Verkehr Archive

0

Friesenstraße voll gesperrt

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe sperrt die Friesenstraße vom 2. bis voraussichtlich 30. Juli 2012 vollständig. Grund sind Arbeiten an den Gasleitungen. Die Rohre werden vom ehemaligen Gebäude der Stadtwerke abgetrennt.

Die Stadt richtet eine Umleitung ein. In Richtung Seedammweg fahren die Autos über den Europakreisel, die Louisenstraße, die Weilhelm-Meister-Straße und die Kaiser-Friedrich-Promenade. In Gegenrichtung führt die Stadt den Verkehr über die Kaiser-Friedrich-Promenade, die Frankenstraße und die Frankfurter Landstraße zum Europakreisel.

Die Einbahnregelung in der Wilhelm-Meister-Straße wird aufgehoben. In der Frankenstraße wird eine Einbahnstraße in Richtung Frankfurter Landstraße einrichtet. An der Kreuzung Frankenstraße / Frankfurter Landstraße wird eine Baustellenampel aufgestellt.

Die Stadt bittet um Verständnis für mögliche Behinderungen während der Bauarbeiten.


VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +2 (from 2 votes)
0

Schlafende Ampeln regeln Verkehr in Ober-Eschbach

Smarte Lösungen braucht unsere Stadt, um sich weiter zu entwickeln. Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe hat in Ober-Eschbach vier so genannte „schlafende Ampeln“ eingerichtet. Die Anlagen bleiben ausgeschaltet, bis ein Fußgänger per Knopfdruck grünes Licht zum Überqueren der Straße anfordert. Dann erst schalten sich die Ampeln ein und zeigen Rot für die Autofahrer.

Die „schlafenden Ampeln“ sind an folgenden Übergängen installiert: Massenheimer Weg in Höhe der Sporthalle, in der Forsthausstraße an der Ecke zur Ober-Eschbacher Straße, in der Ober-Eschbacher Straße an der Ecke zum Peterhofer Weg und an der Ober Eschbacher Straße Ecke Kalbacher Straße. Wenn die Ampel „schläft“, wird der Verkehr durch die Verkehrsschilder geregelt. Erst bei Anforderung hat die Ampel Vorrang. Das erfordert eine höhere Aufmerksamkeit beim Autofahrer. Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe hat bereits mit mehreren Anlagen im Stadtgebiet gute Erfahrungen gesammelt, unter anderem in der Lindenallee in der Dornholzhausen, im Paul-Ehrlich-Weg und in Ober-Erlenbach in der Wetterauer Straße zwei Anlagen.

Wie gefällt Ihnen diese Verkehrslösung? Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung in die Kommentarfunktion oder diskutieren in unseren Sozialen Mediakanälen wie facebook und Google+ mit.


VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (3 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +3 (from 3 votes)
0

Champagnerluft und Tradit… Vision

Im leisen, kraftstoffsparenden und schadstoffarmen Hybrid-Antrieb sieht die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe die Zukunft des Stadtbusverkehrs. Jetzt testet die Stadt zwei Wochen lang einen Bus mit Hybrid-Antrieb im Linienverkehr.

Den Test hat Oberbürgermeister Michael Korwisi angeregt.

„Das Hybrid-Fahrzeug verspricht Vorteile: leises Anfahren an den Haltestellen, geringeren Spritverbrauch und damit finanzielle Entlastung sowie einen deutlich niedrigeren CO2-Ausstoß, also letztlich ein Beitrag für eine bessere Luftqualität etwa im Kurbezirk“

, erläutert er. Der Test soll zeigen, ob das Fahrzeug beim täglichen Betrieb auf der Strecke auch halte, was es verspreche.

Das Fahrzeug der Marke Volvo verkehrt auf verschiedenen Linien. Derzeit lässt die Stadt den Wagen auf Linie 6 fahren: vom Sportzentrum Nordwest über Bahnhof und Rathaus durch den Kurpark bis zum Amtsgericht.

Korwisi kündigte an, dem ersten würden weitere Tests folgen. Fahrzeuge mit alternativem Antrieb gibt es auch von den Herstellern MAN und Solaris. Die Wagen sollen jeweils zwei Wochen im Echtbetrieb durch Bad Homburg fahren. Die Stadt achtet unter anderem auf Spritverbrauch, Fahrplantreue, Bedienung der Haltestellen, Rückmeldungen der Fahrgäste, Erfahrungen der Busfahrer, Ansprüche an die Werkstatt, Wartungsaufwand und die Anfälligkeit für Störungen.

Der tonnenschwere Volvo setzt sich mit Hilfe eines Elektromotors in Bewegung. Gespeist wird der Antrieb von einer Lithium-Ionen-Batterie auf dem Dach, deren Energiegehalt ungefähr 0,2 Litern Diesel entspricht. Erst bei Tempo 15 springt der 210 PS starke Diesel-Motor an. Der Hersteller spricht von einem um rund 35 Prozent geringeren Verbrauch. Sollten die Zahlen sich bestätigen, würde der Hybrid-Bus rund 10.000 Liter Treibstoff pro Jahr weniger verbrauchen als sein mit einem Dieselmotor ausgerüsteter Verwandter und damit auch erheblich geringere Mengen an CO2 und Feinstaub ausstoßen.

Die Stadt Bad Homburg setzt bereits bei kleineren Fahrzeugen auf Elektro-Motoren. So werden die Dezernenten schon länger in einem Wagen mit Hybrid-Antrieb gefahren. Der Betriebshof setzt im Kurpark kleine Fahrzeuge mit Elektromotoren ein. Zum Fuhrpark der Stadt gehören Elektro-Roller und Pedelecs. Der künftige Wagen der Poststelle wird ein reines Elektrofahrzeug sein.

Bei einem positiven Test stehen die Chancen gut, dass in Kürze auch Busse mit alternativem Antrieb durch die Kurstadt fahren. Korwisi weist auf den Haushaltsentwurf hin:

„Der Magistrat hat darin einen Zuschuss von 850.000 Euro für die Anschaffung von Bussen mit alternativem Antrieb im Haushaltsjahr 2013 gebilligt.“

Und welche Wagen dann einmal durch den Kurpark rollen werden, das hängt von den jetzt beginnenden Tests ab.


VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (6 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +4 (from 6 votes)
0

#035 Bad Homburger Nachrichten vom 30.01.2011

Hier direkt abspielen:

 

In der heutigen Sendung haben wir drei Schwerpunkte, auf die wir zu sprechen kommen. Hören Sie die Lokalnachrichten jetzt als Audio-Podcast.

Stadt Bad Homburg überwacht Verkehr aus einem neuen Fahrzeug

Die neue Technik die Raser in HG unter Kontrolle bringen soll

Die neue Technik die Raser in HG unter Kontrolle bringen soll

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe hat ihren Radarwagen nach zehn Jahren ausgemustert. Künftig steht für die Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet ein neuer Mercedes Vito zur Verfügung. „Der Opel Vectra war in die Jahre gekommen. Für eine wirksame Kontrolle gefährlicher Punkte, aber auch zur Überprüfung von Hinweisen von Bürgern auf Stellen, an denen möglicherweise zu schnell gefahren wird, brauchen wir eine moderne und funktionsfähige Technik“, erklärt Stadtrat Peter Vollrath-Kühne, Dezernent für die Ordnungspolizei.

Das alte Fahrzeug war im Jahr 2010 an 138 Messstellen entlang der Bad Homburg Straßen. Im Einsatz. Die Ordnungspolizei kontrollierte in diesem Zeitraum 111.784 Fahrzeuge. In 6.906 Fällen sprach die Stadt nach der Messung eine Verwarnung aus – das bedeutet eine Überschreitung der jeweils zulässigen Höchstgeschwindigkeit um bis zu 20 Stundenkilometer. In 162 Fällen musste wegen des zu hohen Tempos ein Bußgeld verhängt werden.

„Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptunfallursachen. Im Stadtgebiet sind dadurch gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer gefährdet, die Fußgänger. Wir wählen die Einsatzorte für unseren Radarwagen nach Kriterien aus, die dies berücksichtigen“, erläutert Vollrath-Kühne. Oberste Priorität für Messungen haben Straßenabschnitte, die als Unfallpunkte bekannt sind. Dann folgen potentielle Unfallstellen wie Zebrastreifen, sensible Bereiche wie die Straßen in der Nähe von Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen sowie verkehrsberuhigte Gebiete. „Angesichts der Tatsache, dass hohes Tempo eine häufige Ursache für schwere Unfälle ist, werden häufige Kontrollen immer wieder gefordert. Ich sehe sie als sinnvoll an, um eine höhere Sicherheit auf den Straßen zu erreichen“, erklärt der Stadtrat.

Die Stadt geht auch den häufigen Beschwerden von Anliegern nach, in ihrer Straße werde gerast. „Wir nehmen jeden dieser Hinweise ernst“, sagt Vollrath-Kühne. Die Statistik zeige aber auch, dass die Einschätzung der Anlieger nicht immer richtig sei.

Vollrath-Kühne zeigte sich auch erfreut, dass der größere Wagen künftig das Arbeiten im Auto vereinfache. „Der Wagen ist wie ein kleines Büro“, stellt Vollrath-Kühne fest. So könnten die Ordnungspolizisten ihren Aufgaben auch bei schlechter Witterung nachgehen.

Die Anschaffung des Fahrzeugs hat einschließlich der Umbauten der Messgeräte für den neuen Wagen rund 41.000 Euro gekostet.

Korwisi: Franz Josef Ament hatte ein großes Herz

Der Bad Homburger Stadtverordnetenvorsteher Franz Josef Ament ist gestorben. Er erlag am Donnerstagabend im Alter von 76 Jahren den Folgen einer schweren Krankheit.

„Bad Homburg verliert mit Franz Josef Ament einen bedeutenden Mann. Er hatte ein großes Herz und hat Politik immer aus Liebe zu seiner Stadt heraus gemacht“, sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi. „Franz Josef Ament hat sich als Politiker seit 1968 mit nur einer Unterbrechung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt eingesetzt. Alleine die Dauer seines Engagements ist herausragend, und in dem, was er ehrenamtlich und unter großem persönlichen Einsatz für unsere Stadt getan hat, war er Beispiel gebend.“

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (5 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +6 (from 6 votes)