Rathaus Archive

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Quiz und Fest zu Ehren Jacobis

Anlässlich des 175. Geburtstages am 21. April 2011 von Louis Jacobi, dem großen Baumeister der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, hat der Fachbereich Kultur und Bildung ein Quiz entwickelt, das an die Spuren Jacobis auf Plätzen und Straßen unserer Stadt erinnern möchte und das Wirken des Architekten und leidenschaftlichen Archäologen herausstellt.

Die 15 Fragen befassen sich mit seinem Leben und mit seinem Werk. Wer alle Fragen richtig beantwortet, findet das richtige Lösungswort und kann damit an der Preisverleihung teilnehmen.

Der Flyer mit den Fragen und allen Infos können Sie sich hier herunterladen. Er ist zudem im Stadtladen im Rathaus, im Gotischen Haus, in der Stadtbibliothek und in der Tourist Info+Service im Kurhaus erhältlich. Dort liegen auch die Louis-Jacobi-Broschüre und der Jacobi-Stadtplan bereit. Diese begleiten durch die Straßen Bad Homburgs und helfen bei der Suche nach den richtigen Antworten. Wer weiter zu Jacobi und seiner Arbeit forschen möchte, ist im Stadtarchiv richtig. Dort steht ein Jacobikoffer zum „Selber Erforschen“ mit den entsprechenden Unterlagen bereit.

Ein Fest zu Ehren Jacobis

Ein Jacobifest feiert die Stadt am Samstag, 7. Mai, auf dem Marktplatz. Beginn ist um 11 Uhr. Das Jacobifest erinnert an das fünfte Mainthal-Sängerfest von 1863. Diese Veranstaltung war nicht zuletzt dem Können und dem Enthusiasmus von Louis Jacobi zu verdanken. Der Baumeister hatte die Festhalle entworfen und somit zum Gelingen der Feier erheblich beigetragen. 2011 wird die vielfältige Chorlandschaft Bad Homburgs zu erleben sein. Während des Festes werden auch die Gewinner des Preisausschreibens ermittelt.

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Stadt sucht Interessenten für Rathaus

Der Bad Homburger Magistrat hat das Frankfurter Büro Wentz & Co GmbH beauftragt, Kauf-Gebote für die Liegenschaft Rathausplatz 1, also des heutigen Rathauses, einzuholen. Wenn im April Angebote vorliegen, kann die Stadt abwägen,  ob das alte Gebäude saniert oder die Liegenschaft veräußert und ein Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswertpapierverwaltung errichtet werden soll.

Ein Verkauf des Rathauses ist für uns eine von mehreren Optionen. Die Stadtverordneten werden einem Verkauf voraussichtlich zustimmen, wenn der Erlös ausreicht, um die Kosten für den Neubau eines Rathauses im Rahmen der Ausgaben für eine Sanierung des derzeitigen Rathauses zu halten. Zurzeit wissen wir jedoch noch nicht einmal, ob es überhaupt einen Käufer gibt. Das Bieterverfahren, das jetzt beginnt, dient dazu, diese Frage zu klären“, erläutert Oberbürgermeister Michael Korwisi. Stadtverwaltung und Einzelhandel werden aber mindestens noch zwei Jahre am jetzigen Standort bleiben.

Das Gebäude, in dem heute die Stadtverwaltung sowie im Erdgeschoss Einzelhandel untergebracht ist, wurde im Dezember 1981 als Büro- und Geschäftshaus mit einer zweistöckigen Tiefgarage eröffnet. Die Passage „Alter Bahnhof“ war, so schreibt Johannes Latsch in der „Geschichte der Stadt Bad Homburg vor der Höhe, Band V“, die erste kleine Mall in der Kurstadt. Bauherr war seinerzeit die Rheinisch-Westfälische Immobilien-Anlagegesellschaft (RWI). Das Unternehmen vermietete die Fläche als Büro und Geschäfte. 1988 verkaufte der Bauherr das Grundstück an die REWE-Leibbrand-Gruppe. Dann erwarb die Stadt den Komplex, 1996 zog die kommunale Verwaltung in die oberen vier Geschosse. Im Erdgeschoss ist bis heute Einzelhandel und Gastronomie untergebracht.

Auf Grund seines Alters müsste das heutige Rathaus grundlegend saniert werden. Die Stadt will vor allem den Energieverbrauch und damit die laufenden Kosten senken, sollte sie das Gebäude weiter betreiben. „Wir rechnen am Ende alle anfallenden Kosten zusammen: die Sanierung und die Miete für die Büroräume für die Verwaltung, die in dieser Zeit anfallen würde, und auf der anderen Seite einen Neubau nach modernen Standards und den Erlös für die Liegenschaft mitten in der Stadt. Wenn alle Mosaiksteine zusammengetragen sind, unterbreiten wir den Stadtverordneten einen entsprechenden Vorschlag. Das wird voraussichtlich im Sommer der Fall sein“, so Oberbürgermeister Korwisi abschließend.

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Positive Bilanz des Jacobi-Jahres 2010

In Zusammenarbeit mit Menschen und Institutionen

Oberbürgermeister Michael Korwisi und Kulturdezenentin Beate Fleige ziehen eine positive Bilanz des Jacobi-Jahres 2010.

Wir haben mit vielen Menschen und Institutionen zusammengearbeitet. Sie haben uns darin unterstützt, einen Mann näher kennen zu lernen, der das Gesicht unserer Stadt mitgeprägt hat. Obwohl mit der Saalburg das einzige Römerkastell aus seine Arbeit zurück geht, ist Jacobi den Menschen von heute nicht unbedingt bekannt.

, so Korwisi und Fleige in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in der Bad Homburger Stadtbibliothek. Gemeinsam sei das Vorhaben mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen umgesetzt worden.

Eine Broschüre über den Baumeister

Ruxandra-Maria Jotzu, die im Auftrag der Stadt viele der Aktivitäten zum Jacobi-Jahr koordiniert hat, stellte anlässlich der Pressekonferenz eine 36-seitige Broschüre über den Bad Homburger Baumeister und Ehrenbürger vor. Die Broschüre geht auf das Wirken Jacobis ein und enthält viele interessante Details über seine Arbeiten wie zum Beispiel die Marktlauben und die Villa Hammelmann. Die Broschüre wird am Stadtladen im Rathaus ausliegen.

Sie enthält außerdem einen Stadtplan, auf dem die Bauten Jacobis in der Bad Homburger Innenstadt verzeichnet sind:

Stadtplan aus der Broschüre

Stadtplan aus der Broschüre über Louis Jacobi

Beschreibung der Bauwerke im Stadtplan (Rückseite)

Beschreibung der Bauwerke im Stadtplan (Rückseite)

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