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	<title>Kommentare zu: Pleiten, Pech und Pannen &#8211; Die Angst des Weissen Mannes</title>
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	<description>Hessens erster Städteblog - wir zeigen Bad Homburg weltweit</description>
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		<title>Von: Uwe Hiltmann</title>
		<link>http://www.diebadhomburger.de/meinungen/pleiten-pech-und-pannen-die-angst-des-weissen-mannes/comment-page-1/#comment-68</link>
		<dc:creator>Uwe Hiltmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 17:27:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Kai-Jürgen,

danke, dass du hier mal eine Lanze für diesen verdienten Manager brichst. Es ist opportun, auf den Zug der allgemeinen Manager-Schelte in Deutschland aufzuspringen, da tut so ein differenzierter Kommentar mal richtig gut.

Herzliche Grüße aus dem verschneiten Taunus
Uwe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Kai-Jürgen,</p>
<p>danke, dass du hier mal eine Lanze für diesen verdienten Manager brichst. Es ist opportun, auf den Zug der allgemeinen Manager-Schelte in Deutschland aufzuspringen, da tut so ein differenzierter Kommentar mal richtig gut.</p>
<p>Herzliche Grüße aus dem verschneiten Taunus<br />
Uwe</p>
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	</item>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.diebadhomburger.de/meinungen/pleiten-pech-und-pannen-die-angst-des-weissen-mannes/comment-page-1/#comment-65</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:40:28 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die Kommentare. Weiter so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Kommentare. Weiter so.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kai-Jürgen Lietz</title>
		<link>http://www.diebadhomburger.de/meinungen/pleiten-pech-und-pannen-die-angst-des-weissen-mannes/comment-page-1/#comment-58</link>
		<dc:creator>Kai-Jürgen Lietz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 06:41:12 +0000</pubDate>
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		<description>Tatsächlich, wir sollten nicht alles glauben, was wir lesen.

Zum Beispiel Wendelin Wiedeking in die lange Reihe der Managementversager zu stellen, wird ihm nicht gerecht.

Ja, er hat sein Blatt überreizt. Doch hat er nicht selbstherrlich entschieden, sondern die VW-Übernahme wurde eng mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Doch das ist nur der letzte Akt seiner Karriere.

Bevor Wiedeking überhaupt richtig zu arbeiten anfing, hatte er schon seine erste Million als Unternehmer verdient. Sein weiterer Karriereweg ist relativ unauffällig. Bis zu dem Zeitpunkt, als man ihm den Porschevorsitz anbot.

Die Position des Porsche-Chefs galt vor der Wiedeking-Ära als Schleudersitz. Zahlreiche Top-Manager hatten sich bereits an dem schwäbischen Autobauer verschlissen. Als Wiedeking übernahm war das Unternehmen stark verschuldet und die Banken unwillig, dem vor dem Exitus stehenden Unternehmen weiteres finanzielles Leben einzuhauchen.

Daher bestanden sie darauf, dass Wiedeking eine Patronats-Erklärung abgeben sollte. Damit haftete er mit seinem gesamten Privatvermögen für den Erfolg oder Misserfolg seiner Arbeit.

Wiedeking schaffte es nicht nur, Porsche zum profitabelsten Automobilbauer der Welt zu machen, er blieb es auch über viele Jahre.

Anders als ursprünglich vereinbart, dachte die Porsche-Familie aber nicht daran, den risikowilligen Manager am Unternehmen zu beteiligen. Stattdessen bot man Wiedeking an, ihn über seinen Vertrag so zu stellen, dass er am Unternehmensgewinn partizipieren könne, als sei er Mitaktionär. Das machte ihn zeitweise zum bestverdienenden Manager Deutschlands.

Die Porsche-Aktionäre verdienten in der Zeit Milliarden von Euro. Auch die Übername der Volkswagen AG war über Jahre erfolgreich mit einer Politik der kleinen Schritte.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise änderte das. Denn anstatt bei den eigenen Plänen zu bleiben und immer dann weitere VW-Papiere zu kaufen, wenn diese günstig zu haben sind, glaubten Wiedeking und sein Finanzvorstand Härter die Gunst der Stunde nutzen zu können.

Bis dahin hatte Porsche 43% der VW-Stämme gekauft und eine moderate Verschuldung von 3 Milliarden Euro. Ein einziger Aktiendeal, bei dem Porsche für 9 Milliarden Euro rund 9% weitere Stammaktien erwarb, brach dem Unternehmen das Genick.

Wie alles andere zuvor auch, war auch dieser Deal vom Aufsichtsrat gebilligt worden. Dieser Deal war es schließlich, der Porsche die Unabhängigkeit raubte und dem Wohl und Wehe der Banken überantwortete.

Denn das Gespann Wiederking und Härter überschätzte die Bereitschaft der Banken, Porsches VW-Übernahmepläne zu finanzieren. Zudem glaubten sie, das protektionistische VW-Gesetz zu Fall bringen zu können und nach der erfolgten Übernahme an die VW-Milliarden zu kommen.

Beides scheiterte nicht zuletzt deshalb, weil Ferdinand Piech, Miteigentümer von Porsche gegen die eigene Mannschaft spielte. :-o

Ich finde es bezeichnend, dass die Porsche-Belegschaft bis zuletzt zu ihrem Top-Manager stand. Denn er hatte sie an den Erfolgen des Unternehmens immer beteiligt. In keinem anderem Produktionsunternehmen der Welt bekam die Belegschaft so hohe Boni für den Erfolg ihrer Arbeit. Der Vorstandsvorsitzende war für die Arbeiter ein Held. Wo gibt es das sonst?

Ja, Wiedeking hat am Ende Fehler gemacht. Daher war es richtig, dass er gehen musste. Aber wir können ihn nicht in die Reihe der Manager stellen, die selbst nichts zustande bringen und sich ihr Versagen auch noch fürstlich entlohnen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich, wir sollten nicht alles glauben, was wir lesen.</p>
<p>Zum Beispiel Wendelin Wiedeking in die lange Reihe der Managementversager zu stellen, wird ihm nicht gerecht.</p>
<p>Ja, er hat sein Blatt überreizt. Doch hat er nicht selbstherrlich entschieden, sondern die VW-Übernahme wurde eng mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Doch das ist nur der letzte Akt seiner Karriere.</p>
<p>Bevor Wiedeking überhaupt richtig zu arbeiten anfing, hatte er schon seine erste Million als Unternehmer verdient. Sein weiterer Karriereweg ist relativ unauffällig. Bis zu dem Zeitpunkt, als man ihm den Porschevorsitz anbot.</p>
<p>Die Position des Porsche-Chefs galt vor der Wiedeking-Ära als Schleudersitz. Zahlreiche Top-Manager hatten sich bereits an dem schwäbischen Autobauer verschlissen. Als Wiedeking übernahm war das Unternehmen stark verschuldet und die Banken unwillig, dem vor dem Exitus stehenden Unternehmen weiteres finanzielles Leben einzuhauchen.</p>
<p>Daher bestanden sie darauf, dass Wiedeking eine Patronats-Erklärung abgeben sollte. Damit haftete er mit seinem gesamten Privatvermögen für den Erfolg oder Misserfolg seiner Arbeit.</p>
<p>Wiedeking schaffte es nicht nur, Porsche zum profitabelsten Automobilbauer der Welt zu machen, er blieb es auch über viele Jahre.</p>
<p>Anders als ursprünglich vereinbart, dachte die Porsche-Familie aber nicht daran, den risikowilligen Manager am Unternehmen zu beteiligen. Stattdessen bot man Wiedeking an, ihn über seinen Vertrag so zu stellen, dass er am Unternehmensgewinn partizipieren könne, als sei er Mitaktionär. Das machte ihn zeitweise zum bestverdienenden Manager Deutschlands.</p>
<p>Die Porsche-Aktionäre verdienten in der Zeit Milliarden von Euro. Auch die Übername der Volkswagen AG war über Jahre erfolgreich mit einer Politik der kleinen Schritte.</p>
<p>Die Finanz- und Wirtschaftskrise änderte das. Denn anstatt bei den eigenen Plänen zu bleiben und immer dann weitere VW-Papiere zu kaufen, wenn diese günstig zu haben sind, glaubten Wiedeking und sein Finanzvorstand Härter die Gunst der Stunde nutzen zu können.</p>
<p>Bis dahin hatte Porsche 43% der VW-Stämme gekauft und eine moderate Verschuldung von 3 Milliarden Euro. Ein einziger Aktiendeal, bei dem Porsche für 9 Milliarden Euro rund 9% weitere Stammaktien erwarb, brach dem Unternehmen das Genick.</p>
<p>Wie alles andere zuvor auch, war auch dieser Deal vom Aufsichtsrat gebilligt worden. Dieser Deal war es schließlich, der Porsche die Unabhängigkeit raubte und dem Wohl und Wehe der Banken überantwortete.</p>
<p>Denn das Gespann Wiederking und Härter überschätzte die Bereitschaft der Banken, Porsches VW-Übernahmepläne zu finanzieren. Zudem glaubten sie, das protektionistische VW-Gesetz zu Fall bringen zu können und nach der erfolgten Übernahme an die VW-Milliarden zu kommen.</p>
<p>Beides scheiterte nicht zuletzt deshalb, weil Ferdinand Piech, Miteigentümer von Porsche gegen die eigene Mannschaft spielte. <img src='http://www.diebadhomburger.de/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':-o' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich finde es bezeichnend, dass die Porsche-Belegschaft bis zuletzt zu ihrem Top-Manager stand. Denn er hatte sie an den Erfolgen des Unternehmens immer beteiligt. In keinem anderem Produktionsunternehmen der Welt bekam die Belegschaft so hohe Boni für den Erfolg ihrer Arbeit. Der Vorstandsvorsitzende war für die Arbeiter ein Held. Wo gibt es das sonst?</p>
<p>Ja, Wiedeking hat am Ende Fehler gemacht. Daher war es richtig, dass er gehen musste. Aber wir können ihn nicht in die Reihe der Manager stellen, die selbst nichts zustande bringen und sich ihr Versagen auch noch fürstlich entlohnen lassen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bernd Osterrath</title>
		<link>http://www.diebadhomburger.de/meinungen/pleiten-pech-und-pannen-die-angst-des-weissen-mannes/comment-page-1/#comment-53</link>
		<dc:creator>Bernd Osterrath</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:45:47 +0000</pubDate>
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		<description>2009 ist es ein Opel Corsa bei einem Discounter gewesen - mit Abwrackprämie. Ja, hat sich gelohnt, da der alte Mazda 123 zu hohe KOsten für Reparaturen hatte!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>2009 ist es ein Opel Corsa bei einem Discounter gewesen &#8211; mit Abwrackprämie. Ja, hat sich gelohnt, da der alte Mazda 123 zu hohe KOsten für Reparaturen hatte!</p>
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		<title>Von: Mareike</title>
		<link>http://www.diebadhomburger.de/meinungen/pleiten-pech-und-pannen-die-angst-des-weissen-mannes/comment-page-1/#comment-52</link>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:44:01 +0000</pubDate>
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		<description>Interessante Zusammenfassung. Wir Menschen sind aber nicht nur weiss, sondern haben auch noch andere Farben - lediglich unsere Ängste sind gleich (Familie, Job, Gesundheit etc.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Zusammenfassung. Wir Menschen sind aber nicht nur weiss, sondern haben auch noch andere Farben &#8211; lediglich unsere Ängste sind gleich (Familie, Job, Gesundheit etc.)</p>
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