive Ergebnis hat einmal mehr gezeigt, wie vielseitig sich das Bad für Familie und Sport eignet, und dass es beliebt ist“, freut sich Stadtwerke-Direktor Ralf Schroedter. Besonders im Schulschwimmen hat das Seedammbad eine hervorragende Position und steht zu preiswerten Konditionen dem Hochtaunuskreis als Schulträger beziehungsweise den Schulen zur Verfügung. Für 2012 sind besondere Events geplant, über die in Kürze mehr berichtet werden kann.

Verbessert wird in der nächsten Zeit der Zugang vom Parkhaus zum Bad“, kündigt Schroedter an. Neue Farbgebung und Beleuchtung sowie Freischnitt beim Bewuchs werden dazu beitragen, dass die Gäste dort schon angenehm begrüßt beziehungsweise nach dem Badbesuch verabschiedet werden.

Das Seedammbad hat montags ab 13 Uhr, dienstags bis freitags ab 7 Uhr und samstags, sonntags und feiertags ab 8 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen direkt hier.


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +1 (from 1 vote)
1

#V023 Neujahrsansprache für 2012 in Bad Homburg

Genau 10 Tage nach unserer Neujahrsfeier möchten wir zu unseren Zuschauern sprechen und die offizielle Neujahrsrede ankündigen. Jedes Portal benötigt eine Person, die zum Publikum spricht und zum Internetportal verbindet. Unser Gründer & Herausgeber der BHIS! Bad Homburger Infoshow unter www.dieBadHomburger.de und auf Facebook unter http://facebook.dieBadHomburger.de sowie m neuen sozialen Netzwerk Google+ namens Rafael Schimanski setzt heute an einen der schönsten Plätze in Bad Homburg zur Neujahrsansprache an – im Kleinen Tannenwald, Park.

Bitte schreiben Sie uns, wenn besondere Themen unsere Bürger bewegen – wir kümmern uns gerne drum.



VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (4 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +4 (from 4 votes)
0

Bad Homburg schreibt das Radverkehrskonzept fort

Radfahren soll in der Kurstadt Bad Homburg v.d.Höhe noch deutlich attraktiver werden. Dafür legte Oberbürgermeister Michael Korwisi jetzt ein Konzept vor, das kurz- und langfristig umzusetzende Vorschläge enthält. „Wir wollen auf diese Weise eine sichere und funktionale Radverkehrsinfrastruktur in unserer Stadt erreichen“, sagt Korwisi. Eine Umsetzung der Vorschläge der Verkehrsplaner werde voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Der Magistrat hat am Montag dem fortgeschriebenen Radverkehrskonzept zugestimmt. „Die Vorschläge werden jetzt in allen Ortsbeiräten sowie im Verkehrs- und im Bauausschuss beraten, den Stadtverordneten wird das Konzept dann im Januar vorliegen“, erläutert Korwisi das weitere Vorgehen.

Das Konzept regt eine Entflechtung mit dem Fußgängerverkehr an. Dies bedeutet, dass die Beschilderung „Fußweg – Radfahrer frei“ reduziert werden soll und der Radverkehr stattdessen auf der Fahrbahn geführt wird. Darüber hinaus soll dem Radverkehr eine eigene Fläche zugeteilt werden. Eine solche Fahrradstraße ist eine abgetrennte Fläche, die in beiden Richtungen von Fahrradfahrern genutzt werden kann. Der Vorschlag aus dem Konzept zielt vor allem auf eine Sicherung des Schulweges zum Kaiserin-Friedrich-Gymnasium.

Radcomputer

Die Verkehrsplanung empfiehlt weiter, zwei Routen mit hoher Bedeutung für den Alltagsverkehr und Anbindung der Stadtteile an die Innenstadt einzurichten. Vorgeschlagen werden die beiden Achsen Ober-Erlenbach – Gonzenheim – Kaiserin-Friedrich-Gymnasium – Kurpark – Kirdorf sowie Ober-Eschbach – Gonzenheim – Rathausplatz/Bahnhof – Schloss. Diese Routen werden auch von dem noch im Aufbau befindlichen Internetdienst aus Bad Homburg namens KissMyDrive erfasst und per Video für alle diejenigen, die die Schönheit der Tour nicht mit erleben können, auf Video festgehalten. Mögliche Videoclubs zur anschliessenden Videobearbeitung oder Roadcaptains für das Abfahren der Touren (mit Helmkamera) werden für diese Unternehmung auch noch gesucht, so dass ein Kontakt durch die BHIS! Bad Homburger Infoshow Redaktion möglich ist. Die Touren in Bad Homburg selber können dann mit einem iOS- oder Android-Smartphone aufgezeichnet werden. Hier empfiehlt sich die von MagicMaps entwickelte App namens Scout – Fahrradnavigation und Wandern mit topographischer Karte, die in einem Artikel des iPadBlog mit dem Titel “Gute Karten und Touren im Urlaub: Freizeit-Navigation für iPhone Smartphones” momentan zur Verlosung ansteht. Aber auch für PC-Nutzer hat das Unternehmen aus Pliezhausen die Software Tour Explorer 25 Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in der Version 5.0 bereit stehen.

Zu den kurzfristigen Maßnamen gehört weiter das Öffnen von netzrelevanten Einbahnstraßen. Insbesondere bei Einbahnstraßen, die zu Schulen oder Freizeiteinrichtungen führen oder die Radverkehr aus einer stark belasteten Hauptverkehrsstraße aufnehmen könnten, sollte die Straßenverkehrsbehörde prüfen, ob dem Radverkehr ein Befahren der Einbahnstraße in Gegenrichtung ermöglicht werden kann.

Zu den langfristig umzusetzenden Projekten gehören einmal Vorhaben, die einen aufwändigen baulichen Eingriff erfordern. Ein Beispiel ist die Kaiser-Friedrich-Promenade. Eine Verbesserung der Situation für Radfahrer kann hier insbesondere durch eine Neuordnung der Verkehrsflächen und somit durch eine bauliche Änderung des Straßenquerschnitts erreicht werden. Die Frage der Radwegeführung in diesem Bereich soll Im Rahmen eines Verkehrskonzepts für den Kurpark angegangen werden.

Langfristig soll auch die Zahl der Fahrradabstellanlagen erhöht werden. Insgesamt befinden sich derzeit rund 2.000 Abstellplätze im öffentlichen Raum. Fahrradständer gibt es zum Beispiel an allen Zugängen zur Innenstadt. Deren Zahl soll noch weiter aufgestockt werden. Auch an Umsteigepunkten zum Nahverkehr wie der U-Bahn-Station Gonzenheim gibt es Abstellplätze. Empfohlen wird, gerade die Pendlerplätze zu überdachen. Zusätzlich wird die Aufstellung beziehungsweise der Ersatz bestehender Vorderradklemmen durch weitere rund 900 Anlehnbügel empfohlen. Qualitativ minderwertige Abstellanlagen sollen gegen Anlehnbügel getauscht werden. Die Kapazitäten werden aufgestockt. Der Schwerpunkt liegt zunächst an den stark frequentierten Zielen des Radverkehrs: im Bereich von Einkaufszonen wie der Louisenstraße, an weiterführenden Schulen und an Freizeiteinrichtungen wie dem Seedammbad. Am Bahnhof wird ein Fahrradparkhaus mit rund 160 Stellplätzen gebaut.

Die Aktion Mängelcoupon Fahrradwege hat sehr gute Ergebnisse für unsere Arbeit gebracht. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger auf diese Weise regelmäßig beteiligen“, kündigt Korwisi weiter an. Auch der interne Arbeitskreis Radverkehr soll weiter geführt werden. Im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzepts wird es darüber hinaus erforderlich die flächendeckende Radwegweisung zu überarbeiten. Zudem sollte eine grundlegende Überarbeitung des Fahrradstadtplans erfolgen.


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (7 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +7 (from 7 votes)
0

Unser Haus spart Energie – Gewusst wie

Die Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ ist von Dienstag, 29. November, bis einschließlich Freitag, 30. Dezember, im Bad Homburger Rathaus zu sehen. Sie gibt eine Übersicht über die vielfältigen Möglichkeiten, Energieverluste einzudämmen und Wärme mit erneuerbaren Energien am und im Haus zu produzieren. Auch Kosten sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme werden detailliert vorgestellt.

Ziel der Ausstellung ist die Sensibilisierung und Mobilisierung der Öffentlichkeit für Einsparung von Energie, gesteigerte Effizienz und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Angesprochen werden insbesondere Eigentümer und Nutzer von älteren Wohngebäuden. Neben grundsätzlichen Informationen werden praktische Beispiele gezeigt.

Die Ausstellung ist auf sechs Themenhäuser aufgeteilt und als Rundgang konzipiert. Die Häuser bieten Informationstafeln, spielerische Elemente, Exponate und Hörbeiträge. „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ lässt auf diesen Weise den konkreten Klimaschutz vor Ort durch praktische Informationen und Tipps erlebbar werden.

Sparen mit den richtigen Haushaltsgeräten

Themenhaus eins bietet zunächst eine allgemeine Einführung in die Materie: Was sind die erneuerbaren Energieträger? Was bringt eine energetische Sanierung? Welchen Heizenergiekennwert hat mein Haus? Haus zwei informiert anhand verschiedener Exponate rund um das Thema Dämmen und Lüften. Die Häuser drei und vier erläutern die Nutzung von Sonnenergie beziehungsweise von Biomasse. Es gibt Antworten auf Fragen zur Eignung eines Gebäudes für eine Solarthermieanlage. Haus fünf stellt das System der Wärmepumpe vor und verschweigt auch nicht die vielfältigen Probleme, die im Altbau damit auftreten können. Haus 6 hat die Fördermöglichkeiten zum Thema und gibt erste einfache Energiespartipps. Ergänzend gibt es Informationen zum städtischen Solarkataster und dem Förderprogramm.

Zur Ausstellung finden kostenlose Führungen von den Experten der städtischen Energieberatung jeweils dienstags und donnerstags statt. Zusätzlich können Interessierte aus den Vorträgen mit anschließender Diskussion, die an vier Terminen von der Energieberatung angebotenen werden, vertiefende Informationen auch zu Fördermöglichkeiten erhalten.

Daten zum Termin

Die Ausstellung ist im Rathaus, Rathausplatz 1, ist geöffnet Montag bis Donnerstag 10 – 18 Uhr, Freitag 10 – 15 Uhr, Samstag, 3. Dezember, 10 – 14 Uhr. An den anderen Samstagen sowie Sonn- und Feiertags bleibt die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Für alle Fragen rund um die Energie- und Wassereinsparung stehen die Berater der städtischen Energieberatungsstelle im Rathaus zur Verfügung. Sie sind erreichbar unter Telefon 06172/100-6143 und per Mail unter energieberatung@bad-homburg.de.

Diese bundesweite Wanderausstellung hat das Länderkoordinationsbüro Tag der Regionen gemeinsam mit dem Bundesverband der Regionalbewegung konzipiert und mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit erstellt. Die Präsentation in Bad Homburg v.d.Höhe ist Teil einer von der Stadt veranstalteten Ausstellungsreihe zum Thema Energiesparen an Wohngebäuden, sie findet im Rahmen städtischen Klimaschutzaktivitäten statt. Weitere Ausstellungen für das Jahr 2012 sind geplant.

Die Stadt unterstützt seit mehr als zehn Jahren private Bauherren bei der energetischen Sanierung. Seit 2011 gibt es auch einen Zuschuss für den Neubau in Passivhausbauweise – bis zu 7.000 Euro für Einfamilienhäuser und bis zu 12.000 Euro für Häuser mit bis zu acht Wohneinheiten. Darüber hinaus nimmt die Stadt als Bauherr ihre Vorbildfunktion auf dem Gebiet des energieeffizienten Bauens wahr. Beispiele sind das Funktionsgebäude am Sportplatz Wiesenborn mit Passivhauselementen, die Kinderkrippe in der Dietigheimer Straße, das erste städtische Passivhaus, sowie die im Bau befindliche Kindertagesstätte in der Brandenburger Straße.


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (4 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +4 (from 4 votes)
1

Präventionsmaßnahmen zum Laternenfest

Wir denken noch an den Hessentag (oder?) und schon steht das nächste große Ereignis in Bad Homburg vor der Tür.
Beim diesjährigen traditionellen Bad Homburger Laternenfest bietet der Fachdienst Förderung junger Menschen der Stadt Bad Homburg wieder Präventionsmaßnahmen an, die auf den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol aufmerksam machen sollen. Die Zahl der Einweisungen von Jugendlichen ins Krankenhaus mit einer Alkoholvergiftung hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt, obwohl laut Jugendschutzgesetz, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keinen Alkohol erwerben und konsumieren dürfen.

Die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendschutzes werden am Samstag, 3. September, in den Spätnachmittag- und Abendstunden, in Kooperation mit dem Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe, kostenlose Softdrinks an Jugendliche verteilen. Außerdem gibt es Rezepte für „Coole Cocktails“ ohne Alkohol und das Jugendschutzgesetz in Scheckkartenformat. In einem kurzen Alkohol-Quiz sollen die Jugendlichen gezielt ihr Wissen über die Wirkung von Alkohol unter Beweis stellen. Des Weiteren können die Jugendlichen mit den Mitarbeiterinnen ins Gespräch kommen und das Angebot jugendgerechter Flyer zum Thema Alkohol und Drogenkonsum nutzen.

Im Vorfeld wurden alle Standbetreiber des Laternenfestes explizit darauf aufmerksam gemacht, ihrer Verpflichtung nach dem Jugendschutzgesetz nachzukommen und vor allem verantwortlich mit der Ausgabe von Alkohol umzugehen.

Auch sind am Freitag, 2. September, Mitarbeiter des städtischen Jugendbüros in der Innenstadt unterwegs, um ihr Angebot vorzustellen und Fragen von Jugendlichen oder Eltern vor Ort zu beantworten.


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.6/10 (5 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +4 (from 4 votes)
0

Neuer Farbanstrich beim Kaffeetrinken

Wer in den nächsten Tagen im Bad Homburger Altstadtcafé einkehrt, wird nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch eine neue Bilderausstellung genießen können.

Karl Schneider, Hessens ältester Bogenschütze, stellt in den kommenden Wochen u. a. Bad Homburger Impressionen vor. Von der Stadtansicht mit Homburgs vielen Kirchen, verschiedene Portraits bis hin zum Flug des Zeppelin kann der interessierte Besucher sein Auge wandern lassen. Am ersten Tag wurde auch gleich schon das erste Bild verkauft. Es lohnt sich also rasch zu sein, um das ganze Spektrum des Künstlers zu sehen, bevor es unter unseren Bad Homburger Bürgern aufgeteilt wird.

ausstellung_a_110731

ausstellung_b_110731

Besuchen Sie auch Episode #021 ein Portrait von Karl Schneider in Form eines Audiobeitrages. Viel Spaß bei der Ausstellung wünscht Ihnen Ihre Bad Homburger Infoshow.


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (4 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +4 (from 4 votes)
1

Korwisi fährt zur Probe im Hybrid-Bus

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe plant die Zukunft des Stadtbusverkehrs: Oberbürgermeister Michael Korwisi fuhr jetzt zur Probe in einem Hybrid-Bus. Das tonnenschwere Fahrzeug setzt sich mit Hilfe eines Elektromotors in Bewegung. Gespeist wird der Antrieb von einer Lithium-Ionen-Batterie auf dem Dach, deren Energiegehalt ungefähr 0,2 Litern Diesel entspricht. Erst bei Tempo 15 springt der 210 PS starke Diesel-Motor an.

Der erste Vorteil ist sofort hörbar: Der Bus macht nur die Rollgeräusche der Reifen, wenn er an einer Haltestelle abfährt“, äußert sich der Oberbürgermeister begeistert nach der Testfahrt quer durchs Stadtgebiet, bei der auch der ehemalige Nahverkehrs-Dezernent Peter Sothmann und Vertreter von regionalen Verkehrsunternehmen dabei waren.

Ein weiterer Punkt wirkt langfristig: Der Hybrid-Bus verbraucht rund 10.000 Liter Treibstoff pro Jahr weniger als sein nur Dieselmotor ausgerüsteter Verwandter. Hersteller Volvo spricht von rund 35 Prozent weniger Verbrauch. „Die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs macht sich bei den Treibstoffpreisen langfristig bemerkbar. Der Bus spart Geld“, so Korwisi.

Für die Fahrgäste ergibt sich kein Unterschied: Im Inneren bietet der Bus den gleichen Platz wie herkömmlich angetriebene Fahrzeuge. Je nach Bauart haben sogar fünf Fahrgäste mehr Platz.

Frankfurt hat zurzeit fünf Busse mit Hybridantrieb im Einsatz. In europäischen Städten sind weitere unterwegs: So rollen in London sechs Doppeldecker mit zusätzlichem Batterie-Antrieb, in Göteborg sind zwei Wagen unterwegs.

Auch in Bad Homburg könnten die Wagen in absehbarer Zeit fahren. „Wir prüfen derzeit den Einsatz von Hybrid-Bussen auf der Linie 6 durch unseren Kurpark. Dort müssen wir dringend etwas zur Reinhaltung der Luft tun. Natürlich werfen wir auch einen genauen Blick auf die Anschaffungskosten. Wenn die Prüfung positiv ausfällt, dann könnten die ersten Wagen im Jahr 2013 durch Bad Homburg rollen“, so Korwisi abschließend.

Oben haben wir ein Foto nach der ersten Testfahrt eingestellt. Foto (von links):
Frank Denfeld, Leiter Bereich ÖPNV bei der Stadt Bad Homburg, Oberbürgermeister Michael Korwisi, Andreas Vetter, Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Mittelhessen, der ehemalige Nahverkehrsdezernent Peter Sothmann und Jürgen Baum, Betriebsleiter Alpina Frankfurt.


VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.8/10 (4 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +4 (from 4 votes)
0

Saturn Bad Homburg startet den Karten-Vorverkauf für die gamescom 2011

Der Saturn Bad Homburg hat den Kartenvorverkauf für die gamescom 2011 eingeläutet. Vom 18. bis zum 21. August 2011 heißt es auf dem Kölner Messegelände „Celebrate the games“, denn dann findet dort das größte Messe- und Eventhighlight für interaktive Spiele und Unterhaltung statt.

Bereits zum dritten Mal wird die gamescom vom 18. bis zum 21. August 2011 für private Besucher ihre Tore öffnen. Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre haben zahlreiche Aussteller ihre Ausstellungsflächen nochmal vergrößert und schaffen somit noch mehr Raum für Spiele und Messeneuheiten.

Auch in diesem Jahr ist Saturn exklusiver Ticketpartner der Messe. Die „Karte zum Glück“ – die Eintrittskarte zur gamescom 2011 – gibt es daher ab sofort in allen Saturn-Märkten in Deutschland und natürlich auch im Saturn in Bad Homburg.

Zur Auswahl stehen:

  • Tageskarten für Donnerstag oder Freitag zu 10,00 Euro (ermäßigt 6,00 Euro)
  • Tageskarten für Samstag und Sonntag zu je 13,50 Euro (ermäßigt 9 Euro)
  • Dauerkarten zum Preis von 29,00 Euro

Die Vorteile des frühen Ticket-Kaufs liegen auf der Hand: Ohne Wartezeiten an den Kassen gelangen die Messebesucher direkt in die Publikumshallen. Zudem berechtigt das Ticket während der gesamten Laufzeit der gamescom vom 18. bis zum 21. August 2011 zur freien Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr der Verkehrsverbunde Rhein-Sieg und Rhein-Ruhr.

Wer dabei sein will, kann sich die heiß begehrten Tickets ab sofort im Saturn Bad Homburg sichern.

Wer dabei sein will, kann sich die heiß begehrten Tickets ab sofort im Saturn Bad Homburg sichern.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (3 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +3 (from 3 votes)
Get Adobe Flash player