Jugend Archive

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Abifeier 2013

Titelbild Abifeier 2013 auf der BHIS!

Und wieder einmal ist es soweit…

Die Abiturienten im Land Hessen sind offiziell mit den schriftlichen Teil fertig . 3/5 sind geschafft!

Am Freitag, den 22.03.2013 mussten die letzten Schüler noch Physik meistern und konnten dann anschließend ihre vorzeitige “Freiheit” genießen. Alle sonstigen Schüler hatten nur bis zur 3. Stunde Unterricht, da es auch Ferienbeginn ist, doch wurden nicht wie sonst die Geschäfte in Frankfurt oder Cafés und Restaurants belagert, wie es sonst zu Ferienbeginn der Fall ist, sondern der REWE geplündert. Die Alkoholregale wurden leer geräumt, worüber sich die Supermarktketten natürlich freuten. Viele Schüler sind für die Zwischenzeit nach Hause gefahren oder haben versucht, die Zeit bis zum Ende der Klausur und dem Anfang des Feiern in Bad Homburg zu überbrücken.

Und dann war es endlich soweit… Um ca. 14:30 Uhr sprangen am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium die Abiturienten aus dem Gebäude und es wurde eine großes Champagner Shower veranstaltet. Natürlich feierte auch in den anderen umliegenden Schule ähnlich das “Ende” des Abiturs. Dass einem noch der mündliche Teil bevorsteht, wurde zunächst ignoriert (Mit diesem Problemen wollte man sich erst später befassen). Nach dem die Sektflaschen über nahezu jedem Kopf ausgeleert, Tränen auf Seiten der Eltern vergossen und den Beteiligten ihre Glückwünsche ausgesprochen wurde, bewegte sich die Karawane Richtung Jubiläumspark.

Viel Spaß bei der Abifeier 2013

Von allen Richtungen kamen Jugendliche zum Eingang des Jubi-Parks um die vielen gekauften Alkoholflachen zu leeren, allein auf Facebook hatten 1.218 Jugendliche dem Event zugesagt. Diese Veranstaltung wurde von den Schülern folgender Schulen organisiert:

  • Kaiserin-Friedrich-Gymnasium
  • Humboldtschule
  • Philipp-Reis-Schule

Da dieses Jahr genauso wie letztes Jahr, der Park umzäunt wurde und Polizisten an den Eingängen, darauf achteten, dass keine scharfen Gegenstände, Alkohol oder überhaupt Getränke mit in den Park genommen wurden…

Nachdem man reingekommen war, konnte man sich zu der größeren Menge von Leuten gesellen, die vor einem Wagen, in dem sich der DJ (DJ Dminik Groebler (King Kamehameha)) befand, ordentlich tanzen, beidem die typischen Elektro-Musik abgespielt wurde. Das Wetter war allerdings an diesem Tag relativ gut, da es am Vorabend nicht geregnet hat und währenddessen sogar die Sonne schien, sodass der Boden nicht besonders matschig war, was letzten endes auch keinen Unterschied gemacht hat, da die meisten Getränke in der Menge verschüttet wurden und so der Boden trotzdem feucht wurde und durch das viele Getrappel der Leute pappig wurde.

Champagnerdusche im Jubi in Bad Homburg

Durch die Vorgabe der Stadt, dass Polizisten anwesend sein müssen, keine Getränke mit hinein genommen werden dürfen, sind die Fälle der Jugendlichen, die an Alkoholvergiftung litten, weniger geworden, dennoch trinken Viele, vor allem unter 16-jährige zuviel Alkohol und überschreiten somit ihre Grenze an Alkoholverträglichkeit viel zu sehr, sodass sie bei dem Roten Kreuz landen, die ihrer Zelte am Rand des Parks aufgebaut haben. Zusätzlich liefen noch Helfer der Suchtprävention mit Brezeln und Wasser rum, die an die Jugendlichen verteilt wurde, sodass sie zumindest den Alkohol nicht auf leeren Magen konsumieren.

Etwa gegen Halb Sieben wurde die Veranstaltung beendet. Allerdings war damit das Feiern für die Jugendlichen nicht beendet, denn man konnte beispielsweise im Gambrinus am Bahnhof ab 21 Uhr weiter feiern. Jedoch wurden von den Schulen, die dieses Event veranstaltet haben, Schülergruppen eingeteilt, die noch den Jubiläumspark aufräumen sollten, damit der Park danach wenigstens noch betretbar ist. Die Aufräumaktion gelang nur teilweise, da viel dieser Schüler nichtmehr ganz in der Lage waren, sich daran zu beteiligen, allerdings haben sich ca. 20 Schüler um so mehr engagiert.

Die letzte Station des Freitags war dann für die meisten Gambrinus, zwar waren auch viel Partys in Frankfurt, doch wollte man seinen Abi-Jahrgang unterstützen (auch finanziell) und so bildete sich ein großer Andrang vor dem Eingang, sodass viele ihr Geduld verloren und Vorverkaufskarten weiter verkauften, dennoch kam man nach längerem Warten hinein. Zwar wurde auf Facebook angekündigt, dass Abiturienten zwischen 20:30 und 21 Uhr durch das Tragen des diesjährigen Abitpullis bevorzugt werden beim Einlass, half dies den Abiturienten auch nicht, da sich keine Schlangen vor dem Eingang bildeten, sondern einfach nur eine Masse, sodass rein und raus gehen praktisch unmöglich war, sodass diese Regelung vollkommen unnötig war. Trotzdem war das Gambrinus sehr voll, obwohl ein größerer Teil der 556 Gäste, die auf Facebook zugesagt hatten nicht kamen; dennoch wurde ordentlich weiter gefeiert. Diese Abiparty stellten das Kaiserin-Friedrich-Gymnasium, die Humbouldtschule, das Gymnasium Oberursel und die Philipp-Reis-Schule gemeinsam auf die Beine und die Musik wurde von Florian Müller, Dominik Groebler, Robert Jäckle, Marius Wiedenbeck und Tiago Walter aufgelegt.

Aufräumarbeiten waren nach der Abifeier 2013 bitter notwendig!

Zwar waren die meisten ziemlich geschaffen von den doch sehr anstrengenden Nachmittag und manche Abiturienten noch zusätzlich von der letzten Klausur, doch solche Veranstaltungen erinnern einen Schüler meist daran, wieso man eigentlich zur Schule geht. Man bekommt das Ziel sehr deutlich vor Augen geführt, wenn die Abiturienten glücklich und vor allem FREI von jeglicher Last feiern.

Naja, zumindest sollte dies den ein oder anderen dran erinnern, allerdings ist dies während der Feier nahezu nie der Fall gewesen.


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Erfahrungsbericht: 126. Jugend Presse Kongress in München

Erfahrungsbericht einer Schülerin

Gastbeitrag von Stella Shi, Oberursel

Die BHIS! bei dem Vortrag der MädchenDer Traum, “etwas in den Medien zu machen”, wird nicht jedem ermöglicht, zumal viel Vorarbeit und Vorberietung für den Einsatz in den Medien notwendig ist. Die BHIS! Bad Homburger Infoshow gibt zwar auch Praktikanten die Möglichkeit, einen Karriereeinstieg in den “Neuen Medien” zu gewährleisten, doch dies sollte durch weitere Besuche an Kongressen und Weiterbildung ergänzt werden. Durch die Initiative der Young Leaders GmbH konnten letztes Jahr im November 116 Jugendliche zwischen 15-22 Jahren es ermöglicht werden, in München ein Wochenende lang mit professionellen Journalisten Workshops zu arbeiten und erhielten somit auch einen Blick hinter die Kulissen.

Generell werden die Jugend Presse Kongresse 3 bis 5 mal im Jahr veranstalltet und dies in ganz unterschiedlichen Städten. Desweiteren organisiert die Young Leaders GmbH weitere Veranstaltungen zum Thema Journalismus, wie zum Beispiel die Radio-Workshops. Der nächste findet in Berlin und Kahrlsruhe vom 08.Mai – 10.Mai 2013 statt, wobei die Teilnehmer über die Themen Wirtschaft, Philosophie und das Arbeiten im Radiosender weitergebildet werden und erleben.

Für den 126. Jugend Presse Kongress wurde das Thema „ Zukunft Offizier-Perspektive für junge Leute mit Studium“ ausgewählt, da die Universität der Bundeswehr München sich als Tagungsort für die Workshoparbeit und Vorträge zur Verfügung gestellt hat. Durch eine kurze Bewerbung hatten alle Jugendliche des Landes die Möglichkeit an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Organisatoren suchten hierbei möglichst nach jungen Leuten, die außer- und innerhalb der Schule gewisse Führungspositionen beziehen, sei es im Verein, in der Schule als Klassen- oder Schulsprecher oder auch in der Kirchengemeinde. Durch die Kostenübernahme von Fahr und Unterkunft konnten alle Teilnehmer diese Chance ergreifen. Dabei ist es gleich gewesen, aus welcher Sozialschicht diese stammen und so eine Gleichberechtigung aller gewährleistet wurde.

Am 23. November 2012 kamen die Teilnehmer in München an und wurden in der Jugendherberge München-Park untergebracht. Diese wurden daraufhin in 4er-Zimmer und für die Arbeit in Workshops in 8 Teams aufgeteilt. Durch diese Grüppchenbildung fiel das Kennenlernen den Jugendlichen untereinander sehr leicht.

An dem darauf folgendem Tag wurden die Teilnehmer zur Universität gefahren und nahmen dort an einem Seminar teil, indem von einigen Berufsjournalisten, wie zum Beispiel Andreas Hain (SWR 3, ARD-Hörfunk Baden-Baden), Karl Hinterleitner (ZDF München), Stephan Mayer (Studioleiter, Bayrisches Fernsehen Berlin), Cornelia Stenzel-Zenner (Aachener Nachrichten Aachen) die praktischen Handwerke des Journalismus behandelt wurden, wie das richtige Recherchieren, das Vorbereiten eines Interviews und die unterschiedlichen Formen eines Artikels, wie zum Beispiel dem Bericht oder das Kommentar. Nach dem 1 ½ stündigen Vortrag konnten nun die Workshoparbeit beginnen. Dabei sollten zwei Gruppen einen Fernseh-Beitrag produzieren, zwei eine PR-Zeitung über das Leben als Student der Universität kreieren, wobei vor allem das Soldaten-Dasein beleuchtet wurde und zwei weitere Gruppen haben eine Online-Zeitung erstellt. Für diese Aufgaben hatten die Teilnehmer bis Samstagabend Zeit.

Nach dem Mittagessen, welches in der Universitäts-Kantine stattfand, wurde ein Grußwort der Vertreterin des Bundesministeriums der Verteidigung Bonn ausgesprochen und anschließend informierte Prof. Dr. Merith Niehuss, der Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, über die Bachlor- und Masterstudiengänge bei der Bundeswehr.

Einblick in den Besuch

Im Anschluss darauf wurde die Medienbörse eröffnet. Hierbei konnten die Teilnehmer Material für ihre Beiträge sammeln, indem sie Interviews mit unterschiedlichen Persönlichkeiten führen konnten, unter denen die Präsidentin war, sowie ein Student, eine Studentin, Professorinnen und Professoren unterschiedlicher Studiengänge und Wehrdienstbeamte. Bis circa kurz vor halb fünf konnten die Jugendlichen ihre Beiträge fertig stellen, damit vor allem die PR-Zeitung über Nacht gedruckt werden konnte.

Bald darauf konnte schon der erste Fernseh-Beitrag vorgestellt werden, der auf dem Universitäts-Campus gedreht  und in einem kleinen Studio bearbeitet wurde.

Als letzten Punkt des Tages fuhren alle Teilnehmer mit dem Bus zum Presseabend, der im Augustina Restaurant stattfand. An diesem nahmen auch alle Journalisten teil, so dass die Jugendlichen eine weitere Möglichkeit hatten, ihre Fragen über das Leben und den Beruf des Journalisten zu stellen. Für diesen Anlass wurde im Augustina ein großes Büffet angerichtet. Nach dem alle gestärkt waren, hatten die Teilnehmer den restlichen Abend zu ihrer freien Verfügung und hatten dabei die Gelegenheit, München zu erkunden.

Am nächsten Morgen versammelten sich alle Teilnehmer um 9 Uhr wieder in der Universität um die fertigen Ergebnisse zu präsentieren und auszuwerten. Dabei wurden die PR-Zeitungen verteilt und in den verantwortlichen Gruppen analysiert. Anschließend zeigte man im Plenum den zweiten Fernseh-Beitrag und die Online-Zeitung wurde auch vorgestellt.

Nach einer kurzen Pause hatten sich alle an diesem Wochenende engagierten Journalisten in einem Hörsaal versammelt, um jungen Nachwuchsjournalisten mehr über den Einstieg in den Journalismus zu erklären. Dabei wurden auch Aspekte eines möglichen Studiums oder Volontariats beleuchtet. Nach einem letzten Schlusswort der Jugendmarketingabteilung der Young Leaders GmbH, konnten die Teilnehmer noch ein letztes mal gemeinsam essen und wurden anschließend an den Münchener Hauptbahnhof gefahren. Ab 12:30 Uhr zerstreute sich die Gruppe und alle fuhren allmählich nach Hause, nach Berlin, Hamburg, Kassel, Stuttgart, Bad Homburg, … Jeder mit neuen Erfahrungen über den Journalismus und einem kleinen Stückchen seinem Traumberuf näher.


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Mobile Nutzung der sozialen Medien

Unseren BHIS! Kalender unten rechts, der über Veranstaltungen in Bad Homburg informiert, kennt ihr sicherlich? Hier eine weitere spannende Veranstaltung: Das mobile Internet ist bei den Jugendlichen klar auf dem Vormarsch. Jeder zweite Jugendliche besitzt ein internetfähiges Smartphone. Die mobile Variante von Facebook und der SMS-Ersatz „WhatsApp“ sind weit verbreitet. Am Mittwoch, 6. März, 19 Uhr, im Kurhaus, beschäftigt sich der Vortrag „Handys, meine Kinder und ich – so funktionieren WhatsApp und Facebook mobil“ mit dem Thema. Der Vortrag richtet sich an Eltern, Fachkräfte, Lehrer und alle interessierte Schüler und Schülerinnen.

Um folgende Fragen geht es:

•    Wie funktioniert WhatsApp eigentlich?
•    Was sind die Vorteile von WhatsApp und Facebook? Warum sind sie so beliebt?
•    Bei welchen Aktivitäten sollten Jugendliche vorsichtig sein und welche Datenfreigabe sollten sie ganz sein lassen?

Die Referenten und Internetexperten, Social Media Berater Florian und Adrian von SicherDeinWeb, geben an diesem Abend Einblicke in die Welt dieser beiden sozialen Netzwerke. Die Referenten möchten mit dem Publikum ins Gespräch kommen, wie Jugendliche, Teenager und Kinder bei ihrer Handy- und Internetnutzung begleitet werden können. Schüler und Schülerinnen können von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen. Im gemeinsamen Gespräch können Strategien diskutiert werden, wie ein bewusster Umgang mit Facebook und WhatsApp gelingen kann. Denn: Die individuellen Lösungen können nur im Austausch miteinander entwickelt werden.

Fragen zu diesem Thema vorab

Wer bis zu diesem Termin nicht warten kann, wendet sich vertrauensvoll an LDPcom.de – Social Media Unternehmung, die bis zum 6. März 2013 kostenfrei zu diesem Thema beraten: info@LDPcom.de

 

Facebook Monthly Active Users per Q2/2012 (Quelle: Facebook)

Facebook Monthly Active Users per Q2/2012 (Quelle: Facebook)

 


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Erste Ideen für das Move-&-Groove-Center am Bahnhof

Wie es das Titelbild zeigt – so könnte das neue Move-&-Groove-Center aussehen. Skaten, ein Besuch in der Disco oder im Konzert und zwischendurch mal eben einen Kaffee trinken – das alles wird nach den ersten Ideen des Fachbereichs Jugend und Soziales im Move-&-Groove-Center am Bad Homburger Bahnhof möglich sein.

Berücksichtigt sind in dem Entwurf die Erfahrungen des Jugendkulturtreffs E-Werk, des Musiklokals Gambrinus und der Skatlounge in Gießen sowie die Inhalte des Konzepts FREI-Treffpunkte. Stadtrat Dieter Kraft stellte dieses erste Ergebnis jetzt in einer Pressekonferenz vor. Er ist davon angetan:

„Wir haben ein Ziel, auf das wir hinarbeiten: Leben ins südliche Umfeld des Bahnhofs zu bringen, Angebote für junge Leute möglich zu machen und Räume für Veranstaltungen zu schaffen. Ein Move-&-Groove-Center nach diesem Entwurf würde solchen hohen Ansprüchen gerecht. Auf diesen Ideen bauen wir für weitere Planungen auf.“

Im Erdgeschoss des Gebäudes ist eine Diskothek mit einer rund 600 Quadratmeter großen Veranstaltungsfläche vorgesehen. Damit wäre – entsprechende Betreiber vorausgesetzt – zum Beispiel von Donnerstag bis Samstag ein Disco-Betrieb möglich, an den restlichen Tagen könnten Konzerte mit einem Publikum von bis zu 600 Personen stattfinden. Denkbar sind in solchen Räumen Veranstaltungen, wie sie in dieser Größenordnung bisher in Bad Homburg nicht machbar sind. In der Größe ist der Raum vergleichbar mit dem Sinkkasten in Frankfurt am Main oder der Centralstation in Darmstadt.

Liebhaber von Trendsportarten wie Skaten, Parkour und eventuell X-Biken gehen ihrem Hobby laut Konzept in einer benachbarten Halle nach. 400 bis 600 Quadratmeter werden dafür ausgewiesen.

Natürlich wird es nach Auskunft von Stadtrat Kraft auch Partyräume für private Feiern und Übungsräume für Bands geben. Auf der Dachterrasse ist ein Café geplant. Außerdem werden die Büros für alle Bereiche des Move-&-Groove-Centers dort untergebracht.

„Beim Betrieb des Hauses wird die Stadt mit Fachleuten zusammenarbeiten. Andere Kommunen haben gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Vereinen beim Betrieb eines Trendsporthauses gemacht. Erste Kontakte haben wir mit potentiellen Betreibern der Disco und mit Anbietern von Veranstaltungen geknüpft. Ähnlich wie beim Gambrinus wird die Stadt sich dabei natürlich ein Mitspracherecht sichern“

, sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi.

Wir wollen für die jungen Leute natürlich auch erschwingliche Preise anbieten“

, so Stadtrat Kraft.

Gespräche mit einem möglichen Betreiber gibt es auch für das Kino, das in unmittelbarer Nachbarschaft geplant ist. Es wird direkt neben dem Move-&-Groove-Center entstehen und wird zur Attraktivität des Bahnhofsumfelds ebenfalls viel beitragen.

„Hier entsteht ein rundes Angebot für die Jugend, das auf Grund seiner idealen Lage vielen jungen Homburgern als Freizeittreffpunkt dienen wird“

, so Korwisi abschließend.

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Magistrat für Kino und Move&Groove-Center auf dem heutigen Postgelände

Move&Groove-Center Die Stadt entwicklet sich – sicherlich in eine positive Richtung: Die Pläne für eine künftige Nutzung des heutigen Postgeländes mit einem Schwerpunkt auf Angeboten für Jugendliche werden konkreter. „Der Magistrat hat sich dafür ausgesprochen, dort in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs ein Kino und das Move&Groove-Center einzurichten. Ich gehe davon aus, dass auch die Stadtverordneten im Februar zustimmen werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um dieses Projekt voranzutreiben, da es einen Investor gibt, der Interesse am Bau des Kinos hat“, teilt Oberbürgermeister Michael Korwisi mit.

Die städtebauliche Rahmenplanung für das Bahnhofsumfeld, die den Magistrat bereits passiert hat, schlägt vor, dort Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene einzurichten. Sie sollen diejenigen im künftigen Kulturbahnhof ergänzen. Der Magistrat konkretisiert die Vorhaben jetzt weiter. So sollen sowohl das Kino als auch das Move&Groove-Center – so der Arbeitstitel der Verwaltung für eine Jugend- und Freizeiteinrichtung – direkt vom Bahnhofsvorplatz aus erschlossen werden.

Auf dem heutigen Postgelände soll außerdem das Postfinanzcenter angesiedelt werden. Als vierte Nutzung ist eine Tiefgarage vorgesehen. Deren Ausmaße müssen noch festgelegt werden. „Sollte der Grundsatzbeschluss im Februar von den Stadtverordneten gefasst werden, dann werden wir tiefer gehend planen und möglichst schnell konkrete Ideen vorlegen“, so Korwisi.

Der Magistrat hat sich außerdem dafür ausgesprochen, den Busbahnhof gestalterisch und hinsichtlich der Funktions-Abläufe zu verbessern und dann in dem Bereich unterzubringen, der bereits heute dafür genutzt wird. Auf dem heutigen Parkplatz vor der Post sollen künftig die Taxen stehen. Außerdem werden dort die so genannte „Kiss-&.-Ride“-Zone und eine Fläche für Kurzparker eingerichtet. Die Fläche vor dem Haupteingang des Bahnhofs bleibt frei von jeglicher verkehrlichen Nutzung und soll ansprechen gestaltet werden. Der Oberbürgermeister: „Reisende erhalten dort ihren ersten Eindruck von unserer Stadt. Sie soll einladend sein.“

Mit diesen Beschlüssen füllen wir den Rahmenplan mit Leben. Wir setzen bewusst einen Schwerpunkt für Angebote an Jugendliche. Das macht das Bahnhofsumfeld attraktiver, ist aber auch ein Pluspunkt für unsere ganze Stadt“, so Korwisi abschließend.

Freuen wir uns auf den neuen Bahnhof – Ihre Kommentare sind nun gefragt.

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#023 Wünsche der Jugend

Hier direkt abspielen:

 

Wünsche können mächtig oder auch bescheiden sein. Wenn sich die Jugend in ihrer Freizeit trifft, dann geht dies leider nicht immer mit Freude aus. Das muss aber nicht an den Jugentlichen selber liegen, denn oftmals ist es die Polizei, die den Spaß verbietet. Deshalb soll ein gemeinsamer Weg gesucht werden.

Die Jugend von heute… wie ist sie? Welche Ambitionen hat unsere Jugend in Bad Homburg? Wenn sich die Ferienzeit im Sommer über Bad Homburg erstreckt, dann zieht es viele Jugendliche in den Jubiläumspark, auch kurz Jubi-Park genannt. Doch dem Ordnungsamt ist dies aufgrund von diversen Beschwerden ein Dorn im Auge. Da stellt sich doch die Frage, ob die Jugendlichen verbotene Dinge tun oder möglicherweise andere Dinge als die Erwachsenden selbst. Was beschäftigt die Jugendlichen? Diesen Fragen ist die BHIS! Bad Homburger Infoshow bei einem treffen mit Colin Seebach, Vorsitzender der Jungen Bürger, der Jugendorganisation der BLB (Bürgerliste Bad Homburg) nachgegangen.

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