Archiv vom Juli 2010

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Neue Sporthalle soll an die Lange Meile

Die geplante Drei-Feld-Halle in Gonzenheim soll auf dem Gelände des heutigen Sportplatzes an der Langen Meile entstehen. Das wird der Magistrat den Stadtverordneten vorschlagen und den Bebauungsplan 127 „Sporthalle Pappelallee“ in diesem Sinne weiter entwickeln. Oberbürgermeister Michael Korwisi berichtete jetzt in einer Pressekonferenz, diese Variante habe innerhalb der Stadtplanung und anderen beteiligten Verwaltungsbereichen den Vorzug unter den insgesamt drei geprüften Alternativen erhalten.

Die Überlegungen gehen zurück auf den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans 127 „Sporthalle Pappelallee“ am 4. Februar 2010 durch die Stadtverordnetenversammlung. Der Neubau ist als Ersatz für die Turnhalle an der Friedrich-Ebert-Schule geplant. Er wird in erster Linie dem TV Gonzenheim zur Verfügung stehen.

Laut dem favorisierten Vorschlag entsteht die Sporthalle mit einer Grundfläche von 45 mal 65 Metern auf dem Gelände an der Langen Meile. Direkt an der Straße wird ein Parkplatz angelegt. Der heute dort befindliche Sportplatz wird auf das Grundstück Am Urseler Weg verlegt. Die Fläche ist im Osten begrenzt durch die Bebauung in der Flurstraße und im Westen durch einen Fußweg entlang des Autobahn-Zubringers. Zur Bebauung hin ist Lärmschutz geplant.

Als Alternative hatte die Verwaltung die Beibehaltung des Sportplatzes und einen Hallen-Neubau auf dem Flurstück Am Urseler Weg geprüft. Dort wäre auch der Parkplatz angelegt worden. Ein Nachteil dieser Alternative ist die Verkehrserschließung durch das Wohngebiet über Ackerstraße und Wiesenstraße.

Eine dritte Variante sieht den Neubau von Sportplatz und Halle neben dem Zubringer vor. Diese Möglichkeit scheidet aus, weil die benötigten Grundstücke teilweise nicht zur Verfügung stehen.

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In Bad Homburg gelten künftig die Stadtregeln

Wie war das doch gleich mit Zucht und Ordnung? Stadtregeln bestimmen künftig das Miteinander in Bad Homburg v.d.Höhe. Der Magistrat hat zugestimmt, die Stadtverordneten werden nach den Sommerferien über das Regelwerk beraten und entscheiden.

„Jede Gemeinschaft braucht ein Minimum an Regeln. Mit der neuen Satzung beschränken wir uns auf das Notwendigste für das Zusammenleben. Sie fällt deutlich schlanker aus als die Regelwerke vergleichbarer Kommunen“, sagt Stadtrat Peter Vollrath-Kühne.

Der neue Name „Stadtregeln“ für die bisher Gefahrenabwehrverordnung genannte Satzung zeigt zudem auf den ersten Blick ihren Charakter. „Die genannten Ordnungswidrigkeiten stellen keine Gefahr im Sinne einer Bedrohung dar. Deshalb hat der alte Name häufig zu Missverständnissen geführt. Die Stadtregeln sind eine Richtlinie für ein Zusammenleben, die ein respektvolles Verhalten im täglichen Umgang miteinander einfordert. Der Alltag unserer Ordnungspolizei zeigt leider immer wieder, dass solche Regeln tatsächlich erforderlich sind, und ein Appell an die Vernunft alleine leider nicht reicht“, so der Stadtrat. Der Begriff „Gefahrenabwehrverordnung“, nach § 78 Nr. 2 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung vorgeschrieben, taucht in Bad Homburg künftig nur noch in der Unterzeile auf. Ohne diesen Begriff wäre die Satzung allerdings ungültig.

Der Fachbereich Öffentliche Ordnung hat vor der Vorlage der neuen Satzung jede einzelne Vorschrift überprüft. Gestrichen wurden Bestimmungen, die bereits nach den Rechtsvorschriften des Bundes und des Landes ein Eingreifen der Ordnungspolizei möglich machen. Dazu zählen zum Beispiel die Vorschriften über offenes Feuer im Freien. Gestrichen hat die Stadt außerdem Sachverhalte, die geregelt waren, aber nicht mehr als Problem auftreten, zum Beispiel das Verbot von Skybeamern zum Schutz wild lebender Tiere. Andere Regelungen sind in der neuen Fassung sehr viel kürzer formuliert als zuvor.

Die Stadt hat zudem mit dem Kleinen Tannenwald und dem Forstgarten zwei wiederhergestellte Flächen der Landgräflichen Gartenlandschaft und mit den Grillplatz Buschwiesen eine Freizeitfläche in die Liste der Grünbereiche aufgenommen, die besonders geschützt sind. Genannt waren darin bisher bereits der Kurpark, der Jubiläumspark und der Schlosspark.

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#021 Portrait eines Bad Homburger Vorbildes

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Heute berichten wir von Karl Schneider, Hessens ältesten Bogenschützen, der 1980 Hessenmeister in der Langbogenklasse war und mit seinen 85 Jahren aktiv im Leben steht. Und das mehrmals in der Woche seit nun mehr als 26 Jahren!

Warum dieser Bericht für uns ein ganz besonderer ist?

Karl Schneider spricht dabei die ältere wie auch die jüngere Generation an… er berichtet von seinen sehr persönlichen und bewegenden Erlebnissen während des Krieges, aber auch wie er zum Bogensport gekommen ist und dass man jung bleibt, wenn man mit jungen Leuten zusammen ist. Ein Bad Homburger Vorbild, dem es zuzuhören lohnt und dessen Portrait man kennenlernen sollte!

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