Kurhausgarten soll in Liste der Kulturdenkmäler

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Kurhausgarten soll in Liste der Kulturdenkmäler

Der Kurhausgarten soll als Kulturdenkmal nach § 2 des Hessischen Denkmalschutzgesetztes in der Denkmaltopographie der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe eingetragen werden. Dafür hat sich der Magistrat ausgesprochen und einen entsprechenden Vorschlag an die Fachausschüsse weitergeleitet. Das Thema soll am 24. Februar auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung stehen.

„Der Kurhausgarten stellt die Keimzelle unseres Kurparks dar. Spätestens seit der Umgestaltung durch Lenné ist er als Ausgangspunkt der zentralen Sichtachse zum Schwanenteich mit dem Park ganz eng verknüpft. Er gehört dazu“, erläutert Oberbürgermeister Michael Korwisi den Anlass für die Bad Homburger Initiative. Der Kurpark selbst sowie der 1913/14 angelegte Jubiläumspark sind bereits als Denkmäler eingetragen, der Kurhausgarten dagegen ist es bis heute nicht.

Der Kurhausgarten wurde in den Jahren 1842/43 nach Plänen von Maximilian Friedrich Weyhe angelegt. Anlass war die Eröffnung des ersten Kurhauses. Peter Joseph Lenné gestaltete den Garten ab 1854 um, als er nordöstlich den Kurpark anlegte. Lenné verknüpfte den Garten mit den neuen Anlagen, indem er ein Ensemble aus halbrunder Steinbank mit seitlichen Treppenläufen und gegenüberliegender Fontäne schuf. Damals entstand auch die Sichtachse vom Plateau des Kurhauses über den Teich bis zu den Hängen des Hardtwaldes.

Die Frankfurter Firma Gebrüder Siesmayer übernahm die Pflege von Kurpark und Kurhausgarten 1881. Sie gestaltete den Garten ab den 1890er Jahren nach Plänen von Philipp Siesmayer neu. Ein Plan von 1911 zeigt den damaligen Zustand, der die Sichtachse noch weiter stärkte. Trotz einiger kleiner Umbauten ist die Siesmayer-Gestaltung bis heute erhalten geblieben. „Im Rahmen der Arbeiten für das Parkpflegewerk wollen wir den Kurhausgarten in dieser Form erhalten und seine Bindung an den Kurpark gewährleisten. Damit sichern wir auch einen wertvollen Baumbestand, denn einige der Bäume im Kurhausgarten stammen noch aus der Siesmayer-Zeit, einige sind sogar noch älter“, so Oberbürgermeister Korwisi.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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By |2018-10-27T15:49:01+00:0007.03.2011|Kultur|0 Comments

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Milch und Honig ist die Sonderwaffe bei der BHIS! Bad Homburger Infoshow Redaktion und würzt alle Lokalthemen. Unser Gastschreiber mit vielen Überraschungen und einem speziellen Wissen im Bereich Hessen und der Stadt Bad Homburg.

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