Stadtbibliothek Archive

0

Kulturmeile Dorotheenstraße

Kein Bild erhalten: Kulturmeile_Dorotheenstraße

Pfingstmontag, 20. Mai, 11.30 bis 17.00 Uhr, Bad Homburg

Noch länger wollen wir mit der Veröffentlichung nicht warten. Zwar wurde noch ein Beitragsbild zu diesem Thema von der Pressestelle Bad Homburg angeboten, aber leider haben wir dies zum Veröffentlichungstermin nicht erhalten. Aber Am Ende eines jeden Tunnels sieht man das Licht. Jetzt neu aus der Serie “KeinBildErhalten”…;-) Es war enmal… ein kleines, verträumtes Sträßchen, welches sich als die Dorotheenstraße dem Betrachter zeigte. Und doch war sie einst die bedeutendste Straße Bad Homburgs: Sie führte schnurgerade auf das Hauptportal des Schlosses im Königsflügel zu. Deshalb siedelten sich hier ab dem beginnenden 18. Jahrhundert herausragende Persönlichkeiten des Landgrafenhofes und der Stadt an, an ihr wurden eine kleine französisch-reformierte Kirche und das Amtsgericht errichtet sowie später die beiden großen Kirchen St. Marien und Erlöserkirche. Heute sind diese und andere Gebäude bekannt für ihr reges kulturelles Leben. Und so hat die Dorotheenstraße eine neue, nicht minder bedeutende Funktion erhalten: die als „Kulturmeile“.

Am Pfingstmontag erhält die Dorotheenstraße nun offiziell diese Bezeichnung – bei einem großen Fest, mit dem zugleich das Ende der Erneuerungs- und Umbauarbeiten gefeiert wird. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in St. Marien um 11.30 Uhr werden um 12.30 Uhr Oberbürgermeister Michael Korwisi und Kulturdezernentin Beate Fleige das Fest eröffnen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht eine lange Festtafel, die sich von der StadtBibliothek im ehemaligen Amtsgericht bis in den Schlosspark hinein erstreckt und an der Köstlichkeiten serviert werden. Die Tafel versinnbildlicht die Verbindung der Kultureinrichtungen an der Dorotheenstraße: StadtBibliothek, St. Marien-Kirche, ehemalige Jakobskirche, die „Blickachsen“-Schöpfer Christian Scheffel in Kürze zur Galerie umbauen wird, Erlöserkirche, Sinclair-Haus der Altana-Kulturstiftung und Landgrafenschloss. Die jeweiligen Verantwortlichen verköstigen zum einen die Gäste an ihrem Tischabschnitt, und sie bieten ihnen bis gegen 17.00 Uhr Erlebnisse, bei denen man die Einrichtungen kennenlernen oder erkunden kann. So werden nahezu überall Führungen veranstaltet, dazu Konzerte oder kreative Aktionen. Auch die Hölderlin-Ausstellung im Schloss ist geöffnet. Auf die Kinder warten Mal- und Bastelaktionen. Für sie wird es außerdem eine kindgerechte Opern-Aufführung sowie einen Auftritt des Kasperl geben.

Die Dorotheenstraße ist selbst ein Kulturgut der besonderen Art. Landgraf Friedrich II. plante sie 1685 als Teil der „Neustadt“. Unter Sohn Friedrich III. Jakob, nach dessen Ehefrau Dorothea von Hessen-Darmstadt die Straße benannt ist, entstanden ab 1708 die ersten Häuser – für die Epoche des Barock typische, zweigeschossige Mansardendachhäuser, von denen eine ganze Reihe erhalten geblieben ist. Prominente, die im Lauf der Geschichte die Dorotheenstraße als Adresse angeben konnten, waren unter anderem Friedrich Hölderlin, Isaac von Sinclair oder Louis Jacobi, Homburgs Baumeister und Ehrenbürger.


VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +1 (from 1 vote)
0

Fleige regt Umzug der Bibliothek in den Oberhof an

Die Bad Homburger StadtBibliothek könnte mit ihrer Zweigstelle in Ober-Erlenbach mittelfristig in den Oberhof ziehen. Das regt Kulturdezernentin Beate Fleige an.

„Die Zweigstelle in Ober-Erlenbach ist mir sehr wichtig. Die Zahl von 27.000 ausgeliehenen Medien, darunter überwiegend von Kindern genutzte Medien, belegt das große Interesse an der dezentralen Kulturarbeit der Stadt. Wir werden uns in jedem Fall bemühen, das Angebot aufrecht zu erhalten“

, so Fleige.

Die Zweigstelle in Ober-Erlenbach stehe jetzt auf Grund eines Personalwechsels vor einer Zäsur. Das sei ein Punkt in ihren Überlegungen, in welcher Form die herausragende Arbeit, die in Ober-Erlenbach bisher geleistet worden sei, fortgeführt werden könne, denn das Engagement der Mitarbeiterin sei weit überdurchschnittlich. Deshalb müsse das Konzept von Grund auf überdacht werden.

Der geplante Umbau des Oberhofs spielt ebenfalls eine Rolle.

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, die Zweigstelle Ober-Erlenbach nach dem Ausbau des Oberhofs mit anderen Kulturangeboten wie der Musik- und Volkshochschule an diesem Ort zusammenzubringen.“

Dabei könnten Synergieeffekte entstehen, die auch die knappe Personaldecke entlasten.

Sie kann sich deshalb eine Übergangslösung vorstellen, an der die Stadtbibliothek in den bisherigen Räumen weiterarbeitet und die auch ehrenamtliche Mitarbeit einschließt.

„Mit welcher Personaldecke wir die Zweigstelle dann im Oberhof ausstatten können, können wir erst dann diskutieren, wenn die Pläne für den Ausbau konkret werden“

, so Fleige abschließend.

Die Stadtbibliothek

Telefon: (0 61 72) 92136-0
Telefax: (0 61 72) 92136-99

E-Mail: stadtbibliothek@bad-homburg.de

Montag geschlossen
Dienstag  11.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch 11.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag 11.00 – 19.00 Uhr
Freitag 11.00 – 18.00 Uhr
Samstag 11.00 – 14.00 Uhr
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +2 (from 2 votes)
3

Quiz und Fest zu Ehren Jacobis

Anlässlich des 175. Geburtstages am 21. April 2011 von Louis Jacobi, dem großen Baumeister der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, hat der Fachbereich Kultur und Bildung ein Quiz entwickelt, das an die Spuren Jacobis auf Plätzen und Straßen unserer Stadt erinnern möchte und das Wirken des Architekten und leidenschaftlichen Archäologen herausstellt.

Die 15 Fragen befassen sich mit seinem Leben und mit seinem Werk. Wer alle Fragen richtig beantwortet, findet das richtige Lösungswort und kann damit an der Preisverleihung teilnehmen.

Der Flyer mit den Fragen und allen Infos können Sie sich hier herunterladen. Er ist zudem im Stadtladen im Rathaus, im Gotischen Haus, in der Stadtbibliothek und in der Tourist Info+Service im Kurhaus erhältlich. Dort liegen auch die Louis-Jacobi-Broschüre und der Jacobi-Stadtplan bereit. Diese begleiten durch die Straßen Bad Homburgs und helfen bei der Suche nach den richtigen Antworten. Wer weiter zu Jacobi und seiner Arbeit forschen möchte, ist im Stadtarchiv richtig. Dort steht ein Jacobikoffer zum „Selber Erforschen“ mit den entsprechenden Unterlagen bereit.

Ein Fest zu Ehren Jacobis

Ein Jacobifest feiert die Stadt am Samstag, 7. Mai, auf dem Marktplatz. Beginn ist um 11 Uhr. Das Jacobifest erinnert an das fünfte Mainthal-Sängerfest von 1863. Diese Veranstaltung war nicht zuletzt dem Können und dem Enthusiasmus von Louis Jacobi zu verdanken. Der Baumeister hatte die Festhalle entworfen und somit zum Gelingen der Feier erheblich beigetragen. 2011 wird die vielfältige Chorlandschaft Bad Homburgs zu erleben sein. Während des Festes werden auch die Gewinner des Preisausschreibens ermittelt.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (8 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +8 (from 8 votes)
0

Positive Bilanz des Jacobi-Jahres 2010

In Zusammenarbeit mit Menschen und Institutionen

Oberbürgermeister Michael Korwisi und Kulturdezenentin Beate Fleige ziehen eine positive Bilanz des Jacobi-Jahres 2010.

Wir haben mit vielen Menschen und Institutionen zusammengearbeitet. Sie haben uns darin unterstützt, einen Mann näher kennen zu lernen, der das Gesicht unserer Stadt mitgeprägt hat. Obwohl mit der Saalburg das einzige Römerkastell aus seine Arbeit zurück geht, ist Jacobi den Menschen von heute nicht unbedingt bekannt.

, so Korwisi und Fleige in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in der Bad Homburger Stadtbibliothek. Gemeinsam sei das Vorhaben mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen umgesetzt worden.

Eine Broschüre über den Baumeister

Ruxandra-Maria Jotzu, die im Auftrag der Stadt viele der Aktivitäten zum Jacobi-Jahr koordiniert hat, stellte anlässlich der Pressekonferenz eine 36-seitige Broschüre über den Bad Homburger Baumeister und Ehrenbürger vor. Die Broschüre geht auf das Wirken Jacobis ein und enthält viele interessante Details über seine Arbeiten wie zum Beispiel die Marktlauben und die Villa Hammelmann. Die Broschüre wird am Stadtladen im Rathaus ausliegen.

Sie enthält außerdem einen Stadtplan, auf dem die Bauten Jacobis in der Bad Homburger Innenstadt verzeichnet sind:

Stadtplan aus der Broschüre

Stadtplan aus der Broschüre über Louis Jacobi

Beschreibung der Bauwerke im Stadtplan (Rückseite)

Beschreibung der Bauwerke im Stadtplan (Rückseite)

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +2 (from 2 votes)