Korwisi Archive

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Wohnen statt Gewerbe in Dornholzhausen

Titelbild: Mehr Wohnen - weniger Gewerbe in Dornholzhausen

Der Bad Homburger Magistrat hat ein erstes Konzept für Wohnbebauung auf Teilen des heutigen Büroparks Dornholzhausen vorgelegt. Die Gebäude im südlichen Teil des Gebietes sollen Mehrfamilienhäusern weichen, die künftig Wohnraum bieten werden. Erhalten bleiben nur die bestehenden Gebäude entlang der Saalburgstraße. In deren Räumen werden weiterhin Büros und Praxen untergebracht sein. Zusätzlich soll aber dort eine Kindertagesstätte möglich gemacht werden.

Oberbürgermeister Michael Korwisi weist auf die Entwicklung von Angebot und Nachfrage bei Wohn- und bei Gewerbeimmobilien hin, die eine Änderung des Bebauungsplans 49 Kälberstücksweg / Hohemarkstraße / Saalburgstraße sinnvoll mache.

„Bad Homburg braucht Wohnraum, die Suche nach Gewerbeimmobilien dagegen konzentriert sich auf zentrale Lagen“,

sagt er. Der Bestand an Büroflächen in der Peripherie dagegen sei kaum zu vermarkten. Dazu zählt in Bad Homburg auch der Büropark Dornholzhausen, der in den 90er-Jahren auf Betriebsgelände von Peters Pneu Renova entstanden war. Heute weist der Komplex zwischen Saalburgstraße und Dietrich-Bonnhoeffer-Straße mit einer Geschossfläche von insgesamt rund 23.000 Quadratmetern einen Leerstand von etwa 55 Prozent auf.

Das vorgelegte städtebauliche Konzept enthält erste Ideen für die künftige Gestaltung des Gebietes. Danach bleibt ein H-förmiges Gebäude an der Saalburgstraße stehen. Es steht für Büros und Praxen zur Verfügung. In einem Gebäudeteil wäre Raum für die Kinderbetreuung. Südlich davon können Mehrfamilienhäuser mit drei bis vier Vollgeschossen entstehen. Eine niedrigere dreigeschossige Bauweise soll entlang der Dietrich-Bonnhoeffer-Straße entstehen. Vier Geschosse und ein Staffelgeschoss sind für die Gebäude in der Mitte des Grundstücks vorgesehen. Die Höhe der neuen Gebäude würde die derzeitige Höhe der Bürogebäude deutlich unterschreiten. Insgesamt können so rund 55 Wohneinheiten entstehen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans, der jetzt geändert werden soll, umfasst eine Fläche von rund 1,7 Hektar. Ein rund 8.900 Quadratmeter großer Teil bleibt Gewerbefläche. Der rund 6.240 Quadratmeter umfassende südliche Teil wird als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen.

Die Stadtverordneten hatten 2011 im Grundsatz beschlossen, in Dornholzhausen die Weichen für Wohnen statt Gewerbe zu stellen. Dafür sind Änderungen des Bebauungsplanes erforderlich. Die Stadtverordneten räumten dabei der Neuerung für die ehemaligen Flächen der Lilly Deutschland GmbH höhere Priorität ein. Dieser Teil, er umfasst die östlichen Flächen des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes 49, besitzt in seiner neuen Fassung bereits Rechtskraft. Ein Teil des Gebietes wird durch einen Investor bebaut werden. Einen zweiten Teil werden die Stadtwerke und die Stadt nutzen. So sollen auch 27 kleinere, preiswerte Wohnungen und ein Versammlungsraum für Dornholzhausen für 200 Personen entstehen.

„Mit den Zwei-Zimmer-Wohnungen oder Appartements können wir dort ein neues Angebot schaffen. Nutzen können das zum Beispiel Erzieherinnen und Erzieher, die in unserer Stadt arbeiten wollen“,

erklärt Korwisi.

„Mit dem Versammlungsraum erhält Dornholzhausen endlich auch eine Räumlichkeit für größere Veranstaltungen als sie derzeit im Vereinshaus möglich sind.“

Der Bereich westlich und südlich der Dietrich-Bonnhoeffer-Straße, der ebenfalls in den Geltungsbereich des Bebauungsplans 49 fällt, wird nicht geändert. Die dort bestehende Wohnbebauung soll unverändert erhalten bleiben.

Der Magistrat hat sich jetzt für die Änderungen im Büropark ausgesprochen. Die Stadtverordneten werden voraussichtlich am 16. Mai darüber entscheiden.


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Drei neue Fahrzeuge für die Bad Homburger Feuerwehr

Sirenen sind laut, doch unsere Feuerwehr ist wichtig. Die Bad Homburger Feuerwehr verbessert ihre Möglichkeiten der Gefahrenabwehr und der Brandbekämpfung mit gleich drei neuen Fahrzeugen ganz erheblich. Die Feuerwehr stellte die drei baugleichen Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeuge (HLF) jetzt in der Wache Dietigheimer Straße vor. Die Wagen können jetzt in Dienst gestellt werden.

„Das ist eine deutliche Stärkung unserer Wehr. Für Bad Homburg ist das ein besonderes Ereignis, drei neue Fahrzeuge in Empfang nehmen zu können. Darüber hinaus weisen die Wagen technische Neuerungen auf, die entscheidende Fortschritte sowohl für die Sicherheit der Wehrleute als auch für die Schlagkraft im Ernstfall bedeuten“,

sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi. Er lobte besonders die vorausschauende Ausstattung der neuen Fahrzeuge durch die Feuerwehr.

„Mit der Investition von 1,5 Millionen Euro sind wir mindestens für die kommenden zehn Jahre auf dem neusten Stand der Technik“,

schätzt Korwisi. Er erinnert daran, dass es die per Gesetz vorgegebene Aufgabe der Städte und Gemeinden sei, ihre Feuerwehr möglichst optimal auszurüsten.

Das kommt im Ernstfall jedem Bad Homburger zu Gute“,

so der Oberbürgermeister.

Die drei neuen HLF werden bei der Stadtwehr sowie bei den Feuerwehren in Gonzenheim und Ober-Eschbach stationiert. Sie ersetzen dort alte Fahrzeuge. Die Feuerwehr wird sie sowohl für technische Hilfeleistungen als auch bei der Brandbekämpfung und bei Einsätzen mit Gefahrstoffen nutzen können. Entlang der Ost-West-Achse durch die Stadt, also auch bei möglichen Einsätzen auf der A 5 und der A 661, stehen den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren damit Fahrzeuge gleicher Bauart zur Verfügung.

„Bisher war die Zusammenarbeit wegen unterschiedlich ausgerüsteter Fahrzeuge nur bedingt möglich. Jetzt sind die Standards und die Verfahren vereinheitlicht, so dass die Kooperation im Notfall einfacher wird. Wir stärken auf diese Weise die Freiwilligen Feuerwehren“,

erläutert Feuerwehrdezernent Sepp Peklar das dahinter stehende Konzept, das vom Leiter der Feuerwehr, Brandoberrat Daniel Guischard, in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren ausgearbeitet worden ist.

„Besonderen Wert haben wir darauf gelegt, bereits mit der ersten Einheit, die vor Ort eintrifft, ein möglichst großes Einsatzspektrum abzudecken“,

erklärt Guischard. Außerdem habe der Arbeitssicherheit und der Ergonomie Bedeutung beigemessen. Bewusst hat die Feuerwehr bei der Beschaffung die Innovationszyklen im Fahrzeug- und Gerätebau berücksichtigt. Alle veröffentlichten und im Entwurf befindlichen technischen Regelwerke sind vorausschauend in die Planung eingeflossen.

Das Fahrgestell ist ein Mercedes Benz Atego 1529F. Die Aufbauten stammen von der Firma Schlingmann, die ihr neues Fahrzeugkonzept mit der Übergabe an die Bad Homburger Feuerwehr erstmals der Fachwelt und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Hersteller hat die Kabine breiter und haltbarer gestaltet. Der Löschwassertank enthält 2.000 Liter, ein separater Schaumtank fasst weitere 200 Liter. Die Anordnung der Geräte und Bedienelemente macht die Arbeit der Feuerwehrleute einfacher. Viele Handgriffe können sicherer ausgeführt werden. Ein Beispiel: Die Pumpe sitzt nicht mehr wie üblich in der Mitte, sondern rechts am Heck. Damit kann sie von der dem Verkehr abgewandten Seite aus bedient werden. Ausgestattet sind die drei Fahrzeuge mit allen erforderlichen Geräten für schnelle Hilfeleistung.

Oberbürgermeister Korwisi kündigte an, dass im Frühjahr 2013 drei weitere Fahrzeuge geliefert werden. Diese werden dann in Dornholzhausen, Kirdorf und Ober-Erlenbach stationiert sein und sind in der Ausrüstung auf den dortigen Bedarf zugeschnitten.

„Damit“,

so Korwisi,

„erfüllen wir kein Wunschkonzert, sondern wir setzen den von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossenen Feuerwehr-Bedarfsplan um. Das hohe Niveau in Sachen Sicherheit wird damit in Bad Homburg erhalten und in einigen Punkten auch noch verbessert.“

Die offizielle Übergabe der jetzt gelieferten Fahrzeuge erfolgte im Rahmen eines Festaktes in Anwesenheit der Freiwilligen Feuerwehren am 16. November. Beginn war um 18 Uhr in der Wache Dietigheimer Straße gewesen.


Bildquellen: Copyright Stadt Bad Homburg v.d.Höhe

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Stadt: Pläne für Dornholzhausen passen gut zum Stadtteil

Die Planungen der Stadt Bad Homburg für neuen Wohnraum in Dornholzhausen passen gut zu dem Stadtteil. Das betont Oberbürgermeister Michael Korwisi. „Wir schaffen an Stelle eines früheren Gewerbegebietes dringend benötigten Wohnraum für Normalverdiener und die Stadtwerke werden einen Teil gewerblich nutzen“, erklärt der Oberbürgermeister das Vorhaben.

Die Kritik der Dornholzhäuser CDU, die lediglich die Furcht vor einer Zunahme des Verkehrs schüre, weist der für die Stadtplanung verantwortliche Oberbürgermeister als unsachlich zurück.

Tatsache ist, dass der erwartete Verkehr dort geringer ausfalle als zu der Zeit, in der Lilly das Gelände genutzt hat und die 600 Beschäftigten der Firma dort an- und abgefahren sind. Korwisi:

„Wir werden nicht weniger, aber auch nicht mehr Verkehr haben als früher. Diese Erwartung wird durch die bereits öffentlichen Untersuchungen bestärkt, die wir bei der Erarbeitung des Bebauungsplans in Auftrag gegeben haben.“ Der geplante Bau von Abbiegespuren an der PPR-Kreuzung werde die Situation in der Lindenallee zudem entspannen. „Die Saalburgchaussee wird immer stark befahren bleiben, entscheidend ist doch, dass wir mit unserer Umbau-Lösung den Stadtteil Dornholzhausen entlasten können. Das tun wir“

, so Korwisi.

Der Oberbürgermeister erinnert, die CDU selbst habe die heutige Situation herbeigeführt. Sie habe dem Unternehmen Lilly Deutschland die Zusage gemacht, das Gewerbeareal in Dornholzhausen für Wohnbebauung und Gewerbenutzung zu einem entsprechend hohen Preis veräußern zu können. Das geschah vor dem Hintergrund, dass Lilly für seine Deutschland-Zentrale auch andere Städte als Standort in Betracht gezogen habe. Die Entscheidung sei richtig gewesen, doch habe die Stadt nun auch die Konsequenzen zu tragen. Eine Folge: Die Nutzung für Sportanlagen ist undenkbar.

„Wir müssten auf Grund der Zusagen, die damals gemacht worden sind, einen unvertretbar hohen Preis für die Grundstücke zahlen“,

stellt Korwisi klar. Die CDU habe die Weichen für die künftige Nutzung gestellt. Zudem weise der – ebenfalls unter CDU-Führung – aufgestellte Sportstätten-Entwicklungsplan keinen Bedarf an zusätzlichen Hallen-Kapazitäten für Dornholzhausen auf. Der Mehrzweckraum könnte übrigens für bestimmte Sportarten genutzt werden.

Auch den anderen Vorschlägen für eine Nutzung des Geländes erteilt Korwisi eine Absage. So sei das Gelände für eine Schulkinder-Betreuung ungeeignet. Korwisi:

„Wer will das verantworten, wenn die Kinder von der Schule kommend auf dem Weg zur Betreuung eine viel befahrene Straße überqueren müssen? Unsere Pläne für einen Kindertagesstätten-Neubau am heutigen Standort sind deutlich besser geeignet als die ins Gespräch gebrachte Alternative. Die ist ein Schnellschuss.“

Für die Feuerwehr stehe nach Absprache mit dem Fachbereich Bevölkerungsschutz bereits der Standort Gertrud-Bäumer-Straße/Dornholzhäuser Straße fest.

Korwisi weiter:

„Bad Homburg braucht kein weiteren Villen, sondern Wohnraum für Normalverdiener. Das erreichen wir mit dem Bebauungsplan für das ehemalige Lilly-Gelände in Dornholzhausen. Diese Bebauung ist für den Stadtteil verträglich.“

Abschließend erinnert Korwisi an die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 28. Juni 2012.

„In dieser Sitzung hat die CDU den Grundzügen der Bebauung zugestimmt. Wie jemand nur wenige Wochen später anders lautende Forderungen aufstellen kann, bleibt für mich unverständlich. Zuverlässige Kommunalpolitik sieht anders aus“,

so Korwisi abschließend.


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Einweihungsfest: An der Orangerie ist das historische Ambiente wiederentstanden

100 Jahre BAD Homburg

Eines der Herzstücke des Bad Homburger Kurparks hat sein historisches Ambiente wiedererhalten. Die Orangerie gegenüber dem Elisabethenbrunnen an der Brunnenallee ist restauriert und der neue Musikpavillon fertiggestellt. Die Lindenallee, die in den 1970er Jahren den Anbauten an der Wandelhalle hatte weichen müssen, ist ebenso nach alten Plänen und Ansichten wiedererstanden wie ein Brunnenhäuschen. Es steht zwischen Musikpavillon und Lindenallee. Am Sonntag, 24. Juni, wird das Ensemble nun eingeweiht. Oberbürgermeister Michael Korwisi und Kurdirektor Ralf Wolter bitten ab 15 Uhr zu einer Reise in die Zeit vor 100 Jahren, als sich das Weltbad Homburg vor der Höhe endlich auch offiziell mit dem Titel „Bad“ schmücken durfte.

Musik gehörte damals zur Kur unabdingbar dazu. Während die illustren Kurgäste ihre Brunnenpromenade genossen, spielte das Kurorchester schwungvolle Melodien. Daran hat sich nur wenig geändert. Das sechsköpfige Kurensemble um Mike Mihajlovic ist wegen seiner Virtuosität bei Kurgästen wie Bad Homburgern ausgesprochen beliebt und seine Kurkonzerte sind stets gut besucht. Bei der Einweihung wird es Musikstücke vortragen, die einst für das Fürstenbad komponiert wurden, etwa den Homburger Sprudel-Galopp und die Amboss-Polka von Albert Parlow sowie den Gordon-Bennett-Marsch von Paul Grützner. Der Homburger Komponist schuf auch zwei weitere Lieder, die in Vergessenheit geraten waren und die nun – zusammen mit der Sängerin Bianca Schatte – uraufgeführt werden. Sie heißen Mein Taunusland und Schön Homburg. Außerdem lässt das Kurensemble weithin bekannte Melodien erklingen, mit denen die Kurgäste um 1912 ebenfalls unterhalten wurden: An der schönen blauen Donau von Strauß zum Beispiel, der Ungarische Tanz Nr. 5 von Brahms oder Der Hummelflug von Rimski-Korsakov.

Auch die Brunnenmädchen, die in jenen Zeiten die Elisabethenquelle ausschenkten, werden wieder lebendig. In die historische Tracht gekleidete Damen kredenzen das heilsame Wasser den Besuchern des Einweihungsfestes. Am Brunnenhäuschen werden die neuen Brunnenbecher aus Porzellan, die die Kur- und Kongreß-GmbH zum Jubiläum „100 JAHRE BAD Homburg v.d.Höhe“ hat anfertigen lassen, vorgestellt und verkauft. Desgleichen das reich bebilderte Buch des Architekten Dr. Nikos Vliamos, das er über die von ihm geleitete Restaurierung der Orangerie und den Bau des Musikpavillons nach den Entwürfen von Louis Jacobi zusammengestellt hat.

Stadtbaumeister Jacobi, dem die Kurstadt neben dem Kaiser-Wilhelms-Bad zahlreiche weitere markante Gebäude zu verdanken hat, hatte die bereits 1844 errichtete Orangerie 1908/1909 zu einer Wandelhalle umgebaut. Er setzte dem Gebäude eine großzügige offene Säulenhalle vor, die den Kurgästen bei der Brunnenpromenade Schutz vor Regen und Sonne bot und in der auch Verkaufsstände untergebracht waren. Neben der Orangerie ließ er einen im Stil angepassten Musikpavillon errichten. In den 1970er Jahren geschah das, was allgemein als der „Sündenfall“ bezeichnet wird: Der westliche Flügel der historischen Orangerie wurde umbaut und erhielt einen nüchternen funktionalen Anbau. Direkt daneben entstand eine seinerzeit moderne Konzertmuschel. Das historische Ensemble war zerstört.

Mit dem ehrgeizigen Zeitplan vor Augen, es bis zum 100. Bad-Jubiläum wieder herzustellen, wurden die 70er-Jahre-Anbauten und die Konzertmuschel ab Januar 2011 abgerissen und der Wiederaufbau bzw. der Neubau begonnen. Durch ihre Freistellung kommt die ganze Schönheit der Orangerie jetzt wieder richtig zur Geltung. Den Vorstellungen des Baumeisters Jacobi entspricht nun auch das Erscheinungsbild des neuen Musikpavillons. Er ist mit der modernsten Technik ausgestattet und er ist, auf einer tonnenschweren Drehscheibe ruhend, sogar schwenkbar. So können Konzertbesucher, wenn sie bei Regen in der Säulenhalle Platz nehmen, eine ungetrübte Akustik genießen. Die Lindenallee gehörte seinerzeit zu den wichtigen Sichtachsen, die das Bild des Bad Homburger Kurparks prägen und auf seinen Schöpfer, den berühmten Gartengestalter Peter Joseph ,Lenné zurückgehen. Seinen Ideen folgend, hatten die Frankfurter Gebrüder Siesmayer die Lindenallee 1911 angelegt und auf diesem Plan beruht auch ihre Wiederherstellung.

Verantwortlich für das Projekt, dem Ensemble am Elisabethenbrunnen seine historische Prägung zurückzugeben, zeichnet die 2009 gegründete „Stiftung Historischer Kurpark Bad Homburg v.d.Höhe“. Sie hatte einen Wettbewerb ausgeschrieben, den das Bad Homburger Architekturbüro Dr. Nikos Vliamos & Partner gewann. Es übernahm auch die bauliche Realisierung. Das rund vier Millionen teure Vorhaben konnte nicht zuletzt dank zahlreicher Stifter und Fördermitglieder verwirklicht werden. Viele Stifter erwarben die „Stiftersteine“, die vor der Orangerie und dem Pavillon verlegt sind. Das Brunnenhäuschen wurde von dem Bad Homburger Unternehmen „Creme 21“ finanziert.


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Dr. Broermann Hotel & Residences übernimmt zum 1. Januar 2013 die Kurstift-Geschäftsanteile

100 Jahre BAD Homburg

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe und die Dr. Broermann Hotel & Residences GmbH haben am 11. Mai 2012 den Vertrag über den Verkauf der Geschäftsanteile an der Kurstift GmbH unterzeichnet. Der Übergang der Anteile von der Stadt auf die Dr. Broermann Hotels & Residences GmbH ist danach zum 1. Januar 2013 vorgesehen.

Damit haben die Verhandlungen einen erfolgreichen Abschluss gefunden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Vertragsparteien.

1. Die dauerhafte Weiterführung des Kurstiftbetriebs ist endgültig gesichert. Bestehende Verträge von Bewohnern und Mitarbeitern bleiben durch die Übernahme der Geschäftsanteile unberührt bestehen.
2. Durch die gesellschaftsrechtliche Anbindung des Kurstifts an die Hotelgesellschaft, die auch das Falkenstein Grand Kempinski und die Villa Rothschild Kempinski betreibt, soll versucht werden, die Servicequalität im Kurstift auf ein hohes Niveau auszurichten.
3. Die Einrichtung einer stationären Pflegestation mit 80 Pflegezimmern ist geplant.

Die zukünftige Gesellschafterin des Kurstifts betreibt in Königstein zwei Fünf-Sterne-Plus-Hotels, das Falkenstein Grand Kempinski und die Villa Rothschild Kempinski. Der Gesellschafter der Dr. Broermann Hotel & Residences GmbH, Dr. Bernhard große Broermann, ist Alleingesellschafter der Asklepios-Kliniken. Asklepios ist mit Helios und Rhön Kliniken eine der größten Klinikgruppen in Deutschland.

Thomas Müller, Geschäftsführer des künftigen Gesellschafters, sieht in der Übernahme der Anteile des Kurstifts große Chancen:

„Wir wollen den Bewohnern des Kurstifts in Zukunft Leistungen und Services anbieten, die Hotelstandard haben bei einer familiären freundlichen Atmosphäre. Wir wollen nicht nur vom Standort her die erste Wahl bleiben, sondern auch in allen anderen Bereichen erstklassig sein. Dies betrifft auch den Bereich der Pflege, in dem ebenfalls professionelles Know-how über verbundene Unternehmen zur Verfügung steht, das wir nutzen werden.“

Manfred Falkenmeier, der als Stadtrat die Vertragsverhandlungen mit dem künftigen Gesellschafter unterstützt vom Leiter des Beteiligungsmanagements, Jens Kugeler, geführt hat, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Alle Beteiligten haben die Gespräche im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Belegschaft des Kurstifts zu einem guten Ende geführt. Die Stadt war sich immer ihrer Verpflichtung gegenüber diesen beiden Gruppen bewusst, und wir haben mit der Dr. Broermann Hotel & Residences GmbH einen Vertragspartner gefunden, der einen weiteren Betrieb sicher stellt und zu dessen Gruppe mit der Jupiter GmbH die Eigentümerin der Liegenschaft ‚Kurstift’ gehört. Dank des Übergangs der Geschäftsanteile von einem kommunalen auf einen privaten Gesellschafter bleibt das Kurstift ein Teil Bad Homburgs und besitzt nun hervorragende Chancen, seine starke Position weiter auszubauen.“ Falkenmeier dankte für beratende Tätigkeiten ausdrücklich Frank Löwentraut, Geschäftsführer der Avivre Consult GmbH, und Dr. Georg Freiherr von und zu Franckenstein von der Sozietät FPS Fritz Wicke Seelig sowie für die hervorragende Arbeit bei der Umsetzung der Ideen für eine Weiterentwicklung des Kurstifts dessen Geschäftsführer Peter Ahrens.

Der Vertrag war am 11. Mai 2012 von Oberbürgermeister Michael Korwisi und Stadträtin Beate Fleige seitens des Magistrats sowie von Geschäftsführer Thomas Müller seitens der Dr. Broermann Hotel & Residences GmbH unterzeichnet worden.


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Bad Homburg schreibt das Radverkehrskonzept fort

Radfahren soll in der Kurstadt Bad Homburg v.d.Höhe noch deutlich attraktiver werden. Dafür legte Oberbürgermeister Michael Korwisi jetzt ein Konzept vor, das kurz- und langfristig umzusetzende Vorschläge enthält. „Wir wollen auf diese Weise eine sichere und funktionale Radverkehrsinfrastruktur in unserer Stadt erreichen“, sagt Korwisi. Eine Umsetzung der Vorschläge der Verkehrsplaner werde voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Der Magistrat hat am Montag dem fortgeschriebenen Radverkehrskonzept zugestimmt. „Die Vorschläge werden jetzt in allen Ortsbeiräten sowie im Verkehrs- und im Bauausschuss beraten, den Stadtverordneten wird das Konzept dann im Januar vorliegen“, erläutert Korwisi das weitere Vorgehen.

Das Konzept regt eine Entflechtung mit dem Fußgängerverkehr an. Dies bedeutet, dass die Beschilderung „Fußweg – Radfahrer frei“ reduziert werden soll und der Radverkehr stattdessen auf der Fahrbahn geführt wird. Darüber hinaus soll dem Radverkehr eine eigene Fläche zugeteilt werden. Eine solche Fahrradstraße ist eine abgetrennte Fläche, die in beiden Richtungen von Fahrradfahrern genutzt werden kann. Der Vorschlag aus dem Konzept zielt vor allem auf eine Sicherung des Schulweges zum Kaiserin-Friedrich-Gymnasium.

Radcomputer

Die Verkehrsplanung empfiehlt weiter, zwei Routen mit hoher Bedeutung für den Alltagsverkehr und Anbindung der Stadtteile an die Innenstadt einzurichten. Vorgeschlagen werden die beiden Achsen Ober-Erlenbach – Gonzenheim – Kaiserin-Friedrich-Gymnasium – Kurpark – Kirdorf sowie Ober-Eschbach – Gonzenheim – Rathausplatz/Bahnhof – Schloss. Diese Routen werden auch von dem noch im Aufbau befindlichen Internetdienst aus Bad Homburg namens KissMyDrive erfasst und per Video für alle diejenigen, die die Schönheit der Tour nicht mit erleben können, auf Video festgehalten. Mögliche Videoclubs zur anschliessenden Videobearbeitung oder Roadcaptains für das Abfahren der Touren (mit Helmkamera) werden für diese Unternehmung auch noch gesucht, so dass ein Kontakt durch die BHIS! Bad Homburger Infoshow Redaktion möglich ist. Die Touren in Bad Homburg selber können dann mit einem iOS- oder Android-Smartphone aufgezeichnet werden. Hier empfiehlt sich die von MagicMaps entwickelte App namens Scout – Fahrradnavigation und Wandern mit topographischer Karte, die in einem Artikel des iPadBlog mit dem Titel “Gute Karten und Touren im Urlaub: Freizeit-Navigation für iPhone Smartphones” momentan zur Verlosung ansteht. Aber auch für PC-Nutzer hat das Unternehmen aus Pliezhausen die Software Tour Explorer 25 Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in der Version 5.0 bereit stehen.

Zu den kurzfristigen Maßnamen gehört weiter das Öffnen von netzrelevanten Einbahnstraßen. Insbesondere bei Einbahnstraßen, die zu Schulen oder Freizeiteinrichtungen führen oder die Radverkehr aus einer stark belasteten Hauptverkehrsstraße aufnehmen könnten, sollte die Straßenverkehrsbehörde prüfen, ob dem Radverkehr ein Befahren der Einbahnstraße in Gegenrichtung ermöglicht werden kann.

Zu den langfristig umzusetzenden Projekten gehören einmal Vorhaben, die einen aufwändigen baulichen Eingriff erfordern. Ein Beispiel ist die Kaiser-Friedrich-Promenade. Eine Verbesserung der Situation für Radfahrer kann hier insbesondere durch eine Neuordnung der Verkehrsflächen und somit durch eine bauliche Änderung des Straßenquerschnitts erreicht werden. Die Frage der Radwegeführung in diesem Bereich soll Im Rahmen eines Verkehrskonzepts für den Kurpark angegangen werden.

Langfristig soll auch die Zahl der Fahrradabstellanlagen erhöht werden. Insgesamt befinden sich derzeit rund 2.000 Abstellplätze im öffentlichen Raum. Fahrradständer gibt es zum Beispiel an allen Zugängen zur Innenstadt. Deren Zahl soll noch weiter aufgestockt werden. Auch an Umsteigepunkten zum Nahverkehr wie der U-Bahn-Station Gonzenheim gibt es Abstellplätze. Empfohlen wird, gerade die Pendlerplätze zu überdachen. Zusätzlich wird die Aufstellung beziehungsweise der Ersatz bestehender Vorderradklemmen durch weitere rund 900 Anlehnbügel empfohlen. Qualitativ minderwertige Abstellanlagen sollen gegen Anlehnbügel getauscht werden. Die Kapazitäten werden aufgestockt. Der Schwerpunkt liegt zunächst an den stark frequentierten Zielen des Radverkehrs: im Bereich von Einkaufszonen wie der Louisenstraße, an weiterführenden Schulen und an Freizeiteinrichtungen wie dem Seedammbad. Am Bahnhof wird ein Fahrradparkhaus mit rund 160 Stellplätzen gebaut.

Die Aktion Mängelcoupon Fahrradwege hat sehr gute Ergebnisse für unsere Arbeit gebracht. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger auf diese Weise regelmäßig beteiligen“, kündigt Korwisi weiter an. Auch der interne Arbeitskreis Radverkehr soll weiter geführt werden. Im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzepts wird es darüber hinaus erforderlich die flächendeckende Radwegweisung zu überarbeiten. Zudem sollte eine grundlegende Überarbeitung des Fahrradstadtplans erfolgen.


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Blickachsen 8 in Bad Homburg

Die Freiluftausstellung Blickachsen 8 zeigt bis zum 3. Oktober 2011 65 Großskulpturen von 25 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. 36 Arbeiten sind im Kurpark und im Schlosspark von Bad Homburg v.d.Höhe zu sehen, weitere in Darmstadt, Eschborn und Frankfurt am Main. Das international renommierte Projekt erfährt damit eine deutliche Erweiterung in die Region.

Die Eröffnung fand am Sonntag, 22. Mai, auf dem Schmuckplatz im Bad Homburger Kurpark statt. Oberbürgermeister Michael Korwisi, Staatsminister Axel Wintermeyer, Unternehmer Stefan Quandt und Galerist Christian K. Scheffel begrüßten die Gäste. Dr. Jan Teeuwisse, Direktor des Museums Belden am Zee (Niederlande) und in diesem Jahr Partner der Galerie Scheffel bei der Auswahl der Künstler, gab eine Einführung.

Blickachsen OB

Oberbürgermeister Michael Korwisi

Staatsminister Axel Wintermeyer

Staatsminister Axel Wintermeyer

Unternehmer Stefan Quandt

Unternehmer Stefan Quandt

„Als Bad Homburger Bürger, Unternehmer und privater Förderer der „Blickachsen 8“ bin ich stolz auf diese Ausstellung. In den vergangenen vierzehn Jahren sind die „Blickachsen“ zu einer international beachteten Referenzausstellung für moderne Plastik herangereift. Hier wird den großen Persönlichkeiten der Modernen Kunst, aber auch jungen Künstlern, eine Plattform zur Realisierung und Präsentation ihrer Ideen in der atmosphärischen Umgebung des Bad Homburger Schloss- und Kurparks geboten. Das ist einmalig.“

, so Stefan Quandt.

Galerist Christian K. Scheffel

Galerist Christian K. Scheffel

Schirmherr der Veranstaltung ist der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Veranstalter sind der Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, die Kur- und Kongreß-GmbH, die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen sowie die Galerie Scheffel. Im Auftrag des Kulturfonds Frankfurt RheinMain sind die Stadtkirche und die Kunsthalle Darmstadt, der Camp-Phönix-Park und der Skulpturenpark Niederhöchststadt in Eschborn sowie der Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main einbezogen.

Das Konzept der jedes zweite Jahr stattfindenden Freiluftausstellung stammt von dem Bad Homburger Galeristen Christian K. Scheffel. Er initiierte 1997 „Blickachsen 1“ im Bad Homburger Kurpark. Der Titel bezieht sich auf die Architektur des denkmalgeschützten Landschaftsparks, der zu den größten seiner Art in Deutschland gehört. Der preußische Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné hat den Kurpark Mitte des 19. Jahrhunderts mit eben jenen Blickachsen geschaffen, die das Auge des Betrachters zu entfernter liegenden Punkten leiten. In diese Blickachsen fügt der Bad Homburger Galerist die Großskulpturen sehr behutsam ein. Die Kunstwerke betonen die Parkgestaltung und eröffnen zugleich neue Sichtwege.

Weist dieser Sichtweg etwa auf eine Bausünde hin?

Weist dieser Sichtweg etwa auf eine Bausünde hin?

Blickachsen 8 zeigt bis Oktober in Bad Homburg v.d.Höhe Werke von

  • Magdalena Abakanowicz (Polen)
  • Nicolas Alquin (Frankreich)
  • Caspar Berger (Niederlande)
  • Jonathan Borofsky (USA)
  • Tony Cragg (Großbritannien)
  • Nicolas Dings (Niederlande)
  • Alfred Haberpointner (Österreich)
  • Nigel Hall (Großbritannien)
  • Sebastian Kuhn (Deutschland)
  • Joep van Lieshout (Niederlande)
  • Vincent Olinet (Frankreich)
  • Dennis Oppenheim (USA)
  • Tom Otterness (USA)
  • Oliviero Rainaldi (Italien)
  • Stefan Rohrer (Deutschland)
  • Iris Le Rütte (Niederlande)
  • Peter Schwickerath (Deutschland)
  • Sui Jianguo (China)
  • Johan Tahon (Belgien)
  • Bernar Venet (Frankreich)
  • Venske & Spänle (Deutschland)
  • Henk Visch (Niederlande)

Einige der Künstler

Einige der Künstler konnten dem Publikum persönlich vorgestellt werden

Auch der Hessische Rundfunk war unter den Zuschauern

Auch der Hessische Rundfunk war unter dem Publikum

In Darmstadt sind neue Werke von David Nash (Großbritannien) in der Stadtkirche und der Kunsthalle zu sehen, in Eschborn stehen im Camp-Phönix-Park Nigel Hall (Großbritannien) und im Skulpturenpark Niederhöchststadt Dietrich Klinge (Deutschland). In Frankfurt sind auf dem Campus Westend Skulpturen von Magdalena Abakanowicz (Polen), Masayuki Koorida (Japan) und Bernar Venet (Frankreich) zu sehen, eine weitere Arbeit von Bernar Venet (Frankreich) ist auf dem Campus Riedberg ausgestellt.

Blickachsen 8 wird ermöglicht durch die Förderung der ARTIMA – die Kunstversicherung der Mannheimer, Bank of America Merill Lynch, Deutsche Leasing AG, Freunde der Blickachsen, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Stefan Quandt.

Die öffentlichen Führungen durch Blickachsen 8:

  • im Kurpark (Treffpunkt Schmuckplatz, Promenade)
  • donnerstags 18.30-20.00 Uhr
  • sonntags 11.00-12.30 Uhr

Familienführungen an fünf Samstagen:

  • 28. Mai um 17.15 Uhr
  • 25. Juni, 30. Juli, 27. August und 24. September jeweils 16.00-17.00 Uhr
  • Führung für junge Eltern mit Kinderwagen am 30. Mai, 27. Juni, 25. Juli, 22. August, 26. September, jeweils 10.00-11.15 Uhr
  • Taschenlampenführungen am 17. September und 1. Oktober ab 22 Uhr
  • im Schlosspark (Treffpunkt Weißer Turm) sonntags 15.00-16.30 Uhr

Die Teilnahme kostet fünf bzw. sechs Euro, Kinder ab sechs Jahren bezahlen bei den Familienführungen drei Euro.

Private Gruppen, Vereine und Firmen können eigene Termine buchen:

E-Mail fuehrungen@blickachsen.de oder Tel. 06172/28906 (Galerie Scheffel).

Die Veranstalter erweitern das Angebote für Jugendliche diesmal mit den Kinder-Blickachsen, das gemeinsam mit der Kinderkunstschule angeboten wird. Ziel ist es, Kinder an moderne Kunst heranzuführen. Für Lehrer gibt es eigene Informationstage (28. Juni und 13. August, 12 bis 14 Uhr, 8 Euro).

Kinder-Blickachsen 1

Nahezu 50 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren stellen zudem in der StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24, und in der Orangerie im Schlosspark aus. Die Eröffnung der Kinder-Blickachsen 1 findet am Samstag, 28. Mai, um 15 Uhr in der StadtBibliothek statt.

Die Kinderkunstschule veranstaltet zudem Workshops:

  • Skulpturenworkshops ab 4. Juni jeden Samstag von 10 bis 12.30 Uhr für Kinder ab acht Jahren (28 Euro)
  • die Kurse „Schau hin!“ vom 4. bis 8. Juli (6-8 Jahre) und 1. bis 5. August (9-12 Jahre), täglich von 9 bis 14 Uhr (165 Euro einschließlich Material).

Anmeldungen: www.kinderkunstschule-hg.de, Telefon 06172/942390

Ein Video von rheinmaintv über die Blickachsen

(Fotos: Seebach)

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Bad Homburger Familie verliert Obdach bei Brand

Die Eltern und die sechsjährige Tochter kamen nach dem Brand in der Dietigheimer Straße auf Vermittlung der Feuerwehr Bad Homburg bei Nachbarn unter, wo sie auch mit Kleidung versorgt werden konnten. Die Feuerwehr sagte für den Abend auch Unterstützung bei der Versorgung mit Lebensmitteln zu, sollte das erforderlich sein. Oberbürgermeister Michael Korwisi dankte der Feuerwehr und den Nachbarn für die umsichtige Reaktion.

Der Kontakt zum Allgemeinen Soziale Dienst der Stadt ist hergestellt. Dessen Mitarbeiter bieten den Mitgliedern der Familie Hilfe an bei allen Fragen zur vorläufigen Unterkunft, zur Versorgung mit Kleidung und zur Schadensregulierung.

Die Familie steht nach dem Brand vor dem Nichts.

„Sie braucht Hilfe, um die erste Tage zu überbrücken“

, fasst Korwisi die Berichte über die Situation der Betroffenen zusammen.

Die Wohnung ist ebenso wenig nutzbar wie die Kleidung und weiterer Besitz. Korwisi stellt für die Überbrückung der Situation 500 Euro zur Verfügung und fordert dazu auf zu helfen.

„Solche Ereignisse sind glücklicherweise selten, doch wenn so etwas passiert, ist es für die Familien schrecklich und oft einschneidend. Betroffene sollen auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt zählen können“

, so der Oberbürgermeister.

Der Stadtkreisfeuerwehrverband hat für alle, die helfen wollen, ein Spendenkonto eingerichtet:

Stadtkreisfeuerwehrverband
Konto-Nr.: 16 000 663
Taunussparkasse
BLZ 512 500 00
Stichwort „ Bad Homburg hilft“

Der Vorsitzende des Stadtkreisfeuerwehrverbandes Uwe Wolf hat sich spontan bereit erklärt die Organisation der Spendenaktion zu übernehmen.

„Wir werden die Familie in dieser schwierigen Situation nicht alleine lassen und bitten alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Soziale Clubs um Unterstützung“

, so Uwe Wolf.

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Erste Ideen für das Move-&-Groove-Center am Bahnhof

Wie es das Titelbild zeigt – so könnte das neue Move-&-Groove-Center aussehen. Skaten, ein Besuch in der Disco oder im Konzert und zwischendurch mal eben einen Kaffee trinken – das alles wird nach den ersten Ideen des Fachbereichs Jugend und Soziales im Move-&-Groove-Center am Bad Homburger Bahnhof möglich sein.

Berücksichtigt sind in dem Entwurf die Erfahrungen des Jugendkulturtreffs E-Werk, des Musiklokals Gambrinus und der Skatlounge in Gießen sowie die Inhalte des Konzepts FREI-Treffpunkte. Stadtrat Dieter Kraft stellte dieses erste Ergebnis jetzt in einer Pressekonferenz vor. Er ist davon angetan:

„Wir haben ein Ziel, auf das wir hinarbeiten: Leben ins südliche Umfeld des Bahnhofs zu bringen, Angebote für junge Leute möglich zu machen und Räume für Veranstaltungen zu schaffen. Ein Move-&-Groove-Center nach diesem Entwurf würde solchen hohen Ansprüchen gerecht. Auf diesen Ideen bauen wir für weitere Planungen auf.“

Im Erdgeschoss des Gebäudes ist eine Diskothek mit einer rund 600 Quadratmeter großen Veranstaltungsfläche vorgesehen. Damit wäre – entsprechende Betreiber vorausgesetzt – zum Beispiel von Donnerstag bis Samstag ein Disco-Betrieb möglich, an den restlichen Tagen könnten Konzerte mit einem Publikum von bis zu 600 Personen stattfinden. Denkbar sind in solchen Räumen Veranstaltungen, wie sie in dieser Größenordnung bisher in Bad Homburg nicht machbar sind. In der Größe ist der Raum vergleichbar mit dem Sinkkasten in Frankfurt am Main oder der Centralstation in Darmstadt.

Liebhaber von Trendsportarten wie Skaten, Parkour und eventuell X-Biken gehen ihrem Hobby laut Konzept in einer benachbarten Halle nach. 400 bis 600 Quadratmeter werden dafür ausgewiesen.

Natürlich wird es nach Auskunft von Stadtrat Kraft auch Partyräume für private Feiern und Übungsräume für Bands geben. Auf der Dachterrasse ist ein Café geplant. Außerdem werden die Büros für alle Bereiche des Move-&-Groove-Centers dort untergebracht.

„Beim Betrieb des Hauses wird die Stadt mit Fachleuten zusammenarbeiten. Andere Kommunen haben gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Vereinen beim Betrieb eines Trendsporthauses gemacht. Erste Kontakte haben wir mit potentiellen Betreibern der Disco und mit Anbietern von Veranstaltungen geknüpft. Ähnlich wie beim Gambrinus wird die Stadt sich dabei natürlich ein Mitspracherecht sichern“

, sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi.

Wir wollen für die jungen Leute natürlich auch erschwingliche Preise anbieten“

, so Stadtrat Kraft.

Gespräche mit einem möglichen Betreiber gibt es auch für das Kino, das in unmittelbarer Nachbarschaft geplant ist. Es wird direkt neben dem Move-&-Groove-Center entstehen und wird zur Attraktivität des Bahnhofsumfelds ebenfalls viel beitragen.

„Hier entsteht ein rundes Angebot für die Jugend, das auf Grund seiner idealen Lage vielen jungen Homburgern als Freizeittreffpunkt dienen wird“

, so Korwisi abschließend.

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Bad Homburg auf 400 Quadratmeter: Kurstadt feiert beim Hessentag

Mit großen Schritten eilt die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe ihrem Hessentagsauftritt entgegen. Alle Planungen sind abgeschlossen, das Programm steht.

„Ich bin davon überzeugt, dass unser Konzept mit Informationen über Bad Homburg, Aktivitäten, Musikprogramm und Unterhaltung verbunden mit kulinarischen Genüssen viele Hessentagsbesucher ansprechen wird“

, sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi.

Das Programm für die Taunus-Bühne, die von dem Hochtaunuskreis zur Verfügung gestellt wird und direkt an das 400 Quadratmeter große Bad-Homburg-Zelt an der Adenauerallee angrenzt, steht nunmehr fest.

„Wir wollen mit unserem Bühnen-Programm alle Altersgruppen ansprechen“

, so der Oberbürgermeister.

Für jeden ist etwas dabei: Von der Nachwuchsrockband „From the Codebook“ über Musik aus den sechziger Jahren mit „Route 66“, Jazz und Swing mit dem „Powerhouse Swingtett“, Funk und Soul von „Oscar Canton & Friends“, Funk, Soul und House mit dem „Club Connected“ und „Walk of Fame – Hits unplugged“ bis hin zum Bad Homburger Kurorchester wird alles vertreten sein. Ein besonderes Highlight: der Auftritt von „Joe Whitney mit der StreetLive Family“. Im vergangenen Jahr wurde die Gruppe mit einem Award als beste Partyband Deutschlands ausgezeichnet. Sie wird im Rahmen des Bad Homburger Unternehmerabends am Dienstag, 16. Juni, auftreten. Die Stadt lädt zu diesem Empfang rund 120 Bad Homburger Unternehmen ein.

„Besonders freut uns die Beteiligung unserer Schulen“

, sagt Korwisi.

Neben dem Schulorchester des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums unter Leitung von Lars Keitel werden auch die Hussiten unter ihrem Bandleader Alexander von Edlinger auftreten. Die Kleine Oper mit der „Zauberflöte“ unter Leitung von Otto Mayr, der Homburger Karnevalsverein 1902 e.V. mit Gardetanz, der 8nach6 e.V. mit einer Rock-’n’-Roll-Tanz-Show, das Römerkastell Saalburg mit einer Römischen Modenschau und die Hornets mit einer Baseball-Vorführung werden das Programm abrunden.

Das Programm der Stadt Bad Homburg für den Hessentagsauftritt ist HIER im Internet zu finden. Zudem gibt die Stadt einen Flyer heraus.

Ohne die Bad Homburger Unternehmen Avivre-Consult, B & R Industrie Elektronic, Direct Mail Service, Hemopharm, ixetic, Lilly Deutschland, PIV Drives und die Spielbank als Premium-Partner sowie Fresenius, Kronenhof Bad Homburg, MEDA Pharma und dem Parkhotel Bad Homburg als Sponsoren wäre solch ein Programm kostenlos für die Hessentagsbesucher nicht umsetzbar gewesen.

In der CasinoLounge, zu der die Spielbank dankenswerterweise eingeladen hat, soll dies bei Klängen der Nummer-eins-Band aus Kuba, „Sonoc de Las Tunas“ gewürdigt werden. Übrigens: Die Band wird auch auf der Taunus-Bühne auftreten.

„Die Lage unseres Zeltes ist einmalig: Die Kombination mit der Taunus-Bühne an der Adenauerallee im Herzen von Oberursel unmittelbar am Bahnhof mit dem HR-Treff und dem Riesenrad im direkten Umfeld. Ich bin zuversichtlich, dass unser Hessentagsauftritt ein voller Erfolg wird. Die Zusammenarbeit mit Oberursel, dem Hochtaunuskreis, unseren Partnern im Zelt und allen, die uns unterstützen, ist hervorragend. Mein besonderer Dank gilt insbesondere Bürgermeister Hans-Georg Brum und seinen Mitarbeitern für ihre flexible und pragmatische Art, Lösungen zu finden. Zuletzt bleibt mir eigentlich nur, uns allen gutes Wetter für den Hessentag zu wünschen“

, so Oberbürgermeister Korwisi abschließend.

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Lernen mit Kopf, Herz und Hand – 30 Jahre accadis Bildung

“one step ahead”

– dies ist der Leitspruch der accadis Hochschule Bad Homburg, die am 10.10.10 zurückblickte auf 30  Jahre von Innovation und Ganzheitlichkeit geprägte Entwicklung.

Prof. Dr. Werner Meißner, Gerda Meinl-Kexel (Quelle: Seebach)
Prof. Dr. Werner Meißner (Präsident der accadis Hochschule), Gerda Meinl-Kexel (Gründerin und Geschäftsführerin der accadis International School; Quelle: Seebach)
Michael Korwisi, Beate Fleige (accadis Hochschulbeirat, Kulturdezernentin Bad Homburgs; Quelle: Seebach)
Michael Korwisi (Oberbürgermeister Bad Homburgs), Beate Fleige (accadis Hochschulbeirat, Kulturdezernentin Bad Homburgs; Quelle: Seebach)

Die große Feier

Begleitet von strahlendem Sonnenschein feierte die accadis Bildung ihr 30-jähriges Jubiläum gleich mit zwei großen Events – einem Tag der offenen Tür und der 1. Bad Homburger Bildungsrallye. Die Rallye stand ganz im Zeichen „einer Entdeckungsreise nach Wissen“.  Teilnehmer mussten an Kontrollpunkten ihr Wissen, ihre Geschicklichkeit und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen.

10.10.10 - Beate Fleige (r.) mit Betreuern eines Kontrollpunktes (Quelle: accadis website)
Beate Fleige (r.) mit Betreuern eines Kontrollpunktes (Quelle: accadis website)
10.10.10 - Politik-Auto der BLB mit Insassen Armin Johnert, Martin Geppert und Colin Seebach (BLB/Junge Bürger; Quelle: accadis website)
Rallye-Politik-Auto der BLB Bürgerliste Bad Homburg mit Insassen Armin Johnert, Martin Geppert und Colin Seebach (Quelle: accadis website)

“Es war mein Wunsch, an der 30-Jahr-Feier den Menschen zu begegnen, die uns kennen oder die einfach mal ungezwungen mit uns feiern wollten. Und das dabei auch noch das Wetter so eine wunderschöne Rolle spielte, machte diesen Tag zu etwas ganz besonderem“

, so Gerda Meinl-Kexel, die sich freute über die Rallye-Teilnehmer und die zahlreichen Besucher.

Der Bildband zur 30-jährigen Geschichte

Die Bad Homburger Infoshow stellt mit diesem Beitrag einen Bildband vor, der anlässlich dieses Jubiläums erschienen ist.

Bildband der accadis Hochschule
Bildband der accadis Hochschule

Der Bildband dokumentiert in Bild und Text, wie sich Firmierung, Rahmenbedingungen und Größe der accadis Bildung im Laufe der Jahre entwickelt haben. Es werden Ideen, Orte und Menschen vorgestellt, die diese Entwicklung begleiteten und prägten – selbstverständlich auch Frau Gerda Meinl-Kexel, die alles daran setzt, ihre Vision von Bildung mit der „accadis Bildung GmbH“ zu verwirklichen.

„Die Entwicklung von einer berufsorientierten Bildungseinrichtung in den 80ern – Bad Homburger Akademie – zu einer Institution des „dritten Bildungssektors“, war nicht immer einfach, …“

, so Prof. Dr. Werner Meißner im Grußwort des Bildbandes.

„In den vergangenen 30 Jahren ist viel erreicht worden. Die nächsten 30 Jahre können wir und die folgende Generation mit Zuversicht angehen.“

, resümiert Meißner.


Hinweis und Verlosung

Der Bildband (34,90 Euro) ist über die accadis Hochschule unter der Telefonnummer 06172/98420 und über Frau Meinl-Kexel unter der E-Mail-Adresse g.meinl@accadis.com zu beziehen.

Die BHIS! Bad Homburger Infoshow verlost zur vorweihnachtlichen Zeit ein Exemplar des Bildbandes unter allen Interessenten, die zu diesem Beitrag einen Kommentar posten oder uns eine eine E-Mail mit dem Betreff “GEWINN ACCADIS” an redaktion(at)dieBadHomburger(punkt)de senden.
Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2010.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

accadis Hochschule Bad Homburg stellt sich vor

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Es wird (k)ein Horex-Museum in Bad Homburg geben!

Bitte lesen Sie das in den Kommentaren aktualisierte Update (vom 27.01.2011)

Ein Museum für das Kultobjekt

Stadt und der Bauherr, die Lautenschläger GbR, gaben die weitgehende Einigung über die Modalitäten eines Mietvertrags bekannt.

„Damit ist die Zukunft des Projektes gesichert“

Anfangs war sie gebaut von Motorrad-Fahrern für Motorrad-Fahrer, heute ist sie ein Kultobjekt: Die Horex, jenes Motorrad, dessen Erfolgsgeschichte 1923 in Bad Homburg v.d.Höhe begann und das dann rund vier Jahrzehnte in der Kurstadt produziert worden ist. Jetzt setzen die Stadt und engagierte Bürger nicht nur dem Gefährt, sondern einer ganzen Epoche der Bad Homburger Wirtschaftsgeschichte ein Denkmal: Das Horex-Museum südlich des Bahnhofs wird die Motorradproduktion und die im Markennamen Horex mitklingende Rex Conservenglasgesellschaft Bad Homburg zum Thema haben.

Bad Homburger Technik- und Wirtschaftsgeschichte

„Die Horex ist Bad Homburger Technik- und Wirtschaftsgeschichte: ein Zweirad, das Zigtausendfach aus Bad Homburg in alle Welt verkauft wurde. Ich habe mich lange dafür eingesetzt und freue mich jetzt sehr über das Gelingen dieses Projektes, denn wir können in diesen Räumen neben der Horex auch die Geschichte der Rex Conservenglasgesellschaft erzählen, ein ebenso bedeutendes, aber inzwischen weitaus weniger bekanntes Kapitel aus der Wirtschaftsgeschichte unserer Stadt“

, sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi

Partner der Stadt beim Bau ist die Lautenschläger GbR. Dort hat man die Vorbereitungen lange und wohlwollend begleitet.

„Vor rund einem Jahr hat uns der Oberbürgermeister gesagt, dass er Räume für ein Horex-Museum sucht. Ich bin stolz und glücklich über die jetzt gefundene Lösung, die ein Stück Bad Homburger Geschichte wieder zugänglich machen wird“

, erklärt Peter Löw, Gesellschafter der Lautenschläger GbR.

Die Pläne für das Museum

Das Museum wird südlich der S-Bahn-Gleise neben dem Stellwerk errichtet. Pläne für ein Gebäude – dem Motorblock der Horex nachempfunden – gibt es bereits, ebenfalls eine positiv beschiedene Bauvoranfrage.

„Nächster Schritt ist der Bauantrag, den wir in Kürze bei der Stadt einreichen werden“

, kündigt Löw an.

Ein Horex-Bistro soll im Erdgeschoss des zehn Meter hohen, über zwei Stockwerke verfügenden Bauwerks eingerichtet werden. Einzugsbereich ist auch der benachbarte Gewerbepark Mitte.

Das Obergeschoss wird der Horex gehören. Einziehen wird eine Horex Regina, die sich im Besitz der Stadt befindet. Das sorgfältig restaurierte Zweirad, Baujahr 1953, steht derzeit im Museum im Gotischen Haus. Die Horex-Nachfolge-Firma Mahle GmbH hatte das historische Motorrad im Jahr 2005 der Stadt geschenkt.

„Die Ausstellung rund um dieses Stück wollen wir gemeinsam mit Horex-Liebhabern gestalten“

, weist Korwisi auf die geplante Zusammenarbeit mit dem Horexclub sowie dem Motorsportclub hin.

„Wenn alles glatt läuft, starten die Bauarbeiten im Frühsommer des kommenden Jahres. 2012 könnten die ersten Horex-Liebhaber das Museum besuchen“

, so Korwisi abschließend.


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