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Europäischer Notruftag

Europäischer Notruftag

Die 112 gilt europaweit, ist vorwahlfrei und kostenlos. Sie wird mit Vorrang im Funk- und Festnetz behandelt und verbindet mit der örtlich zuständigen Notrufzentrale von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei.

Nur 18% der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wissen, dass Sie den Notruf 112 europaweit wählen können. Das Unwissen kann auch lebensgefährlich sein.
In vielen Ländern wird der Notruf mehrsprachig bedient. Er funktioniert außerdem in jedem Mobilfunknetz, auch ohne Aufhebung der Tastensperre. Der Notruf 112 gilt im Fest- und Mobilfunknetz in allen 27 EU-Staaten. Über das Mobiltelefon funktioniert er in vielen weiteren Staaten, wie z.B. in den USA. Es empfiehlt sich deshalb sich vor Reiseantritt darüber zu informieren.

Anlässlich des Europäischen Notruftages am Samstag, 11. Februar, informiert der Stadtkreisfeuerwehrverband Bad Homburg v.d.Höhe in der Zeit von 9 bis 16 auf dem Marktplatz in der Louisenstraße über das richtige Verhalten im Notfall, den Notruf 112 sowie über das Warnsystem KATWARN.

Hinweis für die Bürger

KATWARN ist das neue Warnsystem, mit dem die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe kostenlos per SMS oder E-Mail bei akuter Gefahr die Bevölkerung warnen kann. Die Präventionsberater der Feuerwehr helfen am Infostand bei der Online-Registrierung. Der Stadtkreisfeuerwehrverband prämiert jede 100. Anmeldung mit einem modernen Rauchwarnmelder. Jeder 1000. Nutzer erhält eine Ausstattung seiner Wohnung mit Rauchwarnmeldern. Umfangreiches Informationsmaterial zum Verhalten im Brandfall ist am Infostand erhältlich. Außerdem wird an diesem Tag um 12 Uhr der erste Probealarm mit dem KATWARN-System durchgeführt. Die Alarmierung sowie der Probealarm sind für registrierte Nutzer kostenlos.


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Euro-Crash! Junge Europäische Föderalisten laden zur Diskussion

Europa: Loch an Loch und hält – noch? Gemeinsam mit Ihnen sowie den Vertretern der anderen politischen Jugendorganisationen wollen die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Hessen über die Frage diskutieren, ob die EU den Herausforderungen unserer Zeit noch gewachsen ist oder ob es den Zusammenschluss einer kleinen Zahl von EU-Mitgliedsländern zu einem europäischen Bundesstaat bedarf.

Die JEF Hessen laden zum Diskussionsabend am kommenden Montag, dem 25. Juli, um 19:00 Uhr im Kurhaus Bad Homburg (Louisenstraße 58-60). Sollten Sie die JEF noch nicht kennen, finden Sie HIER ausführliche und aktuelle Informationen.

Rückblick

Die Bad Homburger Infoshow hatte die Podiumsdiskussion an der Humboldtschule begleitet und mit einem Podcast dokumentiert. Es diskutierten der hessische Ministerpräsident Herr Bouffier, Herr Neske vom Vorstand der Deutschen Bank und Herr Professor Hengsbach, Professor für christliche Gesellschaftsethik, über die Neuordnung unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.

Kürzlich öffentlich geworden

Dem Vertragsentwurf zur Transferunion, dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), sollen wir ermächtigen, über unser Einkommen und Vermögen zu verfügen. Faktisch wird unsere Haushaltssouveränität abgeschafft – ein Frontalangriff auf die Demokratie, die Bürgerrechte und den Rechtsstaat. Gegen den ESM läuft bereits eine Petition, die Sie HIER mitzeichnen können.

Die Debatte beim Diskussionsabend der JEF Hessen

Die Regulation der Finanzmärkte, Migrationsfragen, die Eindämmung und Bewältigung des Klimawandels, die sozialen Auswirkungen der Globalisierung oder eine effektive Außenpolitik in Zeiten der Herausbildung neuer globaler Mächte wie Indien und China – egal welches politische Thema man betrachtet, viele Herausforderungen lassen sich nicht mehr sinnvoll auf nationaler, sondern nur noch gemeinsam, auf europäischer Ebene bewältigen. Gleichzeitig fehlt es der EU in vielen Politikbereichen an den notwendigen Kompetenzen, um Antworten auf diese Herausforderungen geben zu können. Dass sich die EU mit all ihren 27 Mitgliedern in absehbarer Zeit zu einem europäischen Bundesstaat wandeln wird, der über diese Kompetenzen verfügt, ist unwahrscheinlich. Brauchen wir also zunächst kleine Gruppe von Staaten, die sich in einem föderalen Kerneuropa zusammenfindet und eine Avantgarde bildet, die diesen Schritt wagt?

Andererseits: Ist ein solcher Schritt wirklich notwendig und zielführend? Wäre ein Kerneuropa, das zu Beginn notwendigerweise nur aus einigen wenigen Staaten bestehen könnte, überhaupt in der Lage, europaweite oder gar globale Probleme zu lösen? Und birgt die Schaffung eines Kerneuropas nicht die Gefahr der Spaltung Europas, die zum Scheitern des gesamten europäischen Projektes führen könnte?

Video: Interview von MMnews “Welche Lösung gibt es für die Rettung des Euros?”


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#036 Podiumsdiskussion an der Humboldtschule über das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem

Hier direkt abspielen:

 

Mit dem Podcast #036 präsentieren wir Ihnen unsere Mitschnitte von der Podiumsdiskussion, die am 20. Januar 2011 in der Humboldtschule stattgefunden hat.

Prominente Teilnehmer der Diskussion waren der amtierende hessische Ministerpräsident, Herr Bouffier, Herr Neske vom Vorstand der Deutschen Bank und Herr Professor Hengsbach, Professor für christliche Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, bis 2006 Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts. Thema der Podiumsdiskussion: Lehren aus der Wirtschaftskrise – Neuordnung unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.

Bouffier (l.), Prof. Hengsbach (m.), Neske (r.)

Bouffier (l.), Prof. Hengsbach (m.), Neske (r.)

„Größere Verpflichtungen gegenüber den Banken, besseres Eigenkapital, bessere Risikostruktur, bessere internationale Abstimmung – da ist vieles noch auf dem Weg …“

- Bouffier

Es ist eine kollektive Arroganz der Akteure auf den Finanzmärkten, dass sie vorgeben zu wissen, was vernünftige Politik ist.

- Prof. Hengsbach

Alles, was regulativ im Moment passiert, forciert alle Banken sich zu verändern und dann ist es Aufgabe des unternehmerischen Handelns, selbstständig und möglichst schnell, sich diesen neuen Realitäten zu stellen.

- Neske

Schulsprecher Philipp Epstein unterhält sich mit Bouffier und Schulleiterin Balser hört aufmerksam zu

Schulsprecher Philipp Epstein unterhält sich mit Bouffier und Schulleiterin Balser hört aufmerksam zu

In den T-Shirts der Humboldtschule trat...

In den T-Shirts der Humboldtschule trat...

...das Team der Schülervertretung auf die Bühne

...das Team der Schülervertretung auf die Bühne

Die Tontechnik-AG hatte alles gut im Griff

Die Tontechnik-AG hatte alles gut im Griff

Ein engagiertes SV-Vorstandsteam unter den jetzigen Schulsprechern Philipp Epstein und Jonas Winderling, dem Oberstufensprecher Dirk Vosding, Elke Hartmann, Felix Schmedt und Jonas Sommer hat an der Organisation und Durchführung der Veranstaltung gearbeitet.

Laut der Schulleiterin, Frau Balser, hat man sich an der Humboldtschule vorgenommen, insbesondere die Eigenverantwortlichkeit der Schüler zu fördern.

Eine Schule kann nur dann gut sein, wenn ihre Schüler mit ihren gesamten Möglichkeiten einbezogen sind. Keine Lebensphase birgt so viel Potential, Ideenreichtum und wir machen es uns zur Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern wirklichen Handlungsspielraum zu schaffen.

, so Frau Balser.

(Fotos: Seebach)

Epstein (l.), Balser (m.) (Foto: Seebach)
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